Produktbild: Das Zimmer aus Samt
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Das Zimmer aus Samt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

67807

Erscheinungsdatum

13.07.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

2564 KB

Originaltitel

The Velvet Hours

Übersetzt von

Charlotte Breuer + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783641254544

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

67807

Erscheinungsdatum

13.07.2020

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

2564 KB

Originaltitel

The Velvet Hours

Übersetzt von

  • Charlotte Breuer
  • Norbert Möllemann

Sprache

Deutsch

EAN

9783641254544

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  • Bewertung

    aus Vitzenburg

    5/5

    03.09.2020

    eBook (ePUB)

    Das Zimmer aus Samt

    Paris, dazu eine Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen, das sind für mich die Zutaten, aus denen tolle Bücher entstehen können und bei denen ich nicht widerstehen kann. Zudem hat mich hier das außergewöhnliche und schlichte Cover neugierig gemacht, welches sich aus der breiten Masse hervorhebt. Zunächst lernen wir die junge Marthe de Florian kennen. Sie ist eine sehr bemerkenswerte Frau. Sie wurde als Tochter einer Wäscherin in den dunklen Gassen von Paris geboren, hat sich aus eigener Kraft, mit Witz und Charme, ein besseres Leben erschaffen und lebt jetzt in einer vornehmen Wohnung voller Samt und Seide. Ihr Name ist erfunden, die Vergangenheit vollständig ausradiert. Sie lebt als Geliebte ein Leben im Verborgenen, ist scheinbar gefangen im goldenen Käfig und geht in ihrer Rolle dennoch vollkommen auf. Mich hat sie mit ihrer Eleganz und ihrem Sinn für die schönen Dinge im Leben vollkommen fasziniert. Die Entstehung ihres Portraits fand ich wunderbar und sehr detailreich beschrieben, so als ob man als Leser selbst dabei gewesen wäre. Mit diesem Gemälde hat Boldini sie unsterblich gemacht, in ihrer Jugend festgehalten und die Zeit überdauern lassen. Die zweite Zeitebene setzt 1938 an. Solange hat früh ihre Mutter verloren, von ihr aber die Liebe zu Büchern geerbt. Sie wächst bei ihren Vater auf. Er bringt sie mit Marthe zusammen und während Solange in Marthe´s Geschichte eintaucht und von ihr gänzlich hingerissen ist, überfällt Hitler-Deutschland Polen und löst damit den zweiten Weltkrieg aus, der auch vor Frankreich und Paris nicht haltmachen wird . Ich kannte schon andere Romane dieser Autorin und auch mit diesen hat sie meine Erwartungen voll und ganz erfüllt und ich hatte wundervolle Lesestunden mit Marthe und Solange. Mit ihrer sprachlichen Eleganz hat sie sich selbst übertroffen und lässt die Belle Èpoque vor dem geistigen Auge wieder auferstehen. Auch wenn die Geschichte zum größten Teil fiktiv ist, hat sich die Autorin, wie sie im interessanten Nachwort schreibt, von einen Zeitungsartikel inspirieren lassen. In Paris wurde 2010 erstmals eine Wohnung geöffnet, die über 70 Jahre verschlossen und in der alles noch original erhalten war. Es stellte sich heraus, dass diese Wohnung Marthe de Florian gehörte. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung für diesen tollen Roman verbunden mit fünf hochverdienten Sternen.

  • Bewertung

    aus Schleswig

    5/5

    19.08.2020

    eBook (ePUB)

    Spannende Lebensgeschichte zweier Frauen

    Solange möchte Romane schreiben. Sie lernt in Paris 1938 ihre bis dato unbekannte Großmutter Marthe de Florian kennen. In dem äußerst luxuriösem Appartement dieser Großmutter sieht sie nicht nur die kostbaren Gemälde und sonstigen Gegenstände. Sie erfährt auch die Geheimnisse und Geschichte von Marthe. Diese wuchs in großer Armut auf, wurde Näherin und traf dann auf ihren reichen Gönner Charles. Von ihm lies sich Marthe in einen goldenen Käfig sperren. Nach dem Tod von Charles wurde Marthe die Muse des Malers Boldini. Während Marthe in den vergangenen, goldenen Zeiten schwelgt, wird es für die Enkelin Solange und ihrem jüdischen Verlobten immer bedrohlicher. Haben die Beiden vor dem Hintergrund der deutschen Besatzung überhaupt eine Zukunft? Sowohl Marthes als auch Solanges Geschichte wird von Alyson Richman spannend geschildert. "Ein Zimmer aus Samt" ist ein unterhaltsamer aber auch packender Roman, auch um eine große Liebe. Tragisch und auch fesselnd, es ist einfach ein wunderschönes Lesevergnügen. Alyson Richman hat es hier geschafft, das man sich alles sehr bildlich vorstellen kann. Und während man die Geschichten der Vergangenheit liest, merkt man gar nicht, das sich das Buch dem Ende neigt, so flüssig ist es geschrieben. Apropro Ende: Sehr, sehr überraschend. Alles in allem eine unglaublich gute Unterhaltungslektüre.

