Buchhändler im Portrait

Meine Lieblingsbuchhändler

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von Verena Bothe Verena Bothe Buchhandlung: RavensBuch Ravensburg
0 Rezensionen 3 Follower
Meine letzte Rezension Monster von Brigitte Jünger
Später als gewöhnlich kommt der vierzehnjährige Felix vom Schwimmtraining nach hause. Als seine Mutter ihm beim Abendessen liebevoll durch die Haare wuschelt, zuckt er derart zusammen, dass sein Essen auf dem Teppich landet. Er sagt seiner Mutter, dass er mit dem Schwimmen aufhören will, und das nach sieben erfolgreichen Jahren! Warum? Das kann er ihr nicht sagen. Wie soll er in Worte fassen, was nach dem Training mit seinem Trainer Herr Weller unter der Dusche vorgefallen ist? Seit sein Vater die Familie verlassen hat, war Weller immer für Felix da, hat ihn unterstützt, ihm Komplimente gemacht. Warum hat Felix nicht schon früher etwas gemerkt? Er empfindet Wut und Ekel, gibt sich selbst die Schuld und meint, jeder müsse es ihm ansehen. Doch nicht einmal sein Kumpel Juri, der das Down-Syndrom hat und ein gutes Gespür für die Gefühle seiner Mitmenschen, scheint etwas zu bemerken. Im Unterricht ist Felix unaufmerksam. In der Theater-AG kann er ein bisschen Dampf ablassen. Sein Schwarm Alva wundert sich, dass er auf einmal so aggressiv ist. Er fühlt sich, als würde ihm etwas die Luft abschnüren, als sei da ein Monster mit Klauen und Zähnen, das ihn von innen zerreißt. Sein Großvater, der demnächst seinen 100. Geburtstag feiert, fragt ihn, ob er Kummer hat, aber Felix kann auch mit ihm nicht darüber reden. Ohne das Schwimmtraining hat Felix sein Fundament verloren, sein ganzer Tagesplan gerät durcheinander. Er schwänzt die Schule und bekommt noch mehr Probleme. Eine Nachricht von Weller auf dem AB löst eine Panikattacke bei ihm aus, und seine Mutter fragt ihn, ob er Drogen nimmt. Dann lernt er Alvas älteren Bruder Julius kennen. Alva erzählt, dass Julius auch einmal im Schwimmteam war, aber dann aufgehört hat. Alva stellt Felix auch ihr Pferd Pontos vor. Pontos ist ein ruhiger und geduldiger Friese und eigentlich das Therapiepferd ihres gelähmten Vaters. Auf Pontos Rücken fühlt sich Felix endlich mal wieder gut. Als seine Mutter erfährt, dass er nicht mehr zum Schwimmen geht und seine Sporttasche im Müll entsorgt hat, verlangt sie eine Erklärung, doch Felix schreit sie nur an und bekommt Hausarrest. Sie spricht mit seinem Lehrer, doch der meint, dass sei nur die Pubertät und sie solle unbesorgt sein. Felix ignoriert den Hausarrest. Als er wieder eine Panikattacke hat und total ausrastet, findet er sich plötzlich auf der Koppel von Pontos wieder und reitet einfach auf ihm davon. Als seine Mutter von seinem Verschwinden erfährt, schaltet sie die Polizei ein. Die befragt seine Mitschüler, ohne Ergebnis. Keiner kann sagen, was mit Felix los ist. Doch dann meldet sich Julius und erzählt seine Geschichte … Schweigen ist der falsche Weg! Ein tolles Buch trotz des schwierigen Themas!
ab 17,00 €
Monster
5/5
5/5

Monster

Später als gewöhnlich kommt der vierzehnjährige Felix vom Schwimmtraining nach hause. Als seine Mutter ihm beim Abendessen liebevoll durch die Haare wuschelt, zuckt er derart zusammen, dass sein Essen auf dem Teppich landet. Er sagt seiner Mutter, dass er mit dem Schwimmen aufhören will, und das nach sieben erfolgreichen Jahren! Warum? Das kann er ihr nicht sagen. Wie soll er in Worte fassen, was nach dem Training mit seinem Trainer Herr Weller unter der Dusche vorgefallen ist? Seit sein Vater die Familie verlassen hat, war Weller immer für Felix da, hat ihn unterstützt, ihm Komplimente gemacht. Warum hat Felix nicht schon früher etwas gemerkt? Er empfindet Wut und Ekel, gibt sich selbst die Schuld und meint, jeder müsse es ihm ansehen. Doch nicht einmal sein Kumpel Juri, der das Down-Syndrom hat und ein gutes Gespür für die Gefühle seiner Mitmenschen, scheint etwas zu bemerken. Im Unterricht ist Felix unaufmerksam. In der Theater-AG kann er ein bisschen Dampf ablassen. Sein Schwarm Alva wundert sich, dass er auf einmal so aggressiv ist. Er fühlt sich, als würde ihm etwas die Luft abschnüren, als sei da ein Monster mit Klauen und Zähnen, das ihn von innen zerreißt. Sein Großvater, der demnächst seinen 100. Geburtstag feiert, fragt ihn, ob er Kummer hat, aber Felix kann auch mit ihm nicht darüber reden. Ohne das Schwimmtraining hat Felix sein Fundament verloren, sein ganzer Tagesplan gerät durcheinander. Er schwänzt die Schule und bekommt noch mehr Probleme. Eine Nachricht von Weller auf dem AB löst eine Panikattacke bei ihm aus, und seine Mutter fragt ihn, ob er Drogen nimmt. Dann lernt er Alvas älteren Bruder Julius kennen. Alva erzählt, dass Julius auch einmal im Schwimmteam war, aber dann aufgehört hat. Alva stellt Felix auch ihr Pferd Pontos vor. Pontos ist ein ruhiger und geduldiger Friese und eigentlich das Therapiepferd ihres gelähmten Vaters. Auf Pontos Rücken fühlt sich Felix endlich mal wieder gut. Als seine Mutter erfährt, dass er nicht mehr zum Schwimmen geht und seine Sporttasche im Müll entsorgt hat, verlangt sie eine Erklärung, doch Felix schreit sie nur an und bekommt Hausarrest. Sie spricht mit seinem Lehrer, doch der meint, dass sei nur die Pubertät und sie solle unbesorgt sein. Felix ignoriert den Hausarrest. Als er wieder eine Panikattacke hat und total ausrastet, findet er sich plötzlich auf der Koppel von Pontos wieder und reitet einfach auf ihm davon. Als seine Mutter von seinem Verschwinden erfährt, schaltet sie die Polizei ein. Die befragt seine Mitschüler, ohne Ergebnis. Keiner kann sagen, was mit Felix los ist. Doch dann meldet sich Julius und erzählt seine Geschichte … Schweigen ist der falsche Weg! Ein tolles Buch trotz des schwierigen Themas!

Verena Bothe
  • Verena Bothe
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Monster von Brigitte Jünger

Meine Rezensionen

Rezensionen

Rezensionsdatum: absteigend

Filter

Kategorie

Autor

Altersempfehlung

Sterne

Rezensionsdatum: absteigend