Olympische Spiele München 1972: Bei einem Terroranschlag werden 11 israelische Teilnehmer von palästinensischen Extremisten auf brutale Weise ermordet. Die Welt ist geschockt. Doch bis heute wissen die wenigsten über die Geschehnisse danach. Auf den Angriff der Palästinenser folgt israelische Vergeltung. Avner ist Kopf des Killerkommandos des israelischen Geheimdienst, das beauftragt wird verschiedene Drahtzieher zu eliminieren. Doch während der Ausführung ihrer Aufträge kommen den Profikillern Zweifel : Wen genau bringen wir da eigentlich um? Wird die Aktion den stetigen Terror zwischen Israeli und Palästinensern beenden...? Mit MÜNCHEN gelang Steven Spielberg ein „hochbrisanter Actionthriller“ – der fünf Oscar®-Nominierungen erhielt – darunter Bester Film und Beste Regie.
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4.5/5.0
Thomas Zörner
aus Lentia
5/5
29.08.2011
DVD (DVD)
Basiert auf packenden Begebenheiten
Am 5. September 1972 nehmen palästinensische Terroristen im Dorf der gerade stattfindenden Olympischen Spiele in München 11 israelische Athleten als Geiseln. 2 der Gefangenen werden bereits vor Ort erschossen, mit den restlichen 9 erpressen sich die Mitglieder der Organisation Schwarzer September eine Flucht vom Flugplatz Fürstenfeldbrück. Die dort geplante Befreiung der Geiseln scheitert katastrophal, wonach alle Israelis und 12 weitere Menschen sterben. Als Antwort auf dieses Attentat schickte der israelische Geheimdienst Mossad eine Sondereinheit aus, deren Auftrag es war, die überlebenden Attentäter und weitere Drahtzieher der Aktion zu töten. Steven Spielberg, selbst wohl einer der bekanntesten Juden der Welt, erzählt in diesem mutigen Film die Geschichte dieser Einheit von Agenten.
Hauptfigur ist Avner, Anführer der Gruppe, dessen Frau gerade ein Kind erwartet, und der, wie viele Israelis, die Vorkommnisse aus München am TV Gerät verfolgte. Glaubt er, wie seine Gefolgsleute, zu Beginn ihrer Mission noch mit ganzem Herzen an deren Richtigkeit, so kommen ihm nach und nach immer schwerwiegendere Zweifel, und der beinahe unmenschliche Druck, und die Angst, dass er selbst, oder, jemand aus seiner Familie, Opfer eines Attentats wird, machen dem junge Mann das Leben zur Hölle. Hier zeigt sich bereits einer der großen Pluspunkte des Films. Spielberg nimmt keine Seite ein. Natürlich liegt der Fokus auf den israelischen Agenten, die sich und ihr Volk zunächst als Opfer sehen, doch ist dieses Denken überhaupt berechtigt? Natürlich ist dies eine ethische Frage, die nicht neu ist, doch eine, die hier absolut unabdingbar ist, gemessen daran, was in Israel selbst passiert. Neben diesem Tiefgang bietet Spielberg eine Menge Spannung, nicht umsonst wählte er das Genre des Thrillers, um diese Geschichte zu erzählen. Hierbei lässt der Ausnahmeregisseur wie so oft gekonnt die Muskeln spielen, was natürlich besonders in den Attentatsszenen zum Tragen kommt. Wenn Avner und ein Partner verzweifelt versuchen einen Bombenanschlag zu unterbrechen, um das Leben eines Kinds zu schützen, dann stockt einem als Zuseher kurz der Atem. Gepaart mit der fehlerlosen Regie Spielbergs avancieren diese Szenen zu grandiosen Beispielen, wie ein Thriller zu funktionieren hat. Schauspielerisch gibt sich München keine Blöße. In der Hauptrolle glänzt Eric Bana, dem man den zerrissenen Agenten jederzeit abkauft, und ebenfalls im Gedächtnis bleibt der stets großartige Geoffrey Rush als Mittelsmann zwischen Avners Team, und deren Auftraggebern. Am Ende macht Spielberg auch nicht den Fehler erklären zu wollen, oder eine Antwort auf die Frage nach der Sinnhaftigkeit der israelischen Racheaktion zu geben, sondern überlasst dies dem Publikum.
Bewertung
aus Mittenwald
4/5
19.02.2007
DVD (DVD)
Munich, takes my breath away
Der Film wäre eigentlich ein Geburtstagsgeschenk gewesen, aber nach dem ersten blick auf den DVD war es so spannend, dass ich meinen Freund ein anderes DVD gekauft habe und mir Munich selbst behalten hab, Nervenkitzel von der ersten bis zur letzten Sekunde, realistisch und super schauspielers-arbeit geleistet.
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