Produktbild: Sibirisch Rot
Band 3

Sibirisch Rot Kriminalroman

Aus der Reihe Inspektor Pekkala
2

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

27.08.2014

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

720 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karl-Heinz Ebnet

Sprache

Deutsch

EAN

9783426422731

Beschreibung

Rezension

"Der dritte Pekkala-Fall wirft einen düsteren Blick auf die Skrupellosigkeit politischer Führer, deren Tradition bekanntlich bis in die russische Gegenwart reicht. Wenngleich mancher Rückblick eher überflüssig ist - ein faszinierender und fesselnder Roman, der einen frösteln lässt. Sibirisch cool!"

Generalanzeiger Magdeburg, 17.09.2014

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Erscheinungsdatum

27.08.2014

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

368 (Printausgabe)

Dateigröße

720 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Karl-Heinz Ebnet

Sprache

Deutsch

EAN

9783426422731

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Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unantastbar...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 27.02.2015

Bewertungsnummer: 3030164

Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser Spruch wird Stalin zugeschrieben, und er zeigt bereits die zynische, menschenverachtende Haltung des Diktators. Diese Haltung ist es, die die Handlung des vorliegenden Krimis beherrscht, denn niemand anderer als Stalin selbst hält die Zügel in der Hand, stets den symbolischen Finger am Abzug des Gewehrs. Will man ein Ungehuer beseitigen, muss man ein noch größeres Ungeheuer erschaffen. Und dann geht es darum, wer als Erster ausblutet. (S. 316) Im September 1939 erhält Inspektor Pekkala von eben diesem Stalin einen neuen, höchst unliebsamen Auftrag. Wieder einmal soll er einen Mord aufklären. Doch es ist kein gewöhnliches Verbrechen. Der Mord hat sich in dem gefürchteten sibirischen Straflager Borodok ereignet - wo Pekkala selbst zehn lange Jahre eingesperrt war und Zwangsarbeit verrichten musste. Nun soll er, als Häftling getarnt, dorthin zurück. Ein persönlicher Alptraum, doch ihm bleibt keine Wahl. Pekkala, der einst unter dem letzten russischen Zar als hochgeachteter Ermittler gedient hat und dort unter dem Namen ‘Smaragdauge’ bekannt war, steht nun, ebenfalls hoch anerkannt, in den Diensten Stalins. Wie der Zar seinerzeit, vertraut auch Stalin diesem finnischstämmigen Inspektor, soweit Stalin des Vertrauens überhaupt mächtig ist. In dem sibirischen Straflager Borodok gibt es noch einige überlebende treue Untertanen des Zaren, doch nun ist einer von ihnen unter unbekannten Umständen ermordet worden. Diese Vertrauten des Zaren kennen womöglich als einzige das Versteck eines Teils des Zarengoldes, einer Geldquelle, auf die Stalin angesichts des Beginns des Zweiten Weltkrieges mehr als angwiesen wäre. Pekkala erhält nun die Aufgabe, die Umstände des Todes des Zarenanhängers zu ermitteln, weitestgehend inkognito - als Gefangener getarnt. Ein Ort, wo die blanke Verzweiflung haust, das ist das Straflager Borodok. Pekkala, das ‘Smaragdauge’, muss hier einmal mehr seine Zähigkeit und seinen Überlebenswillen unter Beweis stellen, denn die Bedingungen sind mehr als hart. Eisige sibirische Kälte, kaum Nahrung, harte Arbeit - und dazu noch Mitgefangene und Wärter, die Misstrauen und Unberechenbarkeit an den Tag legen. Vollkommen auf sich allein gestellt, versucht Pekkala im Gefangenenlager an Informationen zur Ermordung des Zarenanhängers zu gelangen, einzig gelegentlich durch Telegramme seines in Moskau verbliebenen Assistenten Kirow unterstützt. Doch diese Telegramme werden abgefangen und bewertet. Durch Stalin höchstselbst. Und dessen Vertrauen in Pekkala bekommt Risse… Interessante Einblicke in das zaristische wie in das stalinistische Russland gewährt Sam Eastland mit diesem historischen Krimi. In kursiv gehaltener Schrift lässt der Autor immer wieder Rückblenden in die Zeit des letzten Zaren einfließen, die Aufschluss geben über das Geschehen in dem Russland zu Zeiten Stalins. Neben der Einbettung eines zunehmend spannenden Kriminalfalls in diesen historisch authentischen Kontext spart der Roman auch nicht an brutal-realistischer Systemkritik gegenüber beiden genannten Epochen. Ein wirklich gelungener Mix. Der Charakter des Inspektor Pekkala wird ansatzweise vielschichtig skizziert, doch entsprechend seiner inneren Zurückhaltung erfährt der Leser nur punktuell etwas über Ansichten und Haltungen gegenüber Personen und Ereignissen. Aber auch wenn etwas Geheimnisvolles diesen Mann umwebt, wird doch deutlich, dass Pekkala in seinem Leben viel erfahren hat und dennoch nicht verbittert ist, dass er zur Loyalität neigt ohne verblendet zu sein und dass er ethische Maßstäbe hat, die er keiner Macht der Welt zu opfern bereit ist. Insgesamt ein geschickt gewobener historischer Krimi, der mir gerade auch durch die unerwarteten Stellen schwarzen Humors wirklich gut gefallen hat. © Parden Die Reihe um Inspektor Pekkala von Sam Eastland umfasst bislang folgende Titel: Roter Zar Der Rote Sarg Sibirisch Rot  

Das Recht auf ein gescheitertes Leben ist unantastbar...

Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 27.02.2015
Bewertungsnummer: 3030164
Bewertet: eBook (ePUB)

Dieser Spruch wird Stalin zugeschrieben, und er zeigt bereits die zynische, menschenverachtende Haltung des Diktators. Diese Haltung ist es, die die Handlung des vorliegenden Krimis beherrscht, denn niemand anderer als Stalin selbst hält die Zügel in der Hand, stets den symbolischen Finger am Abzug des Gewehrs. Will man ein Ungehuer beseitigen, muss man ein noch größeres Ungeheuer erschaffen. Und dann geht es darum, wer als Erster ausblutet. (S. 316) Im September 1939 erhält Inspektor Pekkala von eben diesem Stalin einen neuen, höchst unliebsamen Auftrag. Wieder einmal soll er einen Mord aufklären. Doch es ist kein gewöhnliches Verbrechen. Der Mord hat sich in dem gefürchteten sibirischen Straflager Borodok ereignet - wo Pekkala selbst zehn lange Jahre eingesperrt war und Zwangsarbeit verrichten musste. Nun soll er, als Häftling getarnt, dorthin zurück. Ein persönlicher Alptraum, doch ihm bleibt keine Wahl. Pekkala, der einst unter dem letzten russischen Zar als hochgeachteter Ermittler gedient hat und dort unter dem Namen ‘Smaragdauge’ bekannt war, steht nun, ebenfalls hoch anerkannt, in den Diensten Stalins. Wie der Zar seinerzeit, vertraut auch Stalin diesem finnischstämmigen Inspektor, soweit Stalin des Vertrauens überhaupt mächtig ist. In dem sibirischen Straflager Borodok gibt es noch einige überlebende treue Untertanen des Zaren, doch nun ist einer von ihnen unter unbekannten Umständen ermordet worden. Diese Vertrauten des Zaren kennen womöglich als einzige das Versteck eines Teils des Zarengoldes, einer Geldquelle, auf die Stalin angesichts des Beginns des Zweiten Weltkrieges mehr als angwiesen wäre. Pekkala erhält nun die Aufgabe, die Umstände des Todes des Zarenanhängers zu ermitteln, weitestgehend inkognito - als Gefangener getarnt. Ein Ort, wo die blanke Verzweiflung haust, das ist das Straflager Borodok. Pekkala, das ‘Smaragdauge’, muss hier einmal mehr seine Zähigkeit und seinen Überlebenswillen unter Beweis stellen, denn die Bedingungen sind mehr als hart. Eisige sibirische Kälte, kaum Nahrung, harte Arbeit - und dazu noch Mitgefangene und Wärter, die Misstrauen und Unberechenbarkeit an den Tag legen. Vollkommen auf sich allein gestellt, versucht Pekkala im Gefangenenlager an Informationen zur Ermordung des Zarenanhängers zu gelangen, einzig gelegentlich durch Telegramme seines in Moskau verbliebenen Assistenten Kirow unterstützt. Doch diese Telegramme werden abgefangen und bewertet. Durch Stalin höchstselbst. Und dessen Vertrauen in Pekkala bekommt Risse… Interessante Einblicke in das zaristische wie in das stalinistische Russland gewährt Sam Eastland mit diesem historischen Krimi. In kursiv gehaltener Schrift lässt der Autor immer wieder Rückblenden in die Zeit des letzten Zaren einfließen, die Aufschluss geben über das Geschehen in dem Russland zu Zeiten Stalins. Neben der Einbettung eines zunehmend spannenden Kriminalfalls in diesen historisch authentischen Kontext spart der Roman auch nicht an brutal-realistischer Systemkritik gegenüber beiden genannten Epochen. Ein wirklich gelungener Mix. Der Charakter des Inspektor Pekkala wird ansatzweise vielschichtig skizziert, doch entsprechend seiner inneren Zurückhaltung erfährt der Leser nur punktuell etwas über Ansichten und Haltungen gegenüber Personen und Ereignissen. Aber auch wenn etwas Geheimnisvolles diesen Mann umwebt, wird doch deutlich, dass Pekkala in seinem Leben viel erfahren hat und dennoch nicht verbittert ist, dass er zur Loyalität neigt ohne verblendet zu sein und dass er ethische Maßstäbe hat, die er keiner Macht der Welt zu opfern bereit ist. Insgesamt ein geschickt gewobener historischer Krimi, der mir gerade auch durch die unerwarteten Stellen schwarzen Humors wirklich gut gefallen hat. © Parden Die Reihe um Inspektor Pekkala von Sam Eastland umfasst bislang folgende Titel: Roter Zar Der Rote Sarg Sibirisch Rot  

Im dritten Fall muss sich Inspektor...

Bewertung am 30.01.2021

Bewertungsnummer: 496621

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im dritten Fall muss sich Inspektor Pekkala den Dämonen aus seiner Vergangenheit stellen. Obwohl "Sibirisch Rot" ein Krimi ist, wird die Unmenschlichkeit und Grausamkeit sowjetischer Gefangenenlager realistisch und historisch belegt geschildert. Spannend!

Im dritten Fall muss sich Inspektor...

Bewertung am 30.01.2021
Bewertungsnummer: 496621
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im dritten Fall muss sich Inspektor Pekkala den Dämonen aus seiner Vergangenheit stellen. Obwohl "Sibirisch Rot" ein Krimi ist, wird die Unmenschlichkeit und Grausamkeit sowjetischer Gefangenenlager realistisch und historisch belegt geschildert. Spannend!

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Sibirisch Rot

von Sam Eastland

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