Julia wagt den Ausstieg: Sie schließt sich einer berittenen Expedition durch die Rocky Mountains an. Ohne Internet, ohne Badezimmer, ohne Habseligkeiten muss sie bald lernen, sich in der Wildnis zurechtzufinden. Nach der Expedition lässt sie sich auf einer Ranch als Gastarbeiterin nieder. Die Arbeit mit den Pferden und Rindern macht ihr große Freude, und zwischen all den Cowboys, Pferdeflüsterern und Indianern fühlt sich Julia zum ersten Mal seit langem aufgehoben. Im archaischen Wilden Westen lernt sie, was in ihrem Leben wirklich zählt.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
2 Bewertungen
5 Sterne
(1)
4 Sterne
(1)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Barbecue mit Indianern
Bewertung aus Broderstorf am 04.02.2022
Bewertungsnummer: 1650708
Bewertet: eBook (ePUB)
Wow, wo sind eure Bewertungen? Ich bin so fasziniert von Julias Geschichte, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Julia lebt meinen Traum und ich bin beeindruckt von ihrer Art zu schreiben. Es ist eine Leichtigkeit, wie ich sie vorher noch nie erlebt habe. Dieses Buch hat nicht einen trägen Moment. Ganz im Gegenteil. Nur widerwillig habe ich das Buch zwischendurch zur Seite legen können und auch ein drittes und viertes Mal ihren Weg zu folgen war sehr inspirierend. Ich habe viel gelacht und war tief beeindruckt von den Beschreibungen der Rocky‘s, der Menschen und der Tiere. Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung aus ihrem Lebe freuen.
Danke, für das unfassbar schöne Buch!
Eine Frau lebt ihren Traum aus Kindertagen
Bewertung am 13.01.2019
Bewertungsnummer: 403929
Bewertet: eBook (ePUB)
Auf dieses Buch bin ich durch einen Artikel in einem Mindstyle Magazin aufmerksam geworden. Die Autorin Julia Behringer scheint diese Magazine auch zu lesen, denn zu Beginn des Buches schreibt sie, dass eben ein solches Magazin sie überhaupt erst auf die Idee gebracht hat, dass zu tun, was sie in ihrem Buch beschreibt.
Julia Behringer, geboren 1975, arbeitet fast zwei Jahrzehnte als Finanzmanagerin in Großkonzernen. Wirklich befriedigen tut sie das nicht. Und auch ihr Privatleben ist nicht die Erfüllung. Sie lebt zwar mit ihrem Lebensgefährten zusammen, aber es ist mehr eine gut funktionierende Wohngemeinschaft, als eine Liebesbeziehung. Irgendeine Würze, ein Sinn fehlt ihrem Leben. Da liest sie in einer ihrer Lieblingszeitschriften folgendes: „Wenn Sie die Orientierung in Ihrem Leben verloren haben, blicken Sie zurück in ihre Kindheit, auf die Wünsche, Ziele und Träume, die Sie damals hatten. In Zeiten, in denen das Leben wie eine ausweglose Sackgasse erscheint, ist man gut beraten, bei den Kindheitsträumen wieder anzusetzen“ Und sie überlegt und setzt tatsächlich einen Kindheitstraum in die Tat um. Julia Behringer liebt Pferde. Sie liebt Cowboys und Indianer. Und sie liebt die USA. Und so nimmt sie eine Auszeit, um erst eine geführte Expedition durch die Rocky Mountains zu machen, und danach als Gastarbeiterin auf einer Pferde- und Rinderranch in Montana zu arbeiten. Von dieser Reise ins unbekannte und was das in ihr auslöst, berichtet sie in diesem Buch.
Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Im Prolog erzählt sie, wie ihr Leben bisher war und wie sie auf die Idee zur Reise gekommen ist. Im ersten Teil geht es um die geführte Expedition, im zweiten um ihre Arbeit auf der Ranch. Den Abschluss bildet der Epilog, in dem sie berichtet, wie es in Deutschland nach der Reise weitergegangen ist. Es gibt drei Bildstrecken, die Bilder von den beiden Reisezielen und ihrem Leben danach beinhalten. Diese Bilder sind auch überraschend gut beim e-book zu erkennen.
Wir haben das Buch bei uns im Laden bei den Reiseberichten liegen. Und das ist auch richtig so. Julia Behringer erzählt von ihrer Reise. Und das kann sie richtig gut. Man bekommt bei der Lektüre auch als Reisemuffel, wie ich es bin, tatsächlich Lust Montana mit seiner offensichtlich großartigen Natur kennenzulernen. Sie erzählt von der Landschaft, von den Pferden, aber auch den Tieren, denen sie begegnen, von der Menschen, die dort leben und von den anderen Reisenden. Es ist faszinierend zu lesen, was für ein Zusammengehörigkeitsgefühl dort herrscht. Es ist aber auch erschreckend zu lesen, dass die meisten Menschen, die dort leben und mit denen die Autorin zu tun bekommt, eingefleischte Republikaner sind, die Barack Obama verachten. Und das Essen hört sich absolut ungesund an. Diese Ecke ist eindeutig nichts für Vegetarier oder Veganer! Einem Greenhorn wie mir sind nach der Lektüre einige Dinge zum Themen Wilder Westen klarer geworden. Ob positiv oder negativ sei dahingestellt.
Vermisst habe ich in diesem Buch die titelgebenden Indianer. Sie kommt zwar immer einmal wieder in Indianergebiete, aber wirklich Indianer lernen wir nicht kennen. Allerdings erzählt sie einiges zu diesem Thema.
Die Autorin genießt das Leben und erkennt, dass sie ihr bisheriges Leben so nicht weiterleben kann. Doch was sie nach dieser Auszeit wirklich endgültig machen wird, davon will sie in einem weiteren Buch berichten.
Ich hatte ursprünglich gedacht, dass es in diesem Buch mehr um Selbstfindung gehen würde. Aber das ist weniger der Fall. Die Autorin hat allerdings am Ende der Reise sich und später auch ihr Glück gefunden.
Ein gut zu lesendes Buch über einen Teil des Wilden Westens. Und ein Buch, das Mut macht, doch noch einmal seine Träume von früher zu überprüfen. Vielleicht findet man dann tatsächlich das, was man jetzt vermisst.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.