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Warum wir mündig glauben dürfen Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

25 - 60 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.09.2015

Verlag

R.Brockhaus

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

4142 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783417228199

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Altersempfehlung

25 - 60 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

07.09.2015

Verlag

R.Brockhaus

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

4142 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783417228199

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Jugendliche zum Bleiben bewegen

Kirsi am 11.02.2016

Bewertungsnummer: 907181

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Warum wir mündig glauben dürfen – Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben“, das von Tobias Faix, Martin Hofmann und Tobias Künkler herausgegeben wurde, ist die Antwort auf ihren ersten Band „Warum ich nicht mehr glaube – Wenn junge Erwachsene den Glauben verlieren“, ebenfalls erschienen im SCM-Verlag in Witten. Während die Herausgeber noch im ersten Band der Frage nach den Gründen für die Entkehrung (Dekonversion) der jungen Erwachsenen nachgingen, wenden sie sich nun der Hilfestellung für Gemeinden, Eltern und Jugendmitarbeiter zu. Dabei erhalten sie Unterstützung durch Artikel von Andreas Malessa, Roger Mielke, Heinrich Christian Rust, Christina Brudereck und vielen mehr. Diese Vielfalt ist laut den Herausgebern gewollt: „Die Autorinnen und Autoren der einzelnen Texte wurden bewusst aus verschiedenen Konfessionen und beruflichen Hintergründen ausgesucht und sind alle Fachleute auf ihrem Gebiet. Sie nehmen uns mit hinein in ihr eigenes Denken und Erleben. Das drückt sich aus in ihrem je eigenen Stil und in den persönlichen Anklängen in ihren Beiträgen.“ (S. 13) Das Buch selbst ist in vier größere Teile gegliedert: 1. Auf dem Weg mit Zweifeln und Andersdenkenden, 2. Auf dem Weg der Einheit und Vielfalt, 3. Auf dem Weg in Familien und Gemeinden, 4. Auf dem Weg zu einem mündigen Glauben. Jeder dieser vier Abschnitte beginnt mit einer kurzen Vorstellung der Autoren und einer Zusammenfassung jedes einzelnen Artikels. Dadurch erhält der Leser einen Überblick über die nächsten Inhalte. Abgerundet wird fast jeder Teil durch praktische Anwendungen – sei es durch Erfahrungsberichte oder Vorschläge zur Gestaltung von Gottesdiensten und der persönlichen Bibellese. Wie schon im Zitat erwähnt, ist jeder Beitrag durch den Schreibstil des jeweiligen Autors geprägt. Überwiegend sind allerdings die Beiträge in einer sehr wissenschaftlichen Ausdrucksweise gehalten, die dem Laien das Lesen des Buches erschweren könnten. Auch wird von einzelnen Autoren ein Vorwissen in Bezug auf Entwicklungspsychologie und Glaubensentwicklungsstufen (Fowler) vorausgesetzt. Auf erklärende Fußnoten oder Anhänge wurde verzichtet. Da es aber neben diesen teilweise doch sehr herausfordernden Artikeln leichter zu lesende gibt, wird sicherlich auch für Laien einiges an interessanten, verständlichen und hilfreichen Inhalten zu finden sein. Durch den eben schon erwähnten wissenschaftlichen Schreibstil wirkt das Buch streckenweise sehr nüchtern und stellt teilweise nur einen geringen Bezug zur im Vorwort beschriebenen Erlebniswelt der Autoren her. Und doch gibt es sehr Aussagen und Thesen, die zum Weiterdenken anregen und neue Fragen aufwerfen. Das Buch lotet daher nicht die Frage nach der Dekonversion bis ins letzte Detail aus, sondern möchte den Leser dazu einladen, den Umgang der eigenen Gemeinde mit Zweiflern und jungen „Rebellen“ zu überdenken. „Warum wir mündig glauben dürfen – Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben“ ist der Versuch einer Hilfestellung für Gemeinden, Pastoren, Leiter und Jugendmitarbeiter im Umgang mit jungen Menschen, die Zweifel äußern oder aus den Kirchen und Gemeinden austreten bzw. aus ihnen ausgetreten sind. Das Buch will dabei unterstützen, dass sich diese Austrittsrate verringert und junge Menschen wieder in die Kirche und Gemeinden zurück finden. Dabei lädt es den Leser wiederholt ein, die eigene Gemeinde- und Glaubenspraxis zu überdenken. Erschienen ist das Buch 2015 im SCM-Verlag in Witten.

