Produktbild: Ein feiner Typ

Ein feiner Typ Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.05.2019

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

6041 KB

Übersetzt von

Nikolaus Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783827079886

Beschreibung

Rezension

"großartiges Gespür für Melancholie und Traurigkeit, völlig kitschfrei, in leiser, eindringlicher Sprachmusik.", Kleine Zeitung, 18.05.2019

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

02.05.2019

Verlag

EBook Berlin Verlag

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

6041 KB

Übersetzt von

Nikolaus Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783827079886

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  • yellowdog

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Der Weg des Boxers

    Willy Vlautins fünfter Roman hat wieder ein relativ bedächtiges Erzähltempo, wie es auch für Vlautins Musik häufig kennzeichnend ist. Er ist Songwriter und Sänger der Band Richmond Fontaine. Horace Hopper, ein junger Mann, Anfang 20, mit indianischen Wurzeln, lebt auf einer Farm in Nevada. Mr. und Mrs. Reese, Besitzer der Schaffarm, sehen in Horace einen Sohn, der vielleicht einmal die Farm übernehmen könnte. Doch Horace, der früh von seiner Mutter verlassen wurde und sich wurzellos fühlt, will sich selbst beweisen.Er geht nach Tucson, Arizona um dort Profiboxer zu werden. Der Traum vom Erfolg als Boxer ist aber schwer zu realisieren. Es gibt einige detaillierte Beschreibungen der Boxkämpfe, die beeindrucken und die Härte des Sports deutlich zeigen. Auch die Boxbranche, inklusive ihrer Schattenseite, wird realistisch gezeichnet. Die Charaktere der Protagonisten sind fein gemacht. Horace ist ein getriebener, wortkarg und melancholisch. Der schon ältere Mr. Reese ist ein Mensch, der die beschützen möchte, die er liebt, aber Horace kann er nicht vor sich selbst beschützen. Man spürt die ganze zeit die Einsamkeit der Figuren, die in einer Verlorenheit mündet. Der Roman wäre deprimierend, wenn Willy Vlautin nicht mitfühlend n und mit seinen Figuren mitleidend schreiben würde. Das ist sein Markenzeichen, dass für alle seine 5 Bücher gilt.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    18.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfühsam und melancholisch

    Mit „Ein feiner Typ“ gelingt Willy Vlautin ein ebenso eindringlicher wie authentischer Roman über Lebenswege. Dabei lässt er den einen oder anderen Traum vom wunderbaren American Way of Life platzen, indem er zeigt, dass der Weg trotz harter Arbeit und eisernem Willen durchaus nicht immer nur nach oben geht, wie es in den USA so gern propagiert wird. Stattdessen macht er ohne große Dramatik deutlich, wie aufwändig es bereits ist, eine kleine Farm am Leben zu halten. Dabei legt er viel Wert auf das alltägliche Miteinander der Beteiligten und zeigt, wie rührend und warmherzig sich Menschen umeinander kümmern können. So ist „Ein feinerTyp“ einfühlsame, sehr gut lesbare, große Literatur über das Leben und die Frage, wohin es einen so führt.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    13.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    mehr als fein

