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Sabine Schwarz Buchhandlung: OSIANDER Heilbronn
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Meine letzte Rezension Carl's Doomsday Scenario von Matt Dinniman
Ich liebe diese Reihe einfach! Wirklich. Jede. Verdammte. Seite. Carl und Donut haben die dritte Ebene erreicht und stellen schnell fest, dass der Dungeon noch lange nicht fertig damit ist, zu versuchen, sie auf kreative Weise umzubringen. Stattdessen erwarten sie neue Quests, neue Feinde, neue Mechaniken und selbstverständlich eine ganze Wagenladung Wahnsinn. Messerwerfende Lemuren, fleischfressende Clowns und eine Realityshow mitten im Dungeon? Warum eigentlich nicht? Besonders schön fand ich diesmal die Entwicklung von Carl und Donut. Donut wird erwachsener, ohne dabei auch nur einen Funken ihres Größenwahns, ihrer Eitelkeit oder ihrer absoluten Überzeugung einzubüßen, dass die Welt sich gefälligst um sie zu drehen hat. Und Carl beweist immer wieder, dass hinter seiner manchmal etwas chaotischen Fassade ein verdammt kluger Kopf steckt. Dazu kommen neue Freundschaften, neue Feinde, Intrigen, Explosionen und die vermutlich beste Dungeon-KI der Literaturgeschichte. Ernsthaft, die Itembeschreibungen allein sind inzwischen schon ein eigenes Highlight. Und gerade wenn man glaubt, man hätte inzwischen verstanden, wie diese Reihe funktioniert, explodiert irgendwo ein Schweineprinz und erinnert einen daran, dass Matt Dinniman offenbar verrückt ist. Gott sei Dank! Dungeon Crawler Carl bleibt also ein einziger glorioser Fiebertraum aus Gewalt, Humor, Wahnsinn und Herz. Und ich liebe jede einzelne Sekunde davon.
ab 18,00 €
Produktbild Carl's Doomsday Scenario
5/5
  • Sabine Schwarz
  • Buchhändler/-in

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5/5

Carl's Doomsday Scenario

Ich liebe diese Reihe einfach! Wirklich. Jede. Verdammte. Seite. Carl und Donut haben die dritte Ebene erreicht und stellen schnell fest, dass der Dungeon noch lange nicht fertig damit ist, zu versuchen, sie auf kreative Weise umzubringen. Stattdessen erwarten sie neue Quests, neue Feinde, neue Mechaniken und selbstverständlich eine ganze Wagenladung Wahnsinn. Messerwerfende Lemuren, fleischfressende Clowns und eine Realityshow mitten im Dungeon? Warum eigentlich nicht? Besonders schön fand ich diesmal die Entwicklung von Carl und Donut. Donut wird erwachsener, ohne dabei auch nur einen Funken ihres Größenwahns, ihrer Eitelkeit oder ihrer absoluten Überzeugung einzubüßen, dass die Welt sich gefälligst um sie zu drehen hat. Und Carl beweist immer wieder, dass hinter seiner manchmal etwas chaotischen Fassade ein verdammt kluger Kopf steckt. Dazu kommen neue Freundschaften, neue Feinde, Intrigen, Explosionen und die vermutlich beste Dungeon-KI der Literaturgeschichte. Ernsthaft, die Itembeschreibungen allein sind inzwischen schon ein eigenes Highlight. Und gerade wenn man glaubt, man hätte inzwischen verstanden, wie diese Reihe funktioniert, explodiert irgendwo ein Schweineprinz und erinnert einen daran, dass Matt Dinniman offenbar verrückt ist. Gott sei Dank! Dungeon Crawler Carl bleibt also ein einziger glorioser Fiebertraum aus Gewalt, Humor, Wahnsinn und Herz. Und ich liebe jede einzelne Sekunde davon.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Dungeon Crawler Carl
    • Sabine Schwarz
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    5/5

    Dungeon Crawler Carl

    Manchmal hat man einfach Pech. Carl hat so einen Tag – Freundin weg, Katze weg – und endet damit, dass die Erde von Aliens in eine intergalaktische Dungeon-Show verwandelt wird. Zusammen mit seiner Katze Prinzessin Donut stolpert er nun durch ein brutales Survival-Spiel voller Monster, absurdem Loot und einer KI mit sehr eigenartigen Vorlieben. "Dungeon Crawler Carl" ist genau so verrückt, wie es klingt: blutig, komplett überdreht und dabei unglaublich witzig. Zwischen Bosskämpfen, skurrilen Fähigkeiten und dem Wahnsinn einer galaktischen Gameshow entstehen immer wieder herrlich absurde Momente – besonders dank Donut, die schnell zum eigentlichen Star der Show wird. Ein rasantes, schwarzhumoriges Abenteuer, das sich liest wie ein völlig entgleistes Videospiel und euch einfach nur süchtig zurücklässt.

  • Produktbild Tagebuch eines Killerbots
    • Sabine Schwarz
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    5/5

    Tagebuch eines Killerbots

    Ich bin absolut verliebt in diese Reihe! Diese geniale Mischung aus Technik, Killerbots sarkastischen Kommentaren und schnellen Kämpfen, in welchen Knochen gebrochen oder auch mal Eingeweide über den Boden verteilt werden, hat es mir einfach angetan. Dabei merkt man schnell: Auch wenn gut vertreten, so ist die Aktion nicht das vordergründige Element. Es geht um unseren Killerbot und seinen Weg, mit seiner neu entdeckten Freiheit klarzukommen und Reverenzen für diese ganzen neuen „Gefühle“ zu bekommen, die er da in seinen organischen Teilen spürt. Dabei muss er sich oft erstmal daran gewöhnen, dass ihm plötzlich Dinge freistehen, die ihm zuvor verwehrt blieben. Doch eigene Entscheidungen können auch Schattenseiten haben. Aber auch Politik, zwischenmenschliche Elemente und natürlich die Struktur der Konzernmächte spielen eine entscheidende Rolle. Auch philosophisch hat dieses Buch einiges zu bieten. Wie sollte man mit Maschinen umgehen, die ein Bewusstsein haben? Ist es okay, so etwas in eine sklavenartige Existenz zu zwingen? Und wer ist verantwortlich, wenn solche Bots Menschen verletzen? Ab wann kann man etwas nicht mehr als bloße „Sache“ abstempeln? Was bedeutet freier Wille? Was ist ein eigenes Bewusstsein? Gemeinsam mit Murderbot beginnen wir, Teile dieser Fragen zu beantworten und uns komplett in dieser großartigen Geschichte zu verlieren.

  • Produktbild Wellengrab
    • Sabine Schwarz
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    5/5

    Wellengrab

    Ein Krimi, dessen Horror gerade darin liegt, wie realistisch sich alles anfühlt. Was mit einem großflächigen Stromausfall in Schweden und einem scheinbaren Jahrhundertbankraub beginnt, entwickelt sich schnell zu einem düsteren Rabbit Hole aus Manipulation, Terror und erschreckenden Abgründen unserer Gesellschaft. Ahnem erzählt rasant, mit vielen Perspektiven und cleveren Wendungen, ohne sich auf platte Serienmörder-Klischees zu verlassen. Besonders stark: die dichte, beklemmende Atmosphäre und das Gefühl, dass die Konsequenzen dieser Geschichte noch lange nachwirken werden. Ein spannender, klug konstruierter Thriller, der ohne übermäßige Gewalt auskommt – aber trotzdem lange die Haut geht.

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Rezensionsdatum: absteigend

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