Stefanie Samida ist Professorin für Kulturwissenschaft des Materiellen am Institut für Materielle Kultur der Universität Oldenburg. Sie habilitierte sich 2017 an der Universität Zürich für das Fach Populäre Kulturen und war von 2020 bis 2024 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der Universität Heidelberg, wo sie ihr Forschungsprojekt zu den NS-Thingstätten durchführte. Zuvor war sie unter anderem an der Universität Tübingen, dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Heidelberg School of Education tätig; 2019/20 führte sie ein Forschungsaufenthalt nach Wien an das IFK Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften. Ihre Forschungsthemen sind materielle Kultur, populäre Kulturen/Alltagskulturen, Kulturerbe und Public History. Im Vergangenheitsverlag sind von ihr erschienen: Der Gürtel: Mehr als nur ein modisches Accessoire (2022) und zusammen mit Manfred K. H. Eggert, Archäologie als Naturwissenschaft? Eine Streitschrift (2013).
Das Buch vermittelt einen Überblick über die Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie. Behandelt wird die Stellung des Fachs im Gesamtrahmen der Archäologie,
seine forschungsgeschichtliche Entwicklung und theoretischmethodische Basis, seine Grundbegriffe und Nachbarfächer. 18 exemplarische Fallbeispiele aus unterschiedlichen Epochen und Regionen dokumentieren das weite Spektrum der Forschungen und informieren jeweils über den erreichten Erkenntnisstand. Übergreifende kulturwissenschaftliche Leitkonzepte werden ebenso thematisiert wie die aktuellen Studienmöglichkeiten sowie mögliche Berufsperspektiven.