Produktbild: Krieg und Liebe

Krieg und Liebe Erich Maria Remarque und die Frauen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.02.2018

Verlag

Benevento

Seitenzahl

272 (Printausgabe)

Dateigröße

435 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783710950506

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Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

22.02.2018

Verlag

Benevento

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272 (Printausgabe)

Dateigröße

435 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783710950506

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Einblick in das Leben eines Getriebenen

Gertie G. aus Wien am 24.05.2018

Bewertungsnummer: 1106088

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schriftsteller Erich Maria Remarque (1898 – 1970) ist uns allen durch seinen Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues!“ bekannt. Sein Leben ist der Mehrheit der Leser vermutlich nicht so geläufig. Geboren als Erich Paul Remark in Osnabrück, erleidet er die Kindheit eines typischen „Sandwich-Kindes“: Sein älterer Bruder krank, die jüngere Schwester das Nesthäkchen. So wird er wenig beachtet und „läuft nebenher mit“. Er wird im Ersten Weltkrieg schwer verwundet und verarbeitet seine und die Erlebnisse anderer Soldaten in seinem Roman (1929). Damit wird er schnell berühmt und für die damaligen Verhältnisse wohlhabend. Hier setzt dann Hans Boeters biografischer Roman an. Remarque sonnt sich im Ruhm und ist dennoch ein Getriebener. An den Erfolg seines ersten Romans kann er nicht anschließen. So verlegt er sich – so scheint es – auf zahlreiche Liebschaften und Eroberungen. Die Liste seiner Geliebten liest sich wie das Who ist Who der Schickeria der Zwischenkriegszeit. Glücklich wirkt er nicht, wie aus den abfälligen Bemerkungen zu erkennen ist. Mit der Machtergreifung Hitlers ist es vorbei mit seinem Status: Seine Bücher und Schriften landen am Scheiterhaufen, die Filme werden verboten. Er selbst kann dem Regime über Umwege entkommen und trifft im New Yorker Exil seine Ex-Freundinnen wie Greta Garbo und Marlen Dietrich wieder. Meine Meinung: Autor Hans Boeters ist im Brotberuf Patentanwalt und ist gewöhnt sachlich, nüchterne Texte abzufassen. Das merkt man hier deutlich. Den Dialogen, die Remarque mit seinen jeweiligen Frauen führt, sind für mich nicht ganz so gut gelungen. Ich fände es besser, das Buch als Biografie aufzuarbeiten. Recherchiert hat Boeters ja ausgiebig. So ist hier ein Werk entstanden, das für einen Roman zu nüchtern und für eine Biografie zu viel Interpretation enthält. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Gut hat mir gefallen, dass Briefe Remarques an seine Geliebten abgedruckt sind. Auch die Zeittafel ist gut gelungen, hilft sie doch, sich im bewegten Leben des Schriftstellers zurecht zu finden. Es scheint, als hätte Erich Maria Remarque doch noch sein Lebensglück gefunden. Die Tänzerin Jutta Zambona heiratet er gleich zweimal. Seine letzte Ehefrau ist Paulette Goddard, die vorher mit Charlie Chaplin verheiratet war. Fazit: Ein biografischer Roman, in dem man vielen bekannten Namen begegnet, dessen Schreibstil allerdings nicht romanhaft ist. Daher diesmal nur 3 Sterne.

