Produktbild: Meine zwei Halbzeiten

Meine zwei Halbzeiten Ein Leben in Ost und West

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.10.2009

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

2628 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644004016

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

05.10.2009

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

2628 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644004016

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begrenzter Erkenntnisgewinn

Bewertung aus Berlin am 07.06.2014

Bewertungsnummer: 846354

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Man soll über die Toten bekanntlich nicht schlecht reden. Jörg Berger war ein Mensch, der in einem bestimmten Umfeld aufwuchs und lebte. Zuerst mit den Eltern Flucht vor der roten Armee in die spätere DDR, dann ende der 70er Flucht in die BRD. Dazwischen viele Trainerstationen und die privaten Befindlichkeiten von Jörg Berger. Das liest sich überwiegend schnell und gut. Wo es sich nicht so gut liest merkt man eindeutig, dass hier kein Ghostwriter am Werk war. Bei fast jedem Satz glaube ich gerne, dass Berger ihn selber geschrieben hat. Das Buch hat jedoch auch arge Probleme. Das grösste Problem ist wohl, dass Berger eigentlich nicht viel zu sagen hat. Es werden viele Klischees über die DDR verbraten (keiner wollte arbeiten, der Alltag bestand nur aus Stasi und Partei, usw.). Jörg Berger hat das sicherlich so erlebt. Aber das intressante an Bergers Leben ist doch eigentlich, dass er den Fussball von zwei Seiten erlebt hat. Und da bleibt das Buch völlig auf der Strecke. Die beiden Länder werden hier und da verglichen, aber die DDR zieht dabei fast durchweg den Kürzeren. Spieler im Osten wurden gegängelt, Spieler im Westen waren frei (darin will Berger dann auch den Unterschied zwischen dem erfolgreichen Fussball der BRD und dem nicht ganz so erfolgreichen Fussball der DDR ausmachen). Nur einmal kommt der Fussball im Osten besser weg, als Berger bemerkt, dass das Training in der DDR sehr viel wissenschaftlicher von statten ging. Aber ansonsten keinerlei kritische Reflektion über den Fussball im Westen. Kein Wort über Gehälter (die schon damals bedenklich hoch waren) oder die Frage, wie es eigentlich kommt, dass ein Trainer wie Berger fast jedes Jahr den Verein wechseln musste. Wollte er sich nicht mit dem DFB anlegen? Wollte er es sich nicht mit ehemaligen Trainerkollegen verscherzen? Man weiss es nicht. Man weiss nur, dass, wenn man das Buch ausgelesen hat, der Erkenntnisgewinn dieser Biographie sehr begrenzt ist.

begrenzter Erkenntnisgewinn

Bewertung aus Berlin am 07.06.2014
Bewertungsnummer: 846354
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Man soll über die Toten bekanntlich nicht schlecht reden. Jörg Berger war ein Mensch, der in einem bestimmten Umfeld aufwuchs und lebte. Zuerst mit den Eltern Flucht vor der roten Armee in die spätere DDR, dann ende der 70er Flucht in die BRD. Dazwischen viele Trainerstationen und die privaten Befindlichkeiten von Jörg Berger. Das liest sich überwiegend schnell und gut. Wo es sich nicht so gut liest merkt man eindeutig, dass hier kein Ghostwriter am Werk war. Bei fast jedem Satz glaube ich gerne, dass Berger ihn selber geschrieben hat. Das Buch hat jedoch auch arge Probleme. Das grösste Problem ist wohl, dass Berger eigentlich nicht viel zu sagen hat. Es werden viele Klischees über die DDR verbraten (keiner wollte arbeiten, der Alltag bestand nur aus Stasi und Partei, usw.). Jörg Berger hat das sicherlich so erlebt. Aber das intressante an Bergers Leben ist doch eigentlich, dass er den Fussball von zwei Seiten erlebt hat. Und da bleibt das Buch völlig auf der Strecke. Die beiden Länder werden hier und da verglichen, aber die DDR zieht dabei fast durchweg den Kürzeren. Spieler im Osten wurden gegängelt, Spieler im Westen waren frei (darin will Berger dann auch den Unterschied zwischen dem erfolgreichen Fussball der BRD und dem nicht ganz so erfolgreichen Fussball der DDR ausmachen). Nur einmal kommt der Fussball im Osten besser weg, als Berger bemerkt, dass das Training in der DDR sehr viel wissenschaftlicher von statten ging. Aber ansonsten keinerlei kritische Reflektion über den Fussball im Westen. Kein Wort über Gehälter (die schon damals bedenklich hoch waren) oder die Frage, wie es eigentlich kommt, dass ein Trainer wie Berger fast jedes Jahr den Verein wechseln musste. Wollte er sich nicht mit dem DFB anlegen? Wollte er es sich nicht mit ehemaligen Trainerkollegen verscherzen? Man weiss es nicht. Man weiss nur, dass, wenn man das Buch ausgelesen hat, der Erkenntnisgewinn dieser Biographie sehr begrenzt ist.

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