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Das lange Echo

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.07.2014

Verlag

Edition Atelier

Seitenzahl

184 (Printausgabe)

Dateigröße

1444 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903005600

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.07.2014

Verlag

Edition Atelier

Seitenzahl

184 (Printausgabe)

Dateigröße

1444 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783903005600

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Nur weil etwas vergangen ist, ist es noch lange nicht vorbei ...

Samantha Faye aus Freihung am 19.10.2021

Bewertungsnummer: 1591018

Bewertet: Buch (Paperback)

Elena Messner stammt aus der Ingeborg-Bachmann-Stadt Klagenfurt, 1983 verstärkte und bereicherte sie diesen Ort durch ihre Ankunft auf unserer globalen, blauen Erbse.  Sie ist in Ljubljana und Salzburg aufgewachsen. In Wien und Aix-en-Provence hat sie Komparatistik und Kulturwissenschaften studiert. Ihre Dissertation behandelt südslawischer Literatur, Literatursoziologie und den interkulturellen literarischen Transfer.  Mitarbeit beim wissenschaftlichen Internetprojekt Kakanien Revisited (www.kakanien.ac.at), Mitbegründerin der Kulturplattform www.textfeldsuedost.com  Sie übersetzt aus dem Slowenischen und dem Kroatischen / Serbischen. Lehrtätigkeit an Universitäten in Wien, Berlin, Klagenfurt und Innsbruck. Zurzeit lebt sie in Marseille und unterrichtet am Institut für Germanistik an der Universität Aix/ Marseille.  Eine impressive Vita. Genauso beeindruckend ist das hier vorliegende Buch. Sie verzahnt zwei parallele Handlungen miteinander. Die eine ist im Ersten Weltkrieg angesiedelt und die andere hundert Jahre später in der Gegenwart.  Milan Nemec, ein österreichisch-ungarischer Offizier ist seit 1916 im besetzten Belgrad stationiert. Verbitterung und Desillusionierung lassen ihn hautnah miterleben, wie die Götterdämmerung Kakaniens eingeleitet wird.  Und in der Gegenwart setzen sich die Direktorin des Wiener Heeresgeschichtlichen Museums und ihre Assistentin hitzig auseinander. Über das Pro und Contra von Moral, Mitleid, Verbrechen, Verantwortung sowie Erinnerungskultur.  Die Autorin schreibt intensiv und packend. Durch ihren verdichteten Schreibstil versteht sie es, beim Leser*in vitale Bilder zu generieren.  Es ist kein Buch, das man so nebenbei liest. Es ist anspruchsvoll und fordert volle Aufmerksamkeit, aber das lohnt sich sehr.  Denn die Dichotomie des Vergangenen und Gegenwärtigen erlaubt es, mit Abstand die Ereignisse von annodazumal zu diskutieren und gleichzeitig hat man mit Milan jemanden, der unmittelbar von den damaligen Vorkommnissen nachhaltig traumatisch tangiert wird.  Der ganze Wahnsinn und welch eine Bestie der Krieg ist, wird authentisch aufgezeigt, ebenso der damalige Irrsinn der Verherrlichung sowie die allmähliche Ernüchterung.  Milan ist ein ambivalenter Charakter, der tragisch ist und den ich trotz allem mag.  Das Streitgespräch der Gegenwart beweist, daß Erinnerung wichtig ist. Denn wer die Fehler der Vergangenheit vergisst, tendiert dazu, diese zu wiederholen. Nur muß diese Erinnerungskultur vital bleiben und niemals erstarren.  Die Autorin kam mit verschiedenen Kulturen in bereichernden Kontakt, was ihren Horizont massiv erweitert hat. Was ein immenser Vorteil ist.  Immerhin, infolge des Ersten Weltkriegs ging Kakanien unwiederbringlich unter und das südliche Tirol wurde verloren, mit Folgen bis heute.  Ein Buch für diejenigen, die gerne reflektieren und das komplex Tiefgründige mögen. Danke, Elena Messner und Edition Atelier!!!!! 

Nur weil etwas vergangen ist, ist es noch lange nicht vorbei ...

Samantha Faye aus Freihung am 19.10.2021
Bewertungsnummer: 1591018
Bewertet: Buch (Paperback)

