Die Schatten des alten Wien ... Der fesselnde historische Kriminalroman »Das Sterben der Bilder« von Britta Hasler jetzt als eBook bei dotbooks.
Zwischen altem Glanz und aufziehender Dunkelheit, Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die Stadt lebt in Angst und Schrecken vor einem Serienmörder, der seine Opfer scheinbar zufällig auswählt und grausam zurichtet. Zur gleichen Zeit wird dem arbeitslosen Julius Pawalet überraschend eine Stelle im Kunsthistorischen Museum angeboten. Schon bald entdeckt er eine Gabe dafür, sich jede Einzelheit der ausgestellten Werke einprägen zu können: eine Begabung, die unheimliche Züge annimmt, als Pawalet bei den Opfern des Serienmörders Details aus berühmten Gemälden entdeckt. Das Museum scheint plötzlich kein sicherer Ort mehr zu sein - und ein schrecklicher Verdacht steigt in Julius auf ...
Jetzt als eBook kaufen und genießen: »Das Sterben der Bilder« entführt in das ebenso abgründige wie faszinierende Wien um die Jahrhundertwende - für alle Fans von Oliver Pötzschs »Leopold von Herzfeldt«-Reihe, der erste Fall für das ungewöhnliche Ermittlerduo Lischka und Pawalet von Bestsellerautorin Britta Hasler, die unter Britta Habekost auch erfolgreich ihre fesselnden Paris-Krimis um Julien Vioric veröffentlicht. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.
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Mörderische Kunst.
Brilli aus Hagen am 26.01.2021
Bewertungsnummer: 799465
Bewertet: eBook (ePUB)
1905 wurde Wien von einem Mörder in Atem gehalten, der seine Taten in Form von Bildkopien dokumentierte - schaurige Repliquen alter Meister, in die er seine Opfer anscheinend wahllos als Dekorationen einbrachte.
Eine Verbindung zwischen den Ermordeten konnte nicht hergestellt werden.
Julius Pawalet, ein mittelloser junger Mann, wäre wahrscheinlich trotz einer gewissen Begabtheit nie aus der Anonymität herausgetreten, die er mit jedem beliebigen Bürger des alten Wien zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts gemein hatte, wenn nicht ein geheimnisvoller Zufall in seinem Leben eine besondere Rolle gespielt hätte.
Er trat die Stelle des Saaldieners im berühmten Kunsthistorischen Museum an und wurde damit Nachfolger seines Vaters Joseph, der unter vorerst nicht geklärten Umständen ums Leben kam.
Pawalet merkte, dass hinter den Mauern des Museums ungeheuerliche Dinge geschahen, die das Tageslicht scheuten und im Verborgenen blühen mußten, wie die Blumen des Bösen.
Ein Maler, der in perfekter Manier die Bilder der alten Meister kopierte, der Direktor des Museums, der unlautere Geschäfte zu machen schien und eine faszinierende Frau aus edelster Gesellschaft, die als täglicher Gast wie eine unheilvolle Verführerin durch die Räume glitt, erweckten die sensible Wachsamkeit Pawalets.
Als sein Bewußtsein begann, die Zusammenhänge der Dinge zu begreifen, die auch Bilder aus seiner eigenen Vergangenheit heraufbeschworen, war er bereits ins Visier des unheimlichen Mörders gerückt, dessen traumatische Beziehung zur Kunst sein Leben bedrohte.
Britta Hasler hat hier einen excellenten Beweis ihrer schriftstellerischen Begabung erstellt.
In flüssigem, wortreichem Schreibstil versteht sie es meisterhaft, den Leser in die Vergangenheit der österreichischen Metropole zu entführen, in ein Wien, dessen kaiserlicher Glanz in diversen dunklen Kanälen und durch gierige Machenschaften seine schimmernde Politur verliert.
Die zahlreichen Protagonisten der Handlung sind ausgefallen in ihrer Struktur, jeder Person wurde faszinierender Raum gegeben, sich dem Leser zu entfalten und einzigartig zu sein.
Die beiden Handlungsstränge sind in schicksalsträchtiger Form miteinander verbunden. Nach und nach öffnen sich dem Leser die Facetten ihrer Abhängigkeit voneinander, und der Spannungsbogen, den die Handlungsweise des Täters von Beginn an aufbaut, bleibt zu jeder Zeit erhalten, steigert sich eher noch mit dem Lesefortschritt.
Der Roman, in dessen Mitte die Bilder stehen, ist selbst wie ein Gemälde, ausführlich und detailliert, sezierend und schockierend, empfindsam und lustvoll - mit einer Palette menschlicher Neigungen, die jeder auch in sich selbst finden kann - mehr oder weniger.
Von mir erhält das Buch eine absolute Leseempfehlung, verbunden mit der Hoffnung, weiter von der Autorin zu hören.
Spannung pur !!!
angeliques.leseecke aus Nübbel am 26.01.2021
Bewertungsnummer: 802060
Bewertet: eBook (ePUB)
Ein unheimlicher Roman aus dem alten Wien, dieser Untertitel ist echt passend.
Wien 1905 , ein Serienmörder treib sein Unwesen. Er drapiert seine Opfer wie auf Bildern, die im Kunsthistorischen Museum ausgestellt werden.
Julius Pawalet bekommt nach dem Selbstmord seines Vaters Joseph dessen Job im Kunsthistorischem Museum angeboten und nimmt ihn an. Dort lernt er den Kopierer Otto Grimminger kennen und findet ihn gleich suspekt.
Dr. Kinsky übergibt Julius einen Abschiedsbrief seines Vaters, aber dieser ist gefälscht. Warum? Was steckt dahinter?
Außerdem bekommt er ein Päckchen zugestellt, indem eine Lupe drin ist. Wozu wird diese gebraucht? Julius hat ein eidetisches Gedächtnis, was aber bei einiger Leuten Panik hervorruft.
Eines Tages lernt Julius Luise von Schattenbach kennen und verfällt ihr direkt. Diese Frau ist ziemlich undurchsichtig und arbeitet anscheinend als Domina. Mir ist sie genau wie ihr Mann sehr unsympathisch. Was haben sie vor? In welchen Machenschaften stecken sie? Und was verbindet die mit dem Museumsdirektor?
Der Agent des k.u.k. Sicherheitsamtes Inspektor Rudolph Lischka bearbeitet die Fälle des Serienmörders und macht auf mich einen sehr sympathischen Eindruck.
Britta Hasler hat mich mit ihrem Debütroman "Das Sterben der Bilder" in ihren Bann gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Die Autorin baut ziemlich schnell Spannung auf und diese wird auch kontinuierlich gehalten. Man kommt sehr schnell in die Geschichte hinein.
Die Protagonisten nehmen im Laufe des Buches immer mehr Gestalt an, ihnen wird so richtig Leben eingehaucht. Man entwickelt Sympathien und Antisympathien und manchmal muss man auch seinen ersten Eindruck revidieren. Die Autorin beschreibt die Stadt Wien sehr anschaulich und interessant, man bekommt Lust, dort mal hinzufahren und sich die Schauplätze anzuschauen. Dieses Buch habe ich selten aus der Hand gelegt und ich kann es jedem empfehlen, der gute Krimis liebt.
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