Jugendliche zum Bleiben bewegen

Kirsi am 11.02.2016
Bewertungsnummer: 907181
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch „Warum wir mündig glauben dürfen – Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben“, das von Tobias Faix, Martin Hofmann und Tobias Künkler herausgegeben wurde, ist die Antwort auf ihren ersten Band „Warum ich nicht mehr glaube – Wenn junge Erwachsene den Glauben verlieren“, ebenfalls erschienen im SCM-Verlag in Witten. Während die Herausgeber noch im ersten Band der Frage nach den Gründen für die Entkehrung (Dekonversion) der jungen Erwachsenen nachgingen, wenden sie sich nun der Hilfestellung für Gemeinden, Eltern und Jugendmitarbeiter zu. Dabei erhalten sie Unterstützung durch Artikel von Andreas Malessa, Roger Mielke, Heinrich Christian Rust, Christina Brudereck und vielen mehr. Diese Vielfalt ist laut den Herausgebern gewollt: „Die Autorinnen und Autoren der einzelnen Texte wurden bewusst aus verschiedenen Konfessionen und beruflichen Hintergründen ausgesucht und sind alle Fachleute auf ihrem Gebiet. Sie nehmen uns mit hinein in ihr eigenes Denken und Erleben. Das drückt sich aus in ihrem je eigenen Stil und in den persönlichen Anklängen in ihren Beiträgen.“ (S. 13) Das Buch selbst ist in vier größere Teile gegliedert: 1. Auf dem Weg mit Zweifeln und Andersdenkenden, 2. Auf dem Weg der Einheit und Vielfalt, 3. Auf dem Weg in Familien und Gemeinden, 4. Auf dem Weg zu einem mündigen Glauben. Jeder dieser vier Abschnitte beginnt mit einer kurzen Vorstellung der Autoren und einer Zusammenfassung jedes einzelnen Artikels. Dadurch erhält der Leser einen Überblick über die nächsten Inhalte. Abgerundet wird fast jeder Teil durch praktische Anwendungen – sei es durch Erfahrungsberichte oder Vorschläge zur Gestaltung von Gottesdiensten und der persönlichen Bibellese. Wie schon im Zitat erwähnt, ist jeder Beitrag durch den Schreibstil des jeweiligen Autors geprägt. Überwiegend sind allerdings die Beiträge in einer sehr wissenschaftlichen Ausdrucksweise gehalten, die dem Laien das Lesen des Buches erschweren könnten. Auch wird von einzelnen Autoren ein Vorwissen in Bezug auf Entwicklungspsychologie und Glaubensentwicklungsstufen (Fowler) vorausgesetzt. Auf erklärende Fußnoten oder Anhänge wurde verzichtet. Da es aber neben diesen teilweise doch sehr herausfordernden Artikeln leichter zu lesende gibt, wird sicherlich auch für Laien einiges an interessanten, verständlichen und hilfreichen Inhalten zu finden sein. Durch den eben schon erwähnten wissenschaftlichen Schreibstil wirkt das Buch streckenweise sehr nüchtern und stellt teilweise nur einen geringen Bezug zur im Vorwort beschriebenen Erlebniswelt der Autoren her. Und doch gibt es sehr Aussagen und Thesen, die zum Weiterdenken anregen und neue Fragen aufwerfen. Das Buch lotet daher nicht die Frage nach der Dekonversion bis ins letzte Detail aus, sondern möchte den Leser dazu einladen, den Umgang der eigenen Gemeinde mit Zweiflern und jungen „Rebellen“ zu überdenken. „Warum wir mündig glauben dürfen – Wege zu einem widerstandsfähigen Glaubensleben“ ist der Versuch einer Hilfestellung für Gemeinden, Pastoren, Leiter und Jugendmitarbeiter im Umgang mit jungen Menschen, die Zweifel äußern oder aus den Kirchen und Gemeinden austreten bzw. aus ihnen ausgetreten sind. Das Buch will dabei unterstützen, dass sich diese Austrittsrate verringert und junge Menschen wieder in die Kirche und Gemeinden zurück finden. Dabei lädt es den Leser wiederholt ein, die eigene Gemeinde- und Glaubenspraxis zu überdenken. Erschienen ist das Buch 2015 im SCM-Verlag in Witten.

Ein wichtiges Thema, mit dem sich auseinanderzusetzen lohnt!