Elena Messner stammt aus der Ingeborg-Bachmann-Stadt Klagenfurt, 1983 verstärkte und bereicherte sie diesen Ort durch ihre Ankunft auf unserer globalen, blauen Erbse.  Sie ist in Ljubljana und Salzburg aufgewachsen. In Wien und Aix-en-Provence hat sie Komparatistik und Kulturwissenschaften studiert. Ihre Dissertation behandelt südslawischer Literatur, Literatursoziologie und den interkulturellen literarischen Transfer.  Mitarbeit beim wissenschaftlichen Internetprojekt Kakanien Revisited (www.kakanien.ac.at), Mitbegründerin der Kulturplattform www.textfeldsuedost.com  Sie übersetzt aus dem Slowenischen und dem Kroatischen / Serbischen. Lehrtätigkeit an Universitäten in Wien, Berlin, Klagenfurt und Innsbruck. Zurzeit lebt sie in Marseille und unterrichtet am Institut für Germanistik an der Universität Aix/ Marseille.  Eine impressive Vita. Genauso beeindruckend ist das hier vorliegende Buch. Sie verzahnt zwei parallele Handlungen miteinander. Die eine ist im Ersten Weltkrieg angesiedelt und die andere hundert Jahre später in der Gegenwart.  Milan Nemec, ein österreichisch-ungarischer Offizier ist seit 1916 im besetzten Belgrad stationiert. Verbitterung und Desillusionierung lassen ihn hautnah miterleben, wie die Götterdämmerung Kakaniens eingeleitet wird.  Und in der Gegenwart setzen sich die Direktorin des Wiener Heeresgeschichtlichen Museums und ihre Assistentin hitzig auseinander. Über das Pro und Contra von Moral, Mitleid, Verbrechen, Verantwortung sowie Erinnerungskultur.  Die Autorin schreibt intensiv und packend. Durch ihren verdichteten Schreibstil versteht sie es, beim Leser*in vitale Bilder zu generieren.  Es ist kein Buch, das man so nebenbei liest. Es ist anspruchsvoll und fordert volle Aufmerksamkeit, aber das lohnt sich sehr.  Denn die Dichotomie des Vergangenen und Gegenwärtigen erlaubt es, mit Abstand die Ereignisse von annodazumal zu diskutieren und gleichzeitig hat man mit Milan jemanden, der unmittelbar von den damaligen Vorkommnissen nachhaltig traumatisch tangiert wird.  Der ganze Wahnsinn und welch eine Bestie der Krieg ist, wird authentisch aufgezeigt, ebenso der damalige Irrsinn der Verherrlichung sowie die allmähliche Ernüchterung.  Milan ist ein ambivalenter Charakter, der tragisch ist und den ich trotz allem mag.  Das Streitgespräch der Gegenwart beweist, daß Erinnerung wichtig ist. Denn wer die Fehler der Vergangenheit vergisst, tendiert dazu, diese zu wiederholen. Nur muß diese Erinnerungskultur vital bleiben und niemals erstarren.  Die Autorin kam mit verschiedenen Kulturen in bereichernden Kontakt, was ihren Horizont massiv erweitert hat. Was ein immenser Vorteil ist.  Immerhin, infolge des Ersten Weltkriegs ging Kakanien unwiederbringlich unter und das südliche Tirol wurde verloren, mit Folgen bis heute.  Ein Buch für diejenigen, die gerne reflektieren und das komplex Tiefgründige mögen. Danke, Elena Messner und Edition Atelier!!!!! 

anspruchsvolles Erinnern

Bewertung am 04.10.2021

Bewertungsnummer: 1579084

Bewertet: Buch (Paperback)

Das Buch berichtet aus zwei Perspektiven über den ersten Weltkrieg - aus Sicht eines Offiziers, Milan Nemec, stationiert in Belgrad und der Direktorin des Wiener Heeresgeschichtlichen Museums und ihrer Assistentin - hundert Jahre später. Der eine verzweifelt am Zusammenbruch seines Reiches, die beiden anderen streiten über die Sinnlosigkeit des Krieges und der moralisch richtigen Erinnerung. Das Buch ist spannend bis zum Schluß, aber in keinem einfachen Schreibstil verfasst. Der Stil gibt aber das Thema gut wieder. Nur ist es eben nicht zum nebenbei lesen. Das Echo des Krieges hallt auch in unserer Kultur noch wider und nicht immer im mahnenden Sinn. Deswegen ist das Buch ein wichtiger Beitrag in unserer europäischen Erinnerungskultur gegen Nationalsimus und Kriegsverharmlosung.

anspruchsvolles Erinnern

Bewertung am 04.10.2021
Bewertungsnummer: 1579084
Bewertet: Buch (Paperback)

Das Buch berichtet aus zwei Perspektiven über den ersten Weltkrieg - aus Sicht eines Offiziers, Milan Nemec, stationiert in Belgrad und der Direktorin des Wiener Heeresgeschichtlichen Museums und ihrer Assistentin - hundert Jahre später. Der eine verzweifelt am Zusammenbruch seines Reiches, die beiden anderen streiten über die Sinnlosigkeit des Krieges und der moralisch richtigen Erinnerung. Das Buch ist spannend bis zum Schluß, aber in keinem einfachen Schreibstil verfasst. Der Stil gibt aber das Thema gut wieder. Nur ist es eben nicht zum nebenbei lesen. Das Echo des Krieges hallt auch in unserer Kultur noch wider und nicht immer im mahnenden Sinn. Deswegen ist das Buch ein wichtiger Beitrag in unserer europäischen Erinnerungskultur gegen Nationalsimus und Kriegsverharmlosung.

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von Elena Messner

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