Das packende Finale des spannenden Jugendbuch-Zweiteilers! Abermals liefert Firelight-Autorin Sophie Jordan eine fesselnde Geschichte, die sich kritisch mit Moral und Vorurteilen in der heutigen Gesellschaft auseinandersetzt. Natürlich kommen auch Romantik und Action nicht zu kurz - ein außergewöhnliches Lesevergnügen!
Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren - meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde - wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht. Herauszufinden, dass sie recht haben? Herauszufinden, dass ich genau das bin?
Das ist noch viel schlimmer.
Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft - und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin.
Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ...
Infernale - Rhapsodie in Schwarz ist der zweite und finale Band der Reihe. Der erste Band lautet Infernale.
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Einfach geniale Bücher!
Bewertung am 06.06.2025
Bewertungsnummer: 2508817
Bewertet: eBook (ePUB)
Ich habe beide Bücher geliebt! Einfach fantastisch! Die Story ist super. Toll geschrieben, durchgängig spannend und sogar auf so viele reale Probleme übertragbar. Eine echte Empfehlung!
Eine infernalische Dystopie, die zum Liebesroman wird
NiWa am 13.06.2017
Bewertungsnummer: 1025792
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Davy trägt das Mördergen HTS in sich. Seitdem das Testergebnis offiziell vorliegt, hat sich alles geändert. Sie hat ihre Familie, ihre Freunde und damit ihr ganzes bisheriges Leben verloren. Aber was, wenn der Test gar kein Vorurteil ist, sondern tatsächlich richtig liegt?
In diesem zweiten Teil schließt sich Davy einer Widerstandsgruppe an, denn sie kann nicht akzeptieren, dass eine ganze Menschengruppe als zukünftige Mörder abgestempelt wird.
Der erste Teil der Infernale-Dilogie hat mir unheimlich gut gefallen. In der Infernale-Dilogie werden Gentests, das menschliche Schicksal in den Fängen der Veranlagung, Vorurteile und das menschliche Streben nach Perfektion thematisiert. In Davys Welt werden Menschen auf HTS getestet, um zu erfahren, ob sie das Potential zum Mörder haben. Fällt der Test positiv aus, werden die Betroffenen an den Rand der Gesellschaft gedrängt.
Mit dieser Thematik trifft Sophie Jordan einen Nerv, der in unserer Gesellschaft bereits jahrzehntelang offen liegt. Gentests sind bei Ungeboren an der Tagesordnung. Heute wird auf Erbkrankheiten getestet, in naher Zeit vielleicht schon auf die Anlagen zur Fettleibigkeit, Suchtverhalten oder gar die Intelligenz. Wer darf entscheiden, ob ein solches Leben gelebt werden soll? Die Eltern, der Arzt oder die Gesellschaft?
Davys Welt ist zwar noch nicht ganz so weit, um das Mördergen beim Fötus festzustellen, dennoch werden Menschen nach und nach aus der Gesellschaft selektiert, weil sie angeblich eine Gefahr darstellen.
Die Grundgedanken der Autorin sind genial und haben mich sofort überzeugt. Daher habe ich mich sehr auf diesen zweiten Teil gefreut und musste enttäuscht festzustellen, dass alle Qualitäten des Vorgängers ausgeschieden sind.
Denn die gesellschaftlichen Tendenzen, die Gentests oder das Leben der Personen mit dem Mördergen, werden im Grunde gar nicht mehr thematisiert. Es geht um Davy, wie sie sich selbst sieht und die Liebe, was aus einer infernalischen Dystopie einen Liebesroman für Teenager werden lässt.
Mehr als die Hälfte des Buches dreht sich um die Fragen, liebt er mich, liebt er mich nicht? Liebe ich ihn, liebe ich ihn nicht? Damit ist schon fast die ganze Handlung erzählt und ich entschuldige mich an dieser Stelle, dass ich gespoilert habe.
Eingangs wird man mit interessanten Gedanken und Spannung verwöhnt, doch genauso rasant wie der Beginn, ist das Abdriften auf die emotionale Ebene. Meiner Meinung nach ist eine Romanze nie fehl am Platz, dennoch sollte es bei einer Dystopie bleiben, wenn es als solche begonnen hat, und nicht in eine Love Story abrutschen. Sämtliche interessanten Gedankengänge, die im ersten Band ihren Anfang hatten, wurden nonchalant übergangen, um Davys Gefühlswelt Platz zu machen.
Ich bin sehr traurig, dass ich das Buch nicht besser bewerten kann. Für eine Liebesgeschichte war es nicht schlecht. Es gab emotionale Spannungen, Fragen sowie Geheimnisse standen im Raum und die Charaktere haben überzeugend gewirkt. Nichtsdestotrotz habe ich mich auf die Fortsetzung eines wahren dystopischen Lesehighlights eingestellt und wurde mit einer Dreiecksgeschichte auf Teenie-Niveau abgespeist.
Meine Leseempfehlung geht an alle, denen dieser Band vor Neugier unter den Nägeln brennt, und an Leser, die Liebesgeschichten besonders gern mögen. Wer sich ein ebenso geniales Setting wie im ersten Band erwartet, wird meiner Vermutung nach enttäuscht werden.
Die Infernale-Dilogie:
1) Infernale
2) Infernale 2. Rhapsodie in Schwarz
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