Wilhelm Rotthaus, Dr. med.; Studium der Medizin und der Musik; Ausbildungen in klientenzentrierter Gesprächstherapie, klientenzentrierter Spieltherapie und Systemtherapie. 1981–2004 Ärztlicher Leiter des Fachbereichs Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Rheinischen Kliniken Viersen. Buchveröffentlichungen u. a.: „Wozu erziehen“ (8. Aufl. 2017), „Systemische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie“ (5. Aufl. 2021), „Ängste von Kindern und Jugendlichen“ (2. Aufl. 2021), „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen“ (2. Aufl. 2023) „Schulprobleme und Schulabsentismus“ (2. Aufl. 2022), „Ängste von Kindern und Jugendlichen. Erkennen, verstehen, lösen“ (2. Aufl. 2021), „Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen. Erkennen, verstehen, vorbeugen“ (2020), „Fallbuch der Systemischen Therapie mit Kindern und Jugendlichen“ (2020), „Wir können und müssen uns neu erfinden. Am Ende des Zeitalters des Individuums – Aufbruch in die Zukunft“ (2021).
Systemische Gesprächsführung mit Schwerstkranken und ihren Angehörigen
Dieses praxisnahe Lern- und Arbeitsbuch zeigt Wege auf, wie Gespräche in den herausfordernden Situationen von Sterben, Tod und Trauer gelingen können. Denn die richtigen Worte zu finden – sei es für die sterbende Person, für ihre Familie oder für begleitende Mitarbeitende – gehört zu den schwierigsten Aufgaben im Alltag der Palliative Care. Die Autor:innen vermitteln systemische Denk- und Sprechkompetenzen für eine hilfreiche Gesprächsführung, mit der die Würde aller Beteiligten gewahrt wird. Praxisberichte und konkrete Formulierungsbeispiele für schwierige Situationen veranschaulichen, wie systemische Gesprächsführung im Alltag angewandt werden kann. Gleichzeitig werden die Rahmenbedingungen und Besonderheiten der Palliativversorgung – von Advance Care Planning bis hin zu spezifischen institutionellen Strukturen – verständlich dargestellt. So verbindet dieses Werk theoretische Grundlagen mit praktischer Umsetzung und macht deutlich, wie wertvoll systemisches Denken und Handeln in diesem sensiblen Arbeitsfeld ist.
Das Buch richtet sich an Fachkräfte unterschiedlicher Professionen – aus Medizin, Pflege und Sozialer Arbeit ebenso wie an Ehrenamtliche – und an alle, die ihre Kompetenzen in der Begleitung von Sterben, Tod und Trauer erweitern möchten. Es lädt dazu ein, Sicherheit im Gespräch zu gewinnen und neue Perspektiven für die eigene Praxis zu entwickeln.