Kritik:
Blutige Langeweile in einer kruden Weihnachtsgeschichte, die dank ihrer originellen Ausgangslage viel Platz für freche Ironie böte, aber sich bloss als uninspirierte Metzelei voller abgestandener Witze entpuppt: Der uneinheitliche, schlaffe wie phrasenhafte Plot ist weder schwarzhumorig noch einfahrend, sondern strotz in seiner nervösen, pseudocoolen wie anmassend wirkenden Inszenierung bloss vor gezwungenem Humor und möchtegernzynischer Klischiertheit so bleibt die gewollte Bösartigkeit ohne Schärfe und daher lau statt stimmungsvoll, wobei auch die einfallsreich angedachten Mordszenen nicht für ein Horrorfest sorgen, da ihnen jegliche Intensität völlig abgeht.
Die Fabelkatze meint:
- Gruselfaktor: klein
- Figuren: drög
- Schauspiel: überzeugend
- Feind: Killer.
Weitere Informationen:
- US-amerikanisch-kanadischer Film von Steven C. Miller.
- Alternativer deutscher Titel: Silent Night Leise Rieselt das Blut.
- Remake von Stille Nacht Horror Nacht (Silent Night, Deadly Night, 1984).
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