Rolf G. Renner war Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Freiburg; er hatte zahlreiche Gastprofessuren in Europa, den USA, Lateinamerika, Australien und Neuseeland inne. Schwerpunkte seiner Forschung sind die Literatur des 20. Jahrhunderts, Literatur- und Medientheorie sowie Literaturverfilmung.
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Hopper
Edward Hopper (1882-1967) verkörpert eine amerikanische Erfolgsgeschichte – doch dieser Erfolg ließ lange auf sich warten. Mit 40 verkaufte er kaum ein Bild, mit fast 80 schaffte er es auf das Cover von Time . Heute, ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod, gilt Hopper mit seinem unheimlichen und einzigartigen Sinn für Stimmungen und Orte als Gigant des amerikanischen Realismus.
Hopper fängt in seinen Bildern das Leben in der modernen Großstadt ein: Diner, Cafés, Schaufenster, Straßenbeleuchtung, Tankstellen, Bahnhöfe, Hotelzimmer. Die Szenen sind geprägt von leuchtenden Farben, Kontrasten und dem Spiel von Licht und Schatten sowie hart konturierten Figuren, die Teil ihrer Umgebung sind, und doch zugleich wie Fremdkörper darin wirken. Es herrscht eine unheimliche Atmosphäre, geprägt von Einsamkeit und Anspannung . Als Kontrast dazu strahlen Hoppers in ländliche Umgebung gesetzte Bilder Ruhe und Optimismus aus.
Dieser Band präsentiert Hoppers wichtigste Werke und stellt einen Maler vor, der die Psyche Amerikas zu Kunstgeschichte machte.
Buch (Gebundene Ausgabe)
15,00€