Produktbild: Von Walen und Menschen

Von Walen und Menschen Eine Reise durch die Jahrhunderte

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

83147

Erscheinungsdatum

24.09.2019

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

870 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Martin Mayer

Sprache

Deutsch

EAN

9783701746248

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Produktdetails

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

83147

Erscheinungsdatum

24.09.2019

Verlag

Residenz Verlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

870 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Martin Mayer

Sprache

Deutsch

EAN

9783701746248

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Der Walfang im Wandel der Zeit

Buecherseele79 am 11.12.2019

Bewertungsnummer: 1274171

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem neuen Buch erklärt Andreas Tjernshagen die Entstehung und vor allem die Entwicklung der Beziehung zwischen Wal und Mensch bzw. deren Bejagung. Hier rückt er den Blauwal in den Mittelpunkt, denn auch wenn er das größte Tier auf Erden ist, so ist über ihn und seine Bejagung kaum was bekannt. Mal schnell das Buch durchlesen und weglegen ist hier nicht gegeben, man muss sich mit der Geschichte schon sehr intensiv auseinandersetzen, der Autor bietet ein breites Spektrum an Fakten, Möglichkeiten, Ansichten und deren Entwicklung, aber auch das größte Tier der Erde – den Blauwal, bringt er in den Mittelpunkt, da wo er hingehört. Die Geschichten und Kapitel werden durch ein paar alte Zeichnungen, Fotografien und Blauwalfotos abgerundet und geben diesem kleinen Buch nochmals eine Tiefe. Ich wollte dieses Buch lesen weil ich eine absolute Walliebhaberin bin, ich bewundere diese Tiere um ihre Intelligenz, ihre Sozialkompetenz, dass sie trotz ihrer Masse solch waghalsigen Sprünge hervorbringen, ihr Gesang sich meilenweit durch die Meere trägt, Bartenwale wie auch Zahnwale sind absolut faszinierend und zu bewundern. Gleichzeitig bin ich sehr begeistert dass der Autor sich dem größten Tier der Erde widmet, denn dieser wurde stark bejagt und fast an den Rand der Ausrottung gebracht. Wie kam es zu Walfang? Wer machte die Anfänge? Wie sahen die Menschen damals diese großen Tiere? Was hatten sie an Wissen über sie gesammelt? Wie nötigt empfanden sie die Erhaltung dieser Tiere? Diese und viele an Fragen mehr beantwortet der Autor sehr gekonnt, leicht erklärt, gut umgesetzt in seinem Buch. Natürlich gehen diese Geschichten, die gesamte Entwicklung ans Herz, denn Wale haben den Menschen von Beginn an begeistert, fasziniert, Angst gemacht, ihnen Nahrung und Fortschritt ermöglicht und wenn man das Wissen von Heute damals gehabt hätte...wer weiß wie es dann gekommen wäre. Heute weiß man sehr viel mehr über diese Tiere, über ihr Sozialleben und kann doch Heute mit Damals vergleichen, was an sich wieder einen interessanten und neuen Aspekt liefert. Von kleinen Walfangschiffen zu den großen Dampfern, von Wale jagen und zu den Verarbeitungsfabriken bringen bis zu Abfertigung und Zerlegung auf hoher See, von das Für und Wider des Walfangs und was unter dem Strich für eine große, blutige Industrie daraus entstanden ist. Dass Menschen, gerade in Norwegen, wo auch der Ursprung des Walfangs ist, sich bald sinnlos bereichert haben an dem Töten von Walen, welche Gefahren sich hinter diesem Beruf versteckten aber auch die Überlegungen die Wale irgendwann zu schützen, dies und soviel mehr erklärt und beschreibt der Autor Andreas Tjernshagen in seinem Buch. Ich habe schon einiges gewusst, aber doch viel noch hinzugelernt, gerade über die Anfänge des Walfangs, aber auch viel Wissenswertes über die Blauwale, ihren Zusammenhalt, ihre Jagdstrategie und ihr Können und Aussehen. Ich persönlich empfehle dieses Buch weiter, auch wenn es oft schmerzt wenn man es liest, auch wenn man oft wütend wird oder fassungslos anhand der Zahlen die der Autor nennt – es lernt uns zu begreifen was wir unbedingt schützen müssen. Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

