Produktbild: Leben mit Auschwitz

Leben mit Auschwitz Momente der Geschichte und Erfahrungen der Dritten Generation

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

78706

Erscheinungsdatum

20.01.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

6179 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641259471

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

78706

Erscheinungsdatum

20.01.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

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6179 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641259471

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  • kuddel

    5/5

    09.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auschwitz ist heute - immer noch und bleibend

    Auch 75 Jahre nach der Befreiung des Lagers Auschwitz ist das Geschehen von damals nicht zu Ende. Andrea von Treuenfeld hat mit ihrem Buch ein beeindruckendes Werk geschaffen, welches historische Fakten zu Auschwitz vorstellt, aber vor allem die Enkel, die dritte Generation der Auschwitz-Überlebenden zu Wort kommen lässt. Nachdem die Überlebenden und deren Kinder häufig zum Thema Holocaust verstummt waren und im Stillen litten, um sich mit dem Erlebten nicht noch einmal auseinandersetzen zu müssen, stellten die Enkelkinder Fragen und bekamen Antworten. Die Autorin hat diese gesammelt und hier zusammengestellt. Die persönlichen Kapitel werden mit einem Foto und ein paar Lebensdaten der Enkel eingeleitet, darunter finden sich Fotos der Großeltern und ihr Lebenslauf. Die Enkel haben unterschiedlichste Lebensentwürfe und -wege, aber sie sind durch ihre Vorfahren hier vereint und berichten von eigenen Erfahrungen und den Erinnerungen der Großeltern, hier steht und wirkt jeder Enkel auf seine Weise. Gemeinsam ist ihnen, dass das Thema in ihrem Leben noch immer präsent ist. Einige engagieren sich für die Gedenkstätte oder haben sie besucht. Viele Berichte empfand ich sehr berührend. Die Emotionen waren deutlich spürbar, es ist gelungen, die sehr persönlichen Berichte respektvoll und dem Thema angemessen behutsam aufzuschreiben. Diese persönlichen Kapitel sind durch historische Kapiteleinschübe unterbrochen, in denen man Fakten nachlesen kann, z.B. zu Rudolf Höß, den Auschwitz-Prozessen, Bauplänen, Josef Mengeles und vieles mehr. Diese sind sehr schön eingängig geschrieben und recht kurzgehalten. Das Buch schließt mit einem Glossar ab, das die wichtigsten Begriffe erläutert und Personen kurz vorstellt; auch ein Literaturverzeichnis ist vorhanden. Durch die vielen kurzen Kapitel kann man die Lektüre immer mal gut unterbrechen oder gezielt einige Teile lesen. Meiner Meinung nach wäre es auch sehr geeignet für den Einsatz in Schulen. Ein wichtiges Buch gegen das Vergessen. Die Offenheit der Berichtenden verdient Respekt, es ist nicht selbstverständlich auf so eine Weise fremde Menschen an seinem Leben teilhaben zu lassen. Dafür vielen Dank. Fazit: Absolut lesenswert!

  • Lisa

    5/5

    08.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegender und grausamer Teil der Geschichte von Enkeln der Augenzeugen erzählt

    Dieses Buch ist ein bemerkenswertes Projekt. Es finden sich darin Erzählungen von Enkeln und Enkelinnen über ihre Großeltern und deren Zeit in Auschwitz und anderen Konzentrationslagern. Besonders bewegt hat mich der offene Erzählstil der Autoren. Ungeschönt, authentisch und ganz nah lassen sie erahnen was ihre Familien erlebt haben, was sie selbst von den Großeltern erfahren haben aber auch welch eigene Erfahrungen sie gemacht haben. Teilweise haben die Erzähler*innen selbst Auschwitz, den Ort von unfassbaren Gräueltaten, besucht und berichten davon. Die Berichte mögen sich in Teilen ähneln, allerdings ist jeder für sich Emotionsgeladen und wert erzählt zu werden. Geschichte darf nicht vergessen werden. Passend dazu gibt es immer wieder, zeitlich geordnet, Einschübe über Hintergründe und Fakten (z.B. über Prozesse, Gedenkstätten, usw.). Beides zusammen ergibt eine sehr berührende Mischung und sollte gerade in Schulen unbedingt gelesen werden. Die einzelnen Berichte sind nur wenige Seite lang, jeder steht für sich. Mein Fazit: Sehr Lesenswert!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    05.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Antisemitismus ist keine Meinung. Er ist eine Perversion." (Jacques Chirac)