Einblick in das Leben eines Getriebenen

Gertie G. aus Wien am 24.05.2018
Bewertungsnummer: 1106088
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schriftsteller Erich Maria Remarque (1898 – 1970) ist uns allen durch seinen Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues!“ bekannt. Sein Leben ist der Mehrheit der Leser vermutlich nicht so geläufig. Geboren als Erich Paul Remark in Osnabrück, erleidet er die Kindheit eines typischen „Sandwich-Kindes“: Sein älterer Bruder krank, die jüngere Schwester das Nesthäkchen. So wird er wenig beachtet und „läuft nebenher mit“. Er wird im Ersten Weltkrieg schwer verwundet und verarbeitet seine und die Erlebnisse anderer Soldaten in seinem Roman (1929). Damit wird er schnell berühmt und für die damaligen Verhältnisse wohlhabend. Hier setzt dann Hans Boeters biografischer Roman an. Remarque sonnt sich im Ruhm und ist dennoch ein Getriebener. An den Erfolg seines ersten Romans kann er nicht anschließen. So verlegt er sich – so scheint es – auf zahlreiche Liebschaften und Eroberungen. Die Liste seiner Geliebten liest sich wie das Who ist Who der Schickeria der Zwischenkriegszeit. Glücklich wirkt er nicht, wie aus den abfälligen Bemerkungen zu erkennen ist. Mit der Machtergreifung Hitlers ist es vorbei mit seinem Status: Seine Bücher und Schriften landen am Scheiterhaufen, die Filme werden verboten. Er selbst kann dem Regime über Umwege entkommen und trifft im New Yorker Exil seine Ex-Freundinnen wie Greta Garbo und Marlen Dietrich wieder. Meine Meinung: Autor Hans Boeters ist im Brotberuf Patentanwalt und ist gewöhnt sachlich, nüchterne Texte abzufassen. Das merkt man hier deutlich. Den Dialogen, die Remarque mit seinen jeweiligen Frauen führt, sind für mich nicht ganz so gut gelungen. Ich fände es besser, das Buch als Biografie aufzuarbeiten. Recherchiert hat Boeters ja ausgiebig. So ist hier ein Werk entstanden, das für einen Roman zu nüchtern und für eine Biografie zu viel Interpretation enthält. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Gut hat mir gefallen, dass Briefe Remarques an seine Geliebten abgedruckt sind. Auch die Zeittafel ist gut gelungen, hilft sie doch, sich im bewegten Leben des Schriftstellers zurecht zu finden. Es scheint, als hätte Erich Maria Remarque doch noch sein Lebensglück gefunden. Die Tänzerin Jutta Zambona heiratet er gleich zweimal. Seine letzte Ehefrau ist Paulette Goddard, die vorher mit Charlie Chaplin verheiratet war. Fazit: Ein biografischer Roman, in dem man vielen bekannten Namen begegnet, dessen Schreibstil allerdings nicht romanhaft ist. Daher diesmal nur 3 Sterne.

Einblicke in ein Leben

Sikal am 24.03.2018

Bewertungsnummer: 1092198

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schriftsteller Erich Maria Remarque (1898 – 1970) hatte ein bewegtes Leben. Diese Romanbiografie versucht dieses aufgrund zahlreicher Quellen zu rekonstruieren. Unter seinem ursprünglichen Namen Erich Paul Remark wurde er als zweites von drei Kindern geboren, wobei er als typisches Sandwichkind nicht die allermeiste Zuneigung seiner Mutter erhielt – der ältere Bruder krank, die jüngere Schwester niedlich, da hatte Erich bereits so gut wie verloren. Doch er suchte Zuflucht in der Literatur und hatte bereits in jungen Jahren seinen größten Erfolg zu verzeichnen (Im Westen nichts Neues). Der Fokus des Romans von Hans Boeters liegt auf Remarque und seiner Beziehung zu Frauen, oftmals war er ein Getriebener, der sich in unzählige Affären stürzte. Durchaus bekannte Namen zieren diese Eroberungen, als Liebhaber der Frauen verbrachte er zwar glückliche Stunden, doch oftmals merkt man auch seine oberflächliche Gemütshaltung und seine abwertenden Ansichten. Auf der ewigen Suche nach Liebe trifft er unter anderen auf Greta Garbo oder auch Marlene Dietrich. Im ersten Weltkrieg musste er an die Front, wurde auch verwundet. In der Zwischenkriegszeit konnte er seinem Status als Lebemann und Frauenverschwörer gerecht werden. Als die Nazis Remarques Bücher verbrannten, seine Filme verboten wurden, musste er sich einen anderen Lebensmittelpunkt suchen. Über Umwege landete er schließlich in New York, wo er wieder auf Dietrich & Co traf. Besonders eindrucksvoll finde die von Remarque verfassten Briefe, die in dem Buch teilweise abgedruckt wurden. Schön auch, dass er anscheinend auf seiner ewigen Suche nach Liebe letztendlich doch noch fündig wurde. Der Autor Hans Boeters, Patentanwalt aus München publizierte mehrere Arbeiten über naturwissenschaftliche Themen, bevor er sich nach langen Recherchen an diesen Roman wagte. Der Schreibstil ist ziemlich sachlich, nüchtern, trotz der oftmals leidenschaftlichen Dialoge, die Remarque mit seinen Begleiterinnen führte. Hier hätte ich mir doch mehr Empathie gewünscht. Die am Schluss angehängte Zeittafel finde ich sehr gut gelungen, hier kann man zusammenfassend noch einmal die Stationen seines Lebens Revue passieren lassen. Ein interessanter Lebenslauf, in dem man vielen bekannten Namen begegnet. Der Schreibstil bremste hier leider mein Lesevergnügen und so wurden mir manche Szenen zur Qual.

