**Die Elfen aus Sandra Regniers Bestseller-Trilogie »Pan« sind zurück!** Die unterirdischen Gassen Edinburghs sind für die 16-jährige Allison nichts weiter als eine Touristenattraktion. Bis sie bei einer Führung mit ihrer Schulklasse aus Versehen eine mysteriöse Pforte öffnet und unsägliches Chaos anrichtet. Denn von nun an heftet Finn sich an ihre Fersen, der zwar verdammt gut aussieht, aber leider ziemlich arrogant ist und obendrein behauptet, ein Elfenwächter zu sein. Er verlangt von Allison, das Tor zur magischen Welt wieder zu schließen. Doch wie soll sie das anstellen, wenn sie noch nicht mal an die Existenz von Elfen glaubt? //Alle Bände der erfolgreichen Elfen-Reihe: -- Die Pan-Trilogie 1: Das geheime Vermächtnis des Pan -- Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan -- Die Pan-Trilogie 3: Die verborgenen Insignien des Pan -- Die Pan-Trilogie: Band 1-3 -- Die Pan-Trilogie: Die Pan-Trilogie. Band 1-3 im Schuber -- Die Pan-Trilogie: Die magische Pforte der Anderwelt (Pan-Spin-off 1) -- Die Pan-Trilogie: Das gestohlene Herz der Anderwelt (Pan-Spin-off 2) -- Die Pan-Trilogie: Der Sammelband der Anderwelt-Dilogie (E-Box des Pan-Spin-offs)//
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Die Magische Pforte der Anderwelt
Bewertung aus Königswartha am 08.11.2017
Bewertungsnummer: 1060726
Bewertet: eBook (ePUB)
Ich kann nur sagen, dass ich dieses Buch einfach zu der genau perfekten Zeit gelesen habe.
Vor einer Woche war ich in Schottland im Urlaub und unter anderem auch in Edinburgh. Während der Reise habe ich Das Reich der sieben Höfe 2 beendet und hatte einfach unheimlich Schiss, dass ich danach wieder in eine riesen Leseflaute gelange. Und direkt noch am Flughafen habe ich mit der magischen Pforte der Anderwelt begonnen. Nach den ersten 10 Seiten musste ich es erstmal zurücklegen und kurz durchatmen. Es kam mir einfach wie ein unnormal heftiges Deja-vu vor. Ich mag es ja eigentlich nicht so wenn Bücher an Orten spielen an denen ich auch schon war, weil ich mir dann die ganze Zeit versuche diese Orte wie sie wirklich waren in Erinnerung zu rufen. Aber bei diesem Buch war es einfach ganz anders. Vielleicht lag es daran, dass ich als ich anfing darin zu lesen gerade einmal selbst vor einem Tag eben noch in Edinburgh war und sie einfach von genau den gleichen "Touristenattraktionen" gesprochen hat in denen ich auch war. Während des gesamten Buches hatte ich das Gefühl die Protagonistin selbst zu sein, weil ich einfach genau wusste wie es dort war und die Eindrücke, die sie dort schilderte mit meinen mehr als 100% überein stimmten. In dem einen Kapitel, wo sie mit Finn einen Zugang nach Avalon aufsucht und dafür ins Schottisch Nationalmuseum gehen, konnte ich es kaum glauben. Ich hatte das Gefühl sie spricht aus meinen Gedanken, denn genauso wie Alli war auch ich überwältigt von dem Anblick, wenn man das Museum betritt. Zu schade, dass ich davon kein Bild gemacht habe um es euch zu zeigen.... Dieses ganze Gefühl hat sich einfach während der gesamten Story durchgezogen. Sandra Regniers Schreibstil ist einfach so herrlich unkompliziert, dass es eine richtige Freude war. Ja klar haben wir schon so oft die Story von einem unscheinbaren Mädchen gehört, die mit einem angeblich verboten gut aussehenden Kerl mehr schlecht als recht auskommen müssen. Ich habe die Pan-Trilogie einfach verschlungen, weshalb es mich gefreut hat, dass es auch ein kurzes Wiedersehen mit Felicity und Lee gab. Aber umso mehr habe ich mich gefreut, dass Alli und Finn dann doch ganz anders waren als die beiden. Ich mag das Buch einfach und es wird aufgrund der ganzen Sachen einfach einen besonderen Platz in meinem Herzen kriegen, sowas werde ich nicht so schnell vergessen. Da kann man auch mal über ein paar Makel hinwegsehen. Die Storyline hat in der Mitte einen kleine Durchhänger, der aber zum Ende hin wieder verschwunden ist und du eigentlich nicht mehr auf den 2. Teil warten willst, wie überall auch.
