Ralf Krüger wurde 1968 in Halle (Saale) geboren, wo er auch aufwuchs. Nach dem Abitur und dem Grundwehrdienst begann er ein Medizinstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Im Sommer 1989 verliess er die DDR über die ungarisch-österreichische Grenze und setzte seine Ausbildung in Bonn fort, wo er sein Studium abschloss. Heute arbeitet er als Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin. Neben seiner ärztlichen Tätigkeit veröffentlichte er literarische Texte in Zeitschriften sowie die Sachbücher »Quanten und die Wirklichkeit des Geistes – Eine Untersuchung zum Leib-Seele-Problem« (2015) und als Mitautor »Im Lichte der Quanten« (hrsg. von Frido und Christine Mann, 2021). Ralf Krüger lebt in Weimar.
Der Sommer 1989 verändert alles. Richard Berger und seine Freunde sind jung und leben in der DDR – in einem Land voller Grenzen und voller Sehnsucht nach Freiheit. Immer wieder reisen sie nach Budapest, wo sich das Leben offener anfühlt und die Welt plötzlich größer scheint. Doch die politischen Verhältnisse geraten in Bewegung, und aus vagen Träumen wird eine Entscheidung. Als sich im August 1989 ein Weg über die ungarisch-österreichische Grenze öffnet, steht Richard vor der größten Frage seines Lebens: Bleiben oder gehen?
„Morgenblau“ erzählt von Freundschaft und Aufbruch, von der letzten Generation der DDR und von einem historischen Moment, in dem Menschen den Mut fanden, ihr Leben zu verändern.