    "Die Erinnerung ist wie das Wasser: Sie ist lebensnotwendig und sie sucht sich ihre eigenen Wege in neue Räume und zu anderen Menschen. Sie ist immer konkret: Sie hat Gesichter vor Augen, und Orte, Gerüche und Geräusche. Sie hat kein Verfallsdatum und sie ist nicht per Beschluß für bearbeitet oder für beendet zu erklären." (Noach Flug - Auschwitzüberlebender) Das 1845 von Heinrich Beta formulierte „Arbeit macht frei“ wurde von den Nazis in zynischer Weise als Willkommensgruß für die Ankömmlinge im Konzentrationslager Auschwitz gewählt, um dort ihre Gefangenen unter unmenschlichen Bedingungen zur Arbeit heranzuziehen, sie zu foltern, zu quälen, auszuhungern und vor allem zu töten. Vor 75 Jahren, am 27. Januar 1945 wurden die Konzentrationslager von Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee befreit, die dort noch 7.000 Inhaftierte antrafen, die bis dahin den Holocaust überlebt hatten. Welchen Verlauf hat deren Leben danach genommen? Wie konnten sie nach all dem Gräuel ein neues Leben beginnen und vor allem, wie haben sie das Erlebte verarbeitet? Wie gehen die Nachkommen mit dem Wissen um? Andrea von Treuenfeld geht in ihrem Buch „Leben mit Auschwitz“ diesen Fragen nach, die vor allem die Nachfahren, in diesem Fall die Enkelgeneration der ehemals Inhaftierten, betrifft. Sowohl mit Pragmatismus als auch mit ausgesprochenem Feingefühl und Respekt lässt die Autorin anhand von persönlichen Geschichten den Leser an den unterschiedlichsten Schicksalen teilhaben, wobei sie hervorhebt, welchen Stellenwert und Einfluss Auschwitz in deren heutigem Leben auf ihr Handeln und Tun hat. Die ehemalig Inhaftierten haben die Erlebnisse oftmals in sich verschlossen, nicht nur aufgrund der Grausamkeiten, die sie erlebt haben, sondern auch, weil sie oftmals als einzige ihrer Familien überlebt haben, sich vielleicht sogar schuldig fühlten, noch am Leben zu sein. Sie haben die Zeit tief in ihren Seelen vergraben, um irgendwie mit ihrem Leben weiterzumachen. Doch die heutige Enkelgeneration ist offen, neugierig, hartnäckig, stellt Fragen und ist interessiert an den eigenen Wurzeln. Die Erlebnisse ihrer Großeltern kommen nun ans Tageslicht und die Enkel versuchen, diese Vergangenheit aufzuarbeiten, richten ihr Leben darauf aus und spüren nach, welchen Einfluss diese Dinge auf ihr Leben haben. Beispielhafte Familiengeschichten wie die von Rebecca de Vries, Daniel Langbein oder den Geschwistern Faessler stehen für aufwühlende Erlebnisse und mutige Menschen, deren Leben eng mit den Schicksalen ihrer Großeltern verbunden sind. Mit „Leben mit Auschwitz“ hat Andrea von Treuenfeld ein einzigartiges Buch vorgelegt, dass sich nicht nur Familienschicksalen des Holocaust annimmt, sondern auch Hoffnung macht durch die intelligente und offene Aufarbeitung der jungen Generation, dass Auschwitz zwar nie vergessen, sich aber auch nie wiederholen wird. Sehr empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    25.08.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührend, erschütternd und schockierend - es wirkt lange nach.

    Andrea von Treuenfeld hat in diesem Buch Interviews mit Enkeln von KZ-Überlebenden gesammelt und veröffentlicht. Ehrlich und direkt erzählen diese, wie das Thema Shoa/Holocaust in der eigenen Familie behandelt wurde, welche Auswirkungen die Erfahrungen auf das Leben ihrer Großeltern, Eltern und auch ihr eigenes hatte und wie sie selbst damit umgehen. Die Erzähler sind ausschließlich Nachkommen von inhaftierten KZ-Überlebenden. Die traumatischen Erlebnisse haben durchaus großen Einfluss auf die Nachkommen -bis heute. Dabei werden auch die Erlebnisse und Geschichten der Großeltern erzählt und man erhält so nochmals tiefere Einblicke in das düstere Kapitel unserer Geschichte. Zwischendurch werden geschichtliche Hintergründe, einzelne Personen oder auch Informationen zu den Gerichtsprozessen erläutert. Ich denke, dass dieses Buch sehr wertvoll für uns alle ist! Dass wir so mehr Verständnis für gewissen Gruppen, Verhaltensweisen von Personen und auch tiefere Einblicke in die Geschichte erhalten. Diese schreckliche Zeit sollte niemals in Vergessenheit geraten und sich auch nicht wiederholen. Mich selbst hat dieses Buch teils wirklich erschüttert und sehr berührt. Ich danke Andrea von Treuenfeld und allen beteiligten Personen für diese auch sehr privaten Einblicke und hoffe, dass die Botschaft noch viel mehr Menschen erreicht! Vielen Dank, dass ich das Buch lesen durfte!

  • Bewertung

    5/5

    20.02.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein sehr wichtiges Buch, gegen...

    Ein sehr wichtiges Buch, gegen das Vergessen. Sollte gelesen werden! Enkel berichten, was ihre Großeltern ihnen über die Zeit im KZ (hier stellvertretend Auschwitz) erzählt haben. Erschreckend und berührend zugleich.

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