Einblicke in ein Leben

Sikal am 24.03.2018
Bewertungsnummer: 1092198
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schriftsteller Erich Maria Remarque (1898 – 1970) hatte ein bewegtes Leben. Diese Romanbiografie versucht dieses aufgrund zahlreicher Quellen zu rekonstruieren. Unter seinem ursprünglichen Namen Erich Paul Remark wurde er als zweites von drei Kindern geboren, wobei er als typisches Sandwichkind nicht die allermeiste Zuneigung seiner Mutter erhielt – der ältere Bruder krank, die jüngere Schwester niedlich, da hatte Erich bereits so gut wie verloren. Doch er suchte Zuflucht in der Literatur und hatte bereits in jungen Jahren seinen größten Erfolg zu verzeichnen (Im Westen nichts Neues). Der Fokus des Romans von Hans Boeters liegt auf Remarque und seiner Beziehung zu Frauen, oftmals war er ein Getriebener, der sich in unzählige Affären stürzte. Durchaus bekannte Namen zieren diese Eroberungen, als Liebhaber der Frauen verbrachte er zwar glückliche Stunden, doch oftmals merkt man auch seine oberflächliche Gemütshaltung und seine abwertenden Ansichten. Auf der ewigen Suche nach Liebe trifft er unter anderen auf Greta Garbo oder auch Marlene Dietrich. Im ersten Weltkrieg musste er an die Front, wurde auch verwundet. In der Zwischenkriegszeit konnte er seinem Status als Lebemann und Frauenverschwörer gerecht werden. Als die Nazis Remarques Bücher verbrannten, seine Filme verboten wurden, musste er sich einen anderen Lebensmittelpunkt suchen. Über Umwege landete er schließlich in New York, wo er wieder auf Dietrich & Co traf. Besonders eindrucksvoll finde die von Remarque verfassten Briefe, die in dem Buch teilweise abgedruckt wurden. Schön auch, dass er anscheinend auf seiner ewigen Suche nach Liebe letztendlich doch noch fündig wurde. Der Autor Hans Boeters, Patentanwalt aus München publizierte mehrere Arbeiten über naturwissenschaftliche Themen, bevor er sich nach langen Recherchen an diesen Roman wagte. Der Schreibstil ist ziemlich sachlich, nüchtern, trotz der oftmals leidenschaftlichen Dialoge, die Remarque mit seinen Begleiterinnen führte. Hier hätte ich mir doch mehr Empathie gewünscht. Die am Schluss angehängte Zeittafel finde ich sehr gut gelungen, hier kann man zusammenfassend noch einmal die Stationen seines Lebens Revue passieren lassen. Ein interessanter Lebenslauf, in dem man vielen bekannten Namen begegnet. Der Schreibstil bremste hier leider mein Lesevergnügen und so wurden mir manche Szenen zur Qual.

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Krieg und Liebe

von Hans Boeters

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