Der Walfang im Wandel der Zeit

Buecherseele79 am 11.12.2019
Bewertungsnummer: 1274171
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In seinem neuen Buch erklärt Andreas Tjernshagen die Entstehung und vor allem die Entwicklung der Beziehung zwischen Wal und Mensch bzw. deren Bejagung. Hier rückt er den Blauwal in den Mittelpunkt, denn auch wenn er das größte Tier auf Erden ist, so ist über ihn und seine Bejagung kaum was bekannt. Mal schnell das Buch durchlesen und weglegen ist hier nicht gegeben, man muss sich mit der Geschichte schon sehr intensiv auseinandersetzen, der Autor bietet ein breites Spektrum an Fakten, Möglichkeiten, Ansichten und deren Entwicklung, aber auch das größte Tier der Erde – den Blauwal, bringt er in den Mittelpunkt, da wo er hingehört. Die Geschichten und Kapitel werden durch ein paar alte Zeichnungen, Fotografien und Blauwalfotos abgerundet und geben diesem kleinen Buch nochmals eine Tiefe. Ich wollte dieses Buch lesen weil ich eine absolute Walliebhaberin bin, ich bewundere diese Tiere um ihre Intelligenz, ihre Sozialkompetenz, dass sie trotz ihrer Masse solch waghalsigen Sprünge hervorbringen, ihr Gesang sich meilenweit durch die Meere trägt, Bartenwale wie auch Zahnwale sind absolut faszinierend und zu bewundern. Gleichzeitig bin ich sehr begeistert dass der Autor sich dem größten Tier der Erde widmet, denn dieser wurde stark bejagt und fast an den Rand der Ausrottung gebracht. Wie kam es zu Walfang? Wer machte die Anfänge? Wie sahen die Menschen damals diese großen Tiere? Was hatten sie an Wissen über sie gesammelt? Wie nötigt empfanden sie die Erhaltung dieser Tiere? Diese und viele an Fragen mehr beantwortet der Autor sehr gekonnt, leicht erklärt, gut umgesetzt in seinem Buch. Natürlich gehen diese Geschichten, die gesamte Entwicklung ans Herz, denn Wale haben den Menschen von Beginn an begeistert, fasziniert, Angst gemacht, ihnen Nahrung und Fortschritt ermöglicht und wenn man das Wissen von Heute damals gehabt hätte...wer weiß wie es dann gekommen wäre. Heute weiß man sehr viel mehr über diese Tiere, über ihr Sozialleben und kann doch Heute mit Damals vergleichen, was an sich wieder einen interessanten und neuen Aspekt liefert. Von kleinen Walfangschiffen zu den großen Dampfern, von Wale jagen und zu den Verarbeitungsfabriken bringen bis zu Abfertigung und Zerlegung auf hoher See, von das Für und Wider des Walfangs und was unter dem Strich für eine große, blutige Industrie daraus entstanden ist. Dass Menschen, gerade in Norwegen, wo auch der Ursprung des Walfangs ist, sich bald sinnlos bereichert haben an dem Töten von Walen, welche Gefahren sich hinter diesem Beruf versteckten aber auch die Überlegungen die Wale irgendwann zu schützen, dies und soviel mehr erklärt und beschreibt der Autor Andreas Tjernshagen in seinem Buch. Ich habe schon einiges gewusst, aber doch viel noch hinzugelernt, gerade über die Anfänge des Walfangs, aber auch viel Wissenswertes über die Blauwale, ihren Zusammenhalt, ihre Jagdstrategie und ihr Können und Aussehen. Ich persönlich empfehle dieses Buch weiter, auch wenn es oft schmerzt wenn man es liest, auch wenn man oft wütend wird oder fassungslos anhand der Zahlen die der Autor nennt – es lernt uns zu begreifen was wir unbedingt schützen müssen. Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

