Produktbild: Der Straßen-Doc
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Der Straßen-Doc Unterwegs mit den Ärmsten der Gesellschaft

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

28.10.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

4591 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641249779

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

28.10.2019

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

4591 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641249779

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    10.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die im Dunkeln sieht man nicht

    Gerhard Trabert ist Der Straßen-Doc. In seinem Buch beschreibt er was es heißt, mit den Ärmsten der Armen unterwegs zu sein. Seit 25 Jahren fährt er mit einem umgebauten Bus zu Plätzen, die von den meisten Menschen gemieden werden. Das Fahrzeug ist eine mobile Praxis mit allem, was er zur Behandlung seiner Patienten benötigt. Diese Form der Patientenversorgung lernte Gerhard Trabert in Indien kennen. Dort wurden auf diese Weise die Aussätzigen (Menschen, die an Lepra erkrankten) besucht. Trabert wuchs in einem Waisenhaus auf und schon damals lernte er was es heißt, am Rand der Gesellschaft zu stehen. Nein, er war keine Waise, sein Vater war dort als Erzieher tätig. Die Zeit prägte ihn, er sieht noch immer den Unterschied zwischen Privilegierten und vom Leben benachteiligten. Seine Schulkameraden, die aus dem Waisenhaus kamen, wurden von Lehrern und Kindern nur die „Heimkinder“ genannt. Man sah auf sie herab und für Trabert ist auch heute noch klar, dass die Redensart „Jeder ist seines Glückes Schmied“ in keiner Weise stimmt. Viel eher trifft der Satz zu: „Die im Dunkeln sieht man nicht.“ Das Buch nahm mich mit und ich gebe ihm den Titel: Für die Würde des Menschen. Ein Ausdruck, den Herr Trabert hier zitierte ist Gleichwürdigkeit. Ich frage mich, ob ich die Menschen, die in Fußgängerzonen oder in Parkhäusern sitzen und nach ein paar Cent fragen, als gleichwürdig mit mir betrachte? Wie gehe ich damit um, wenn ich Obdachlose sehe, die im Bahnhofsvorraum schlafen und in der langen Schlange vor der Suppenküche stehen? Nein, es gibt für viele Wohnungslose keine Alternative und ja, sie leben am Rand und werden oft als minderwertig angesehen. Dass der erste mobile Praxisbus in Mainz von Phil Collins finanziert wurde, wusste ich nicht. Es gibt einige Fakten in dem Buch zu lesen, die unbekannt sein dürften. Eine Sache muss ich hier noch erwähnen, Herr Gerhard Treber lebte 6 Wochen in einer Obdachlosensiedlung und dort lernte er die Probleme der Betroffenen hautnah kennen. Er machte diesen Feldversuch, um mehr Verständnis für die Menschen zu bekommen. Ich ziehe den Hut vor diesem Mann. Er schreibt einige Beispiele, wie er seinen Patienten helfen konnte. Aber auch, was diese sich von ihren sogenannten Mitmenschen gefallen lassen müssen. Ein Buch, perfekt für den Gabentisch aber auch für jeden, der gleichgültig durchs Leben geht. Also nicht weiß, wie reich er gesegnet ist und das nicht schätzt. Jeder kann in der nächsten Stunde so hart vom Schicksal gebeutelt sein, dass auch er zu den Ärmsten der Armen zählt.

  • Bewertung

    5/5

    09.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf Augenhöhe

    Gerhard Trabert hat sich in einem früheren Selbstversuch in die Lage von sozial benachteiligten Menschen versetzt. Dabei war ihm von Anfang an wichtig, wieder zu sich selbst zurück zu finden und mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse etwas bewirken zu können. Im ersten Kapitel wird durch den Autor klar aber auch ergreifend dargestellt, wie sehr ein erlebtes Trauma auf das weitere Leben einwirken kann. So werden aus berufstätigen Familienmenschen, Menschen ohne Wohnsitz und von Perspektivlosigkeit gequälte Existenzen, die von der Gesellschaft pauschal geächtet und ausgegrenzt werden. Mich hat dieses Buch sehr bewegt und der Autor verdient aus meiner Sicht unser aller Respekt. Jedoch auch all die Helfer in und außerhalb der Institutionen, sowie alle Betroffenen.

  • Bewertung

    aus Ribbesbüttel

    5/5

    05.12.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Arzt, der wirklich allen Menschen hilft

    Gerhard Trabert erklärt in seinem Buch, ohne auf die Tränendrüse zu drücken, warum Menschen auf der Straße als Obdachlose landen. Weshalb sie nicht krankenversichert sind und was dies im Einzelnen für schwerwiegende Folgen hat. Dr. Trabert hilft diesen Armen nicht nur medizinisch und menschlich, er setzt sich hartnäckig für ihre Belange ein. So manchem hat er dabei von der Straße geholt. Es ist nicht immer nur der Alkohol, Drogen oder Faulheit im Spiel, wenn Personen abstürzen. Aber selbst wenn es so ist, haben wir ein Recht einfach wegzuschauen oder sie zu verurteilen? Nach dieser Lektüre schaue ich hin. Warum nicht mal in der nächsten Bäckerei ein belegtes Brötchen kaufen?

  • Bewertung

    aus Ritterhude

    5/5

    25.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend

    Da ich als Krankenschwester auch viel mit Obdachlosen zu tun hatte, bin ich froh, dass dieses Buch geschrieben wurde. Es ist so berührend, und ich kann viel davon in mein Leben mitnehmen. Wir Menschen sollten achtsamer und offener miteinander umgehen und nicht wegsehen. Ich habe nie auf der Straße leben müssen, aber ich kann mir vorstellen, dass man die Kälte und die Verachtung, denen diese Menschen ausgesetzt sind, oft nur mit Alkohol ertragen kann. Mich macht es so traurig was aus uns Menschen wird. Darum hinschauen, helfen und nie dem Gegenüber den Respekt verlieren! Danke Herr Trabert für dieses berührende Buch!

  • Bewertung

    aus Nürnberg

    5/5

    24.11.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wirklich zu empfehlen

    Mich hat das Buch sehr gerührt. Die Einzelschicksale, die erzählt werden, gehen einem nahe. Ich finde es toll, dass diese Gesellschaftsgruppe mal in den Mittelpunkt gerückt wird. Ich kann sehr viel Wertvolles selbst mitnehmen für den Umgang mit meinen Mitmenschen.

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