smillas_bookworld aus Rheinland Pfalz am 20.01.2016

Bewertungsnummer: 904231

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach Erscheinen von „Warum ich nicht mehr glaube“ merkten die Autoren, dass es noch „einen großen Bedarf an weiterer wissenschaftlicher Forschung auf dem Gebiet der Dekonversion (= Entkehrung)“ gibt. Sie wollten auch „den drängenden Fragen, die sich daraus für Kirchen, Gemeinden, in der Seelsorge und im täglichen Miteinander für Christen ergeben, Platz einräumen“ und „zum Nachdenken anregen, Impulse setzen, Horizonte aufreißen und Mut machen, wo nötig, neue Wege zu gehen.“ (S. 13) Viele Autoren aus unterschiedlichen Konfessionen und beruflichen Hintergründen haben dieses Buch mit ihren Beiträgen zum Thema bereichert. Auf diese Weise werden viele Bereiche rund um die Dekonversion und die daraus resultierenden Fragen beleuchtet: Wie können wir mündig glauben und diesen Glauben weiter geben? Wie können wir jungen Christen vermitteln, dass kritische Fragen willkommen sind? Wie können wir Gottesdienste und den Glauben ansprechender und zielgruppenorientierter gestalten? Wie können wir den Glauben unseren eigenen Kindern vermitteln? Auch die Themen „geistlicher Missbrauch“ und „Fundamentalismus“ werden behandelt. Das Buch ist in vier Teile untergliedert: Auf dem Weg mit Zweifeln und Andersdenkenden, Auf dem Weg der Einheit und Vielfalt, Auf dem Weg in Familien und Gemeinden, und Auf dem Weg zu einem mündigen Glauben. Obwohl ich mit einem Mann verheiratet bin, der Theologie studiert hat und somit mit einigen Fachwörtern vertraut bin, konnte ich dieses Buch nicht so leicht lesen. Es ist – je nach Verfasser des Beitrags – im theologischen Fachjargon geschrieben. Aber das betrifft nicht alle Beiträge. Ich fand die Ausführungen sehr interessant, besonders auch im Hinblick auf die Erziehung im christlichen Glauben und die Anregungen die man bekommt. Außerdem wie wir mit Fragen und Zweifeln umgehen oder den Gottesdienst attraktiver gestalten können. Es gibt viele gute Ideen und Tipps, die im Buch eingestreut wurden. Einige Fußnoten enthalten Quellenangaben, die neugierig machen auf weitere Bücher. Die Zielgruppe des Buches m.E.: Mitarbeitende in der Jugendarbeit, Pädagogen, Begleiter von Jugendlichen, Pfarrer und Pastoren, Gemeindeleiter, Eltern, evtl. auch selbst Betroffene. Fazit: Ich kann „Warum wir mündig glauben dürfen“ sehr empfehlen, auch wenn ich aufgrund des teilweise recht komplexen Schreibstils 4 Sterne gebe. Ein wichtiges Thema, mit dem sich auseinanderzusetzen lohnt!

Ein wichtiges Thema, mit dem sich auseinanderzusetzen lohnt!

smillas_bookworld aus Rheinland Pfalz am 20.01.2016
Bewertungsnummer: 904231
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach Erscheinen von „Warum ich nicht mehr glaube“ merkten die Autoren, dass es noch „einen großen Bedarf an weiterer wissenschaftlicher Forschung auf dem Gebiet der Dekonversion (= Entkehrung)“ gibt. Sie wollten auch „den drängenden Fragen, die sich daraus für Kirchen, Gemeinden, in der Seelsorge und im täglichen Miteinander für Christen ergeben, Platz einräumen“ und „zum Nachdenken anregen, Impulse setzen, Horizonte aufreißen und Mut machen, wo nötig, neue Wege zu gehen.“ (S. 13) Viele Autoren aus unterschiedlichen Konfessionen und beruflichen Hintergründen haben dieses Buch mit ihren Beiträgen zum Thema bereichert. Auf diese Weise werden viele Bereiche rund um die Dekonversion und die daraus resultierenden Fragen beleuchtet: Wie können wir mündig glauben und diesen Glauben weiter geben? Wie können wir jungen Christen vermitteln, dass kritische Fragen willkommen sind? Wie können wir Gottesdienste und den Glauben ansprechender und zielgruppenorientierter gestalten? Wie können wir den Glauben unseren eigenen Kindern vermitteln? Auch die Themen „geistlicher Missbrauch“ und „Fundamentalismus“ werden behandelt. Das Buch ist in vier Teile untergliedert: Auf dem Weg mit Zweifeln und Andersdenkenden, Auf dem Weg der Einheit und Vielfalt, Auf dem Weg in Familien und Gemeinden, und Auf dem Weg zu einem mündigen Glauben. Obwohl ich mit einem Mann verheiratet bin, der Theologie studiert hat und somit mit einigen Fachwörtern vertraut bin, konnte ich dieses Buch nicht so leicht lesen. Es ist – je nach Verfasser des Beitrags – im theologischen Fachjargon geschrieben. Aber das betrifft nicht alle Beiträge. Ich fand die Ausführungen sehr interessant, besonders auch im Hinblick auf die Erziehung im christlichen Glauben und die Anregungen die man bekommt. Außerdem wie wir mit Fragen und Zweifeln umgehen oder den Gottesdienst attraktiver gestalten können. Es gibt viele gute Ideen und Tipps, die im Buch eingestreut wurden. Einige Fußnoten enthalten Quellenangaben, die neugierig machen auf weitere Bücher. Die Zielgruppe des Buches m.E.: Mitarbeitende in der Jugendarbeit, Pädagogen, Begleiter von Jugendlichen, Pfarrer und Pastoren, Gemeindeleiter, Eltern, evtl. auch selbst Betroffene. Fazit: Ich kann „Warum wir mündig glauben dürfen“ sehr empfehlen, auch wenn ich aufgrund des teilweise recht komplexen Schreibstils 4 Sterne gebe. Ein wichtiges Thema, mit dem sich auseinanderzusetzen lohnt!

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