Ein informierendes, abschreckendes und ganz beeindruckendes Buch über den Walfang

sommerlese am 29.10.2019

Bewertungsnummer: 1261268

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Residenz Verlag erscheint das Sachbuch "Von Walen und Menschen - Eine Reise durch die Jahrhunderte" von Autor Andrea Tjernshaugen. Einige Abbildungen und seitenweise Literaturangaben lassen Interessierte weiter in das Thema eintauchen. Andreas Tjernshaugen erzählt auf spannende Weise, wie Wale Jahr für Jahr große Reisen von den Eismeeren in wärmere Gewässer wagen. Er zeichnet detailgetreue Bilder der lebensgefährlichen Expeditionen der ersten Walfänger, die sie bis in die Polarmeere führten, und beschreibt den heutigen Kampf, die letzten Riesen der Ozeane am Leben zu erhalten. (Klappentext) "Die Jagd auf den Blaubwal dauerte etwa 100 Jahre an, und weltweit wurden allein von dieser einen Art über 370.000 Exemplare erlegt." Zitat Seite 7 Wenn man das Glück hat, einen Wal im offenen Meer beobachten zu können, ist das ein erhabener Moment und es macht sich ein unheimliches Glücksgefühl breit. Leider wurden die Wale aber nicht von allen Menschen so wohlwollend betrachtet und sie waren nicht nur Fleischlieferanten für Inuits, sondern auch eine willkommene Einkommensquelle für norwegische Walfänger und später auch andere Nationen. Die Wale wurden anfangs noch Mann gegen Wal bekämpft, doch mit der Zeit gab es Fangmethoden und große Walverarbeitungsschiffe, die den Bestand von Blauwalen auf der Nordhalbkugel dezimiert haben. Andreas Tjernshaugen ist ein Meister der Recherche und eröffnet seinen Lesern einen umfassenden Blick über die mächtigsten Tiere der Welt. Geschickt verknüpft er wissenschaftliche Erkenntnisse über Lebensgewohnheiten, Fressverhalten und Sozialverhalten von Blauwalen mit den historischen Zusammenhängen des Walfangs. Er zeigt die gesamte Entwicklung im Walfang von den Anfängen bis zur industriellen Verfolgung mit großen Walfangschiffen. Anfangs mussten sich die Menschen noch mit kleinen Booten dem Wal in einem gefährlichen Nahkampf stellen. Aber mit der Zeit wurden die Schiffe größer und machinenbetrieben, die Reichweite verlagerte sich vom Atlantik in den Nordpazifik. Die kleinen Harpunen wurden vom Norweger Svend Foyn weiterentwickelt zu Granatharpunen, welche eine größere Reichweite und Durchschlagskraft besaßen. Die Industrialisierung des Walfangs ermöglichte es später, den gefangenen Wal bereits auf See zu verarbeiten. Das Walschlachten hatte damit seinen Höhepunkt erreicht und erst als der Blauwal auf der Nordhalbkugel schon fast ganz ausgerottet war, konnten Schutzabkommen diese Schlachterei eindämmen. Erst 1982 gelang es, den Blauwal unter Schutz zu stellen. Japan, Norwegen, die Sowjetunion, USA und Island betrieben jedoch den Walfang weiter. Heute gibt es weitere Beschränkungen. Was ich bisher über den Walfang wusste, konnte durch dieses Buch sehr ausführlich erweitert werden. Aus dem anfänglichen lebensgefährlichen Kampf einzelner Ureinwohner als Fleischbeschaffung und Überlebensmittel in der arktischen Kälte wurde in den letzten gut 100 Jahren eine Walschlacht-Maschinerie, die weltweit über 370.000 Blauwalen das Leben kostete und fast zu ihrer Ausrottung führte. Inzwischen gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Wale mit ihrer Düngung des Oberflächenwassers zu einer Aufrechterhaltung der Planktonproduktion beitragen, die eine Grundlage für einen reichen Fischbestand bietet. Dieses Buch liest sich sehr spannend, ziemlich aufwühlend und ist unglaublich informativ. Und ich bin mir sicher, das nach der Lektüre der weltweite Schutz von Walen jedem Leser ein ganz besonderes Anliegen sein wird.