    „Ein feiner Typ“ ist eine feine Geschichte, die auf leisen, gemächlichen Sohlen daherkommt. Mr. Reece und seine Frau leben auf einer Farm mitten in Nevada. Sie nehmen den 14-jährigen Horace bei sich auf, der mit seiner Herkunft als Native People so seine Probleme hat. Horace wäre lieber Mexikaner und am liebsten wäre er Boxer. Und in den Jahren, die er als Ziehsohn auf der Farm verbringt, wächst dieser Wunsch so stark, dass er schließlich in die raue Welt hinauszieht, um seinen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen. Zurück bleibt Mr. Reece, der ihn gerne in seiner Nähe hätte, der fürchtet, ihm könnte ein Unrecht geschehen, der sieht, dass Horace einem Traum hinterherjagt und das Glück doch schon vor seiner Nase lag. Ein Roman mit einem melancholischen Unterton. Ich würde es ein bisschen mit den Büchern von Kent Haruf vergleichen. Das Landleben, die Liebe zur Natur, das stoische der Farmer kamen mir bekannt vor. Besonders sind die Dialoge, die von großer Kraft und Intensität durchdrungen sind. Sie reflektieren die Geschichte und die Charaktere, lassen den Leser ins Innerste der Darsteller gucken und hier erinnert mich dann „Ein feiner Typ“ durchaus an Theaterstücke von Tennessee Williams. Die Dramatik liegt oft im Ungesagten, im Angedeuteten, in der Liebe und Nähe der Protas zueinander, die stumm zwischen den Worten hängt. Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen und ich könnte mir eine amerikanische Verfilmung vorstellen.

  • leseratte1310

    5/5

    09.06.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein feiner Typ

    Horace Hopper ist Anfang 20 und arbeitet auf der Farm der Reese. Mr. Reese ist nicht mehr der Jüngste und er spürt seinen Rücken. Seine Töchter sind längst weggezogen, er betrachtet Horace als seinen Sohn und will ihm die Farm einmal überlassen. Aber Horace will Box-Champignon werden und macht sich eines Tages auf den Weg nach nach Tucson, Arizona. Dies ist mein erstes Buch von Willy Vlautin. Inzwischen weiß ich, warum der Autor das Milieu in der Gosse so gut beschreibt, denn er kennt es aus eigener Erfahrung. Der Schreibstil dieses Buches ist sehr ruhig und lässt sich gut lesen. Der Autor erzählt die Geschichte eines Jungen, der sich etwas beweisen will und daher einen Weg beschreitet, der ihn zum Ruhm bringen soll, aber im Elend endet. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Mr. und Mrs. Reese haben kein leichtes Leben in den Bergen von Nevada. Daher kommt ihnen die Hilfe von Horace gelegen. Aber es ist nicht nur das, sie mögen dieses Halbblut, von dem die Mutter nichts wissen wollte. Horace mag die beiden auch und er mag auch seine Arbeit, aber er hat sich nun einmal in den Kopf gesetzt, Box-Champ zu werden. Dafür trainiert er und nennt sich Hector Hidalgo. Aber das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Er gerät an die falschen Leute und eigentlich hat er auch Angst. Schon bald bleiben die Siege aus, körperlich ist er angegriffen und so gerät er immer mehr ins Elend. Er ist einsam. Doch statt wieder zu den Reese zu gehen, hält ihn seine Scham zurück. Als er nichts von Horace hört, macht sich Mr. Rees auf die Suche nach ihm. Ich bin kein Freund vom Boxsport und es ist gut beschrieben, wie hart der Sport und das ganze Umfeld ist. Es ist ein sehr melancholischer Roman über einen Menschen, der vor sich selbst davonrennt und einem Traum hinterher, statt das kleine Glück festzuhalten. Es ist ein trauriges und berührendes Buch, das mich von Anfang an gepackt hat.

  • Edith Berger

    aus 3istau

    5/5

    13.05.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    großes, berührendes Leseerlebnis

    Die Arbeit auf der Farm in den Bergen von Nevada ist einsam und hart, die Erträge überschaubar. Und dennoch liebt Horace die Arbeit. Vor allem aber liebt er die Tiere. Und er schätzt seine Arbeitgeber. Mr. und Mrs. Reese wiederum lieben Horace wie einen Sohn. Die Schmerzen im Rücken und auch das Alter lassen Mr. Reese immer häufiger über seinen Plan nachdenken. Beinahe alle seine Nachbarn haben ihre Farmen an Unbekannte verkauft. Das wollen Mr. und Mrs Reese nicht. Sie möchten die Ranch an Horace übergeben. Horace aber will unbedingt seinen Traum verwirklichen. Er will Boxchampion werden.

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