Ach und noch was ist mir aufgefallen, was mich die ganze Zeit einfach nicht loslässt: Alli ist in einer Mädchengruppe, die aus ihr, Camilla und Emma besteht. Und wie sollte es auch anders kommen ist Gesprächsthema Nummer 1 "Jungs". Und mehr als nur einmal wurde erwähnt, dass Emma ein wenig was mit einem Typen Namens Calum am laufen hat. HÄ? Emma und Calum, kennen wir das nicht von irgendwo her? Ja! Ganz zu Beginn dachte ich, dass wären die beiden Haupfiguren aus der Pan-Trilogie, wäre ja auch am naheliegensten. Aber so war es natürlich nicht. Wir kennen Emma und Calum aus Marah Woolfs MondLichtsaga und der Federleichsaga. Da lebt Emma zwar auch in Schottland, aber auf der Isle of Skye. Das ist und bleibt mir also ein Rätsel, welches ich hoffentlich noch lösen kann oder weiß einer von euch was darüber?
Vielversprechender Einstieg in die fantastische Elfenwelt
TheUjulala aus Bayern am 23.10.2017
Bewertungsnummer: 1056529
Bewertet: eBook (ePUB)
Natürlich ist dieses Buch für mich, die die Pan-Trilogie über alles liebt und meine Einstiegsdroge in das Genre Romantasy war, eine Pflichtlektüre. Ein Spin-off der wunderbaren und fantasievollen Welt von Leander, Cieran und Felicity, das durfte ich mir nicht entgehen lassen.
Meine Empfehlung ist, die Pan-Trilogie zuerst zu lesen. Auch meine Rezension ist leider so geschrieben, dass ich voraussetze, dass die Pan-Bücher vorher gelesen wurden. Wer dies nicht gemacht hat, sollte hier aufhören, um sich selber für die Pan-Trilogie nicht zu spoilern.
Buchlayout (eBook)
Das eBook ist schlicht gesetzt. Mit seinen knappen 330 Seiten ist das eBook nicht sehr groß. Was mich gestört hat, ist, dass ich mich bei 87% so sehr darauf gefreut, noch knappe 10% lesen zu können, dann war aber bei 88% schon leider Schluß. Sowas nervt mich leider ziemlich. Das Buch ist in 2 Teile unterteilt und die einzelnen Kapitel sind in einer angenehmen Länge, die mit einem Blattsymbol und dem Titel eingeleitet werden. Die kleinen Kapitel von Finn werden in kursivem Schriftschnitt dargestellt.
Idee / Plot
Die Welt aus Elfen und Drachen, die Sandra Regnier mit ihrer Pan-Trilogie geschaffen hat, hatte mich sehr begeistert. In dieser Welt taucht nun 6 Jahre später ein neues Problem auf und Allsion scheint nun der Schlüssel dazu zu sein. Denn es wurde eine magische Pforte geöffnet, die Angst und Tod in die menschliche und auch in die Elfenwelt bringt. Mir gefällt vor allem sehr gut, dass man nach langer Zeit auf bekannte Figuren und Ereignisse trifft. So wie zum Beispiel, dass Elfen eine niedrigere Körpertemperatur haben, oder durch Blickkontakt Gedanken lesen können. So trifft man auf Eamon, der doch ziemlich arrogant als Oberon geworden ist. Natürlich auch auf Lee und Fay, Fynn, Liam und auch Ruby wurde kurz erwähnt. Und auch bei Finn und Allison gibt es seltsame Stromschläge, wenn sie sich berühren.
