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Michael Riethmüller Buchhandlung: RavensBuch Osiander Ravensburg
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Meine letzte Rezension Die Enthusiasten von Markus Orths
Wer witzige und originelle Romane gerne liest, kommt hier auf seine Kosten. Turbulent, voller Sprachwitz mit skurrilen Charakteren. "Markus Orths feiert die Kunst des Erzählens". Ganz große Empfehlung!
ab 24,00 €
Produktbild Die Enthusiasten
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  • Michael Riethmüller
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5/5

Die Enthusiasten

Wer witzige und originelle Romane gerne liest, kommt hier auf seine Kosten. Turbulent, voller Sprachwitz mit skurrilen Charakteren. "Markus Orths feiert die Kunst des Erzählens". Ganz große Empfehlung!

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Stadt der Hunde
    • Michael Riethmüller
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    5/5

    Stadt der Hunde

    Der Roman lässt sich ganz unterschiedlich lesen - als Pageturner, aber de Winter versteckt darin auch - wie bei ihm eigentlich immer - hochbrisante Themen. Der niederländische Hirnchirug, Jaap Hollander - emotional eher unterbegabt - ist auf der Suche nach seiner in der Wüste Negev verschwundenen Tochter. Die Leiche wurde nie gefunden, der Vater sucht noch jahrelang nach ihr. Er weigert sich, ihren Tod zu akzeptieren, dabei war die Beziehung zu seiner Tochter nie besonders innig. Dann wird eine spektakuläre Bitte an Jaap herangetragen: Er soll die heiß geliebte Tochter eines saudischen Prinzen operieren. Man hat von seiner außerordentlichen Begabung gehört, und er soll etwas erreichen, was bisher kein Arzt, der dafür konsultiert wurde, für möglich hält: eine Operation im Gehirn des Mädchens. Dort würde eine Missbildung von kaum zugänglichen Gefäßen ohne diese Operation bald zu ihrem Tod führen. Jaap Hollander ist ihre letzte Hoffnung. Ihm gelingt das scheinbar Unmögliche; die Operation gelingt. Schon die Vorbereitungen im diplomatischen Geflecht der politischen Lage entwickeln sich dramatisch. Die Regierung in Israel wird eingeschaltet und eine Vermittlerin beauftragt - es ist klar, dass es hier nicht nur um das Überleben oder Sterben einer Patientin geht, sondern um Krieg und Frieden. Jaaps Preis ist hoch - eine Milliarde US$ - das Scheitern eigentlich gewiss. Diese Operation ist allerdings keineswegs die einzige Spannung, in die uns dieser grandios komponierte Roman treibt. Außerdem taucht ein rätselhafter Hund auf, der wie ein Wesen aus einer Schattenwelt oder Zwischenwelt daherkommt. Das Besondere an den Romanen von Leon de Winter ist, dass nie alles ausbuchstabiert oder erklärt wird, schon gar nicht das, was Leserinnen und Leser sich selbst denken können.

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