Diplom-Pflegewirt, Studium der Pflege und Gesundheitswissenschaften an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt von 2001 bis 2006. Während des Studiums praktische Pflegetätikkeiten in einem ambulanten Pflegedienst. Mitarbeiter bei einer Wiesbadener Krankenkasse im Bereich Desease Managemet/ Unternehmensentwicklung.
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Soziale und psychische Faktoren des Alterssuizids
Ich befand mich schon häufiger in dieser Situation und natürlich lassen mich solche Aussagen nicht unberührt, trotzdem bin ich mir in solchen Situationen immer sehr unsicher, was ich den Menschen auf solche Fragen antworten soll. Häufig stellte sich mir die Frage, was gerade ältere Menschen zu derartigen Aussagen treibt, allerdings kam ich nie zu einer Antwort, da andere Dinge im pflegerischen Alltag meine komplette Konzentration und Aufmerksamkeit verlangten, bis eines Tages eine ältere Patientin (81) des mobilen sozialen Hilfsdienstes plötzlich und unerwartet verstarb.
Es stellte sich he raus, das sie ihre Medikamente über einen längeren Zeitraum nicht eingenommen hatte und dieses dann zum Tode führte.
Da die Dame für ihr Alter noch sehr selbstständig war und sich selbst um die Einnahme ihrer Medikamente kümmerte herrschte die allgemeine M einung das sie ihre Medikamente einfach nur vergessen hatte. Aber stimmte das? Einfach nur vergessen?
Auch sie äußerte des öfteren mal, des Lebens überdrüssig zu sein, und dass sie gerne sterben würde.
Die wöchentlichen TEKO Veranstaltungen gaben mir zwar einen groben Überblick über das Thema: "Alter, Tod und Sterben", dennoch erhielt ich keine Antworten auf die Fragen, welche sich mir zur bereits oben beschriebenen Geschichte stellen. Warum sprechen alte Menschen so häufig von ihrem eigenen Tod?
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