Emotionen / Protagonisten
Auch hier ist die Protagonistin Allison kein hübsches und beliebtes Mädchen, sondern eher untersetzt, durchschnittlich, nicht perfekt und auch tollpatschig. Aber sie ist doch recht schlagfertig und nicht auf den Mund gefallen. Sie lebt in einem Mädcheninternat als eines der wenigen Schülerinnen, die auch am Wochenende und in der Ferien dort wohnen, da ihre Eltern nur unterwegs sind. Als Leidensgenossen hat sie sich mit dem 4 Jahre jüngeren George aus dem Jungeninternat nebenan angefreundet. Sie tut mir schon leid, sie hatte als Kind einen bösen Unfall und hat seit dem Angst vor Dunkelheit. Ich finde sie ein toughes Mädchen, das sich mit ihrem Schicksal abfindet und das Beste daraus macht. Etwas zu wenig hinterfragen tut sie mir Finn am Anfang, als sie schon recht bald herausfindet, dass er ein Elf ist. Das nimmt sie mir etwas zu leichtgläubig hin.
Finn ist ein typisch arroganter und bockiger Elf. Eigentlich so ganz das Gegenteil von Lee. Er hat wohl was ausgefressen und muss nun deswegen den Wachdienst an der Pforte schieben. Das macht ihn schon sehr geheimnisvoll und auch interessant. Aber an Arroganz steht er Eamon in nichts nach und rüttelt gewaltig an Cassians (aus Marah Woolfs FederLeicht Saga) Ruf als bockigsten Elfen in der Romantasy-Szene. Ich mag Finn trotzdem sehr, da er sich nicht nur um die Elfen- und Menschenwelt, sondern doch auch um Allison sorgt, was immer wieder in feinen Momenten durchblitzt.
Die Freundinnen Emma und Camilla sind mir nicht so ganz zugänglich, sie scheinen mir eher etwas blass. Aber sie sind für die Handlung auch nicht so wichtig.
Besonders gefreut hat mich, dass wir auch Lee und Fay begegnen, so wie auch Fynn, Liam und Eamon. Sie tauchten zwar nur kurz auf, aber auf das Treffen hatte ich mich schon sehr gefreut. Die Frage ist, wie oft sie noch in den Folgebänden auftauchen werden und welche Rolle sie spielen. Cieran tauchte leider nicht auf, obwohl meine Hoffnung noch groß ist, dass er den Kampf vielleicht doch überlebt hat?
Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Mit der Handlung fällt die Autorin gleich ins Haus, anders als beim ersten Band der Pan-Trilogie. Die Spannung wird dabei aber nur allmählich aufgebaut und gegen Ende immer höher, bis sie in einen sehr fiesen Cliffhanger mündet. Die über das Buch aufgetauchten Fragen werden nur spärlich beantwortet, vieles ist noch offen und wird erst wohl in den nächsten Bänden geklärt. Trotzdem hat mich das Buch schon von Anfang an mitgenommen.
Es gibt jedoch so ein oder zwei kleinere Stellen, die mich etwas stutzig gemacht haben. Zum Beispiel war ich zeitlich im Herbst und eigentlich ist es zu dieser Jahreszeit nicht üblich, dass Vögel noch brüten und Küken im Nest haben. Die ganze Szene mit George und dem Küken fand ich etwas merkwürdig und hat nicht so ganz gepasst.
Szenerie / Setting
Diesmal sind wir in Schottland, in Edinburg. Sandra Regnier hat es sehr gut geschafft mir die Mary King's Close bildhaft darzugestellen. Auch allgemein konnte ich mich in die Umgebung gut einfühlen und das Mystische an Schottland vorstellen.
Sprache / Schreibstil
Sprachlich ist es wie von Sandra Regnier gewohnt sehr flüssig, spritzig und frech. Sie geht straff durch die Geschichte, ohne abgehackt zu wirken. Trotzdem hätte ich mir hier etwas mehr Beschreibungen und Details gewünscht. Und was ich ganz ungewohnt fand, sind die vielen Vergleiche mit berühmten Persönlichkeiten, anstatt die Personen direkt zu beschreiben. Da ich bestimmt 80% der Leute nicht kenne, hat mich das doch dann allmählich gestört, da ich keine Lust hatte nach diesen Namen zu googlen. Aber es lässt sich dennoch schnell lesen und ich musste immer wieder schmunzeln.
FAZIT
Toller Einstieg in eine vielversprechende Trilogie im gewohnt frechen Stil, aber mit neuen Charakteren. Ich hätte mir etwas mehr Spannung und Tiefe gewünscht, aber ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil. Es ist am Schluss sehr spannend und ich will die vielen Fragen geklärt haben.
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