Auf dem Album Bare Wires ist beinahe die gesamte Formation von Colosseum als Bluesbreakers vereint. Dementsprechend klingt auch das Album. Eine Plattenseite ist eine Konzeptseite die ohne Unterbrechungen durchläuft, die andere gewohnter Mayall Blues wie man ihn kennt.
Don Alegre
aus Bayern
5/5
05.01.2010
Musik (CD)
1968 ... the God Father of British Blues about to start a new journey
John Mayall, 1933 in Macclesfield, England, geboren, hatte sie alle in seiner Band: Eric Clapton, Peter Green, Mick Taylor, Ginger Baker, John McVie und Mick Fleetwood. Und bekannt wurde Mayall mit eben diesen Leuten unter dem Bandnamen "John Mayall & The Bluesbreakers".
1968 wurde "Bare Wires" als mehrteilige Suite unter Einarbeitung jazziger und psychodelischer Elemente sowie des Sounds von Orgel und Bläsern veröffentlicht und leitete gleichzeitig durch den Austritt von Green, dem Schlagzeuger Fleetwood und dem Bassisten McVie die Auflösung der Band und eine neue Ära für Mayall ein, der nun für sich allein der Garant war für erstklassigen Blues.
"Bare Wires - Where Did I Belong - Start Walking - Open A New Door - Fire - I Know Now - Look In The Mirror" ... eine grandiose Abfolge von Songs reich an Empathie, Rhythmusvariationen, Sound und Improvisation, frei im Raum schwebend um sich plötzlich, konvergent zusammengefasst, in einem energiereichen, gebündelten Beat zu reanimieren.
... trotz AAD macht es immer wieder richtig Spaß, diese CD mit heutiger Technik abzuspielen. Und nicht nur mit einer 5.1 Anlage taucht man bei satter Amplitude wieder ab in diese Welt sich überstürzender Musikereignisse, Sinnkrisen und wechselnder Identitäten, mit John Mayall als einen seiner wichtigsten Vertreter.
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