Kate Mackay hat vier Jungs, die eines Tages durchaus passende Namen für Wirbelstürme abgeben könnten. Ihr monströses Haus kann man nicht mehr als "reparaturbedürftig", sondern nur noch als "Ruine" bezeichnen. Ihr Gatte verspritzt als Theaterkritiker Gift mit seinem Füllfederhalter und leidet darunter, dass er die Stücke unter den denkbar schlechtesten Umständen ansehen muss: mitten im Publikum. Doch Kate lässt sich in dieser köstlichen Komödie nach dem Bestseller der Bühnenautorin Jean Kerr nicht unterkriegen. Mit sprichwörtlichem Frohsinn umschifft sie alle Untiefen des Alltags und singt außerdem die Lieder "Please Don't Eat the Daisies" und "Any Way The Wind Blows".
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Eschenau
5/5
24.03.2020
DVD (DVD)
Echt Klasse
Der Film ist echt lieb und auch lustig. Was die vier Jungs alles anstellen. Auch sehr empfehlenswert.
Don Alegre
aus Bayern
5/5
27.11.2010
Film (DVD)
mit Frohsinn und weiblicher Tücke ins Ziel ... oder ... das Erwachen
Diese schwung- und temperamentvolle Komödie über stark angestaubte Moralvorstellungen und egomanische Selbstüberschätzung ist voller Dialogwitz, Rhythmus und Leidenschaften und präsentiert Doris Day, David Niven und Janis Paige in allerbester Spiellaune.
Als agile, nichts zu erschütternde und anfangs leicht biedere Frau mit unorthodoxen, mehr oder weniger erfolgreichen Erziehungsmethoden zur Bändigung ihrer vier quirligen Kinder ["Es wäre besser, du hättest 10 Pfund abgenommen"] wird Kate nach 10 jähriger Ehe durch die berufliche und persönliche Änderung ihres Lawrence plötzlich mit maßloser Überheblichkeit, Manipulation und der New Yorker Partyszene konfrontiert.
Mehr und mehr werden die beiden in die Freuden und Gefahren dieser "neuen" Welt katapultiert, und während Kate mit Frohsinn, Charakterstärke und Engagement diese Klippen und Untiefen ihres neuen Alltags zu umschiffen sucht, taucht Lawrence, konfrontiert von der Käuflichkeit und dem "Gewimmel alberner Giraffen", durch und mit Ironie, Witz und Wahrheit immer mehr in die destruktiv soziale und persönliche Einsamkeit eines Menschen ab, der immer Recht hat und dem Namen mehr bedeuten als Menschen.
So mag diese sehenswerte, "bilaterale" Komödie publikumswirksam eine kokett angedeutete Darstellung eines vielschichtigen Seitensprungs und seiner Folgen vorspiegeln, aber schon allein der Originaltitel weist darauf hin, dass in dieser so erheiternden, schwungvollen und scheinbar oberflächlichen Story durchaus ein tieferer, immer noch aktueller Sinn gesehen werden darf in einem, alle Sozialität zerstörenden, manipulierenden und manipulierten Egoismus.
(Originaltitel) PLEASE DON'T EAT THE DAISIES,
(Erstaufführung) 2.6.1960 USA/19.10.1973 ARD
(Produzent) Joe Pasternak,
(Regie) Charles Walters,
(Drehbuch) Isobel Lennart,
(Kamera) Robert Bronner,
(Musik) David Rose,
(Schnitt) John McSweeney jr.,
(Hauptdarsteller)
* Doris Day als Kate Mackay,
* David Niven als Lawrence Mackay,
* Janis Paige als Deborah Vaughn,
* Richard Haydn als Alfred North,
* Patsy Kelly als Maggie,
* Spring Byington als Mrs. Suzie Robinson.
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