Ein informierendes, abschreckendes und ganz beeindruckendes Buch über den Walfang

sommerlese am 29.10.2019
Bewertungsnummer: 1261268
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Residenz Verlag erscheint das Sachbuch "Von Walen und Menschen - Eine Reise durch die Jahrhunderte" von Autor Andrea Tjernshaugen. Einige Abbildungen und seitenweise Literaturangaben lassen Interessierte weiter in das Thema eintauchen. Andreas Tjernshaugen erzählt auf spannende Weise, wie Wale Jahr für Jahr große Reisen von den Eismeeren in wärmere Gewässer wagen. Er zeichnet detailgetreue Bilder der lebensgefährlichen Expeditionen der ersten Walfänger, die sie bis in die Polarmeere führten, und beschreibt den heutigen Kampf, die letzten Riesen der Ozeane am Leben zu erhalten. (Klappentext) "Die Jagd auf den Blaubwal dauerte etwa 100 Jahre an, und weltweit wurden allein von dieser einen Art über 370.000 Exemplare erlegt." Zitat Seite 7 Wenn man das Glück hat, einen Wal im offenen Meer beobachten zu können, ist das ein erhabener Moment und es macht sich ein unheimliches Glücksgefühl breit. Leider wurden die Wale aber nicht von allen Menschen so wohlwollend betrachtet und sie waren nicht nur Fleischlieferanten für Inuits, sondern auch eine willkommene Einkommensquelle für norwegische Walfänger und später auch andere Nationen. Die Wale wurden anfangs noch Mann gegen Wal bekämpft, doch mit der Zeit gab es Fangmethoden und große Walverarbeitungsschiffe, die den Bestand von Blauwalen auf der Nordhalbkugel dezimiert haben. Andreas Tjernshaugen ist ein Meister der Recherche und eröffnet seinen Lesern einen umfassenden Blick über die mächtigsten Tiere der Welt. Geschickt verknüpft er wissenschaftliche Erkenntnisse über Lebensgewohnheiten, Fressverhalten und Sozialverhalten von Blauwalen mit den historischen Zusammenhängen des Walfangs. Er zeigt die gesamte Entwicklung im Walfang von den Anfängen bis zur industriellen Verfolgung mit großen Walfangschiffen. Anfangs mussten sich die Menschen noch mit kleinen Booten dem Wal in einem gefährlichen Nahkampf stellen. Aber mit der Zeit wurden die Schiffe größer und machinenbetrieben, die Reichweite verlagerte sich vom Atlantik in den Nordpazifik. Die kleinen Harpunen wurden vom Norweger Svend Foyn weiterentwickelt zu Granatharpunen, welche eine größere Reichweite und Durchschlagskraft besaßen. Die Industrialisierung des Walfangs ermöglichte es später, den gefangenen Wal bereits auf See zu verarbeiten. Das Walschlachten hatte damit seinen Höhepunkt erreicht und erst als der Blauwal auf der Nordhalbkugel schon fast ganz ausgerottet war, konnten Schutzabkommen diese Schlachterei eindämmen. Erst 1982 gelang es, den Blauwal unter Schutz zu stellen. Japan, Norwegen, die Sowjetunion, USA und Island betrieben jedoch den Walfang weiter. Heute gibt es weitere Beschränkungen. Was ich bisher über den Walfang wusste, konnte durch dieses Buch sehr ausführlich erweitert werden. Aus dem anfänglichen lebensgefährlichen Kampf einzelner Ureinwohner als Fleischbeschaffung und Überlebensmittel in der arktischen Kälte wurde in den letzten gut 100 Jahren eine Walschlacht-Maschinerie, die weltweit über 370.000 Blauwalen das Leben kostete und fast zu ihrer Ausrottung führte. Inzwischen gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse, dass Wale mit ihrer Düngung des Oberflächenwassers zu einer Aufrechterhaltung der Planktonproduktion beitragen, die eine Grundlage für einen reichen Fischbestand bietet. Dieses Buch liest sich sehr spannend, ziemlich aufwühlend und ist unglaublich informativ. Und ich bin mir sicher, das nach der Lektüre der weltweite Schutz von Walen jedem Leser ein ganz besonderes Anliegen sein wird.

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