  • Wanderhedi

    aus Bonn

    5/5

    22.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Das Zimmer aus Samt - Ein wunderbares Buch über Liebe, Freundschaft, Kunst und Büchern und das Leben in Paris ab 1888

    Ein wunderbares Buch, welches so detailreich und bildhaft geschrieben ist, dass es ein Hochgenuss ist sich seinen eigenen Film vor Augen zu entfalten und zwar über ein Paris zweier Generationen. Die Geschichte spielt in Paris, 1938. Solange erfährt in einem luxuriösen Appartement voller Gemälde und kostbarer Gegenstände die Geschichte bzw. die Geheimnisse ihrer Großmutter Marthe de Florian, die sie erst spät kennenlernt. Die meisten Kunstgegenstände in der Wohnung verbergen eine Geschichte, die Marthe ihrer Enkelin erzählt. Man taucht in die damalige Pariser Welt ein, eine Welt in Paris ab 1888. Die Schönheit der Kunst wird in dem Buch besonders hervorgerufen, besonders das Porträt von Marthe, gemalt von dem Künstler Boldini, Das „Portrait de Madame de Florian“ gibt es wirklich und kann zur Inspiration im Netz gefunden werden. Es ist spannend, wie Marthe immer mehr über ihr Leben berichtet. Man fühlt ich in die damalige Zeit hineinversetzt. Als zweiter Geschichtsstrang wird über das Leben von Solange im damaligen Paris berichtet, 1938. Solange verliebt sich in einen Juden und es herrscht Krieg. Nachdem Marthe gestorben ist, marschieren die Deutschen in Frankreich ein. Man fühlt die Angst mit den Charakteren beim Fliegeralarm und der darauf folgenden Flucht ins Ungewisse mit ihrem jüdischen Freund und deren Familie nach Amerika. Dabei spielt – wie so oft in dem Roman– ein Buch eine ganz besondere Rolle. Eine Haggada, ein jüdisches Buch von Solanges Mutter. Eine spannende Geschichte bis zum Schluss mit vielen Gefühlen, Freundschaft und Liebe, jüdisches Leben in Frankreich, Krieg und Flucht. Ein sehr facettenreiches Buch. Man ist versucht den Roman in einem Zug zu lesen, um Verborgenes aufzuspüren, das hinter einem Kunstobjekt steckt bzw. Charaktere besser zu verstehen.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    02.10.2020

    Buch (Taschenbuch)

    "Die wahre Lebensfreude besteht darin, im Alltäglichen das Wunderbare zu sehen." (P. S. Buck)

    1938 Paris. Die 19-jährige Solange hat schon immer davon geträumt, Romane zu schreiben. Als sie endlich ihre Großmutter Marthe de Florian kennenlernt, die sie bis dato noch nie getroffen hat, bietet sich ihr dafür der geeignete Stoff. Denn Marthe lebt nicht nur in einem sehr luxuriösen Apartment, das mit exquisiten Antiquitäten und ausgewählten kostbaren Gemälden ausgestattet ist, sondern hat auch ein bewegtes Leben geführt, das Solange so fasziniert, dass sie es zu Papier bringen will. So lauscht sie den Geschichten aus der Vergangenheit ihrer Großmutter, während die Nationalsozialisten Paris einnehmen und damit das Leben von Solange und ihrem jüdischen Verlobten bedrohen… Alyson Richman hat mit „Die samtenen Stunden“ einen wunderbaren unterhaltsamen Roman vorgelegt, der eine Zeitspanne von 52 Jahren umfasst und zwei Geschichten sehr schön miteinander verbindet. Mit ihrem flüssigen, farbenfrohen und gefühlvollen Schreibstil nimmt die Autorin den Leser mit in eine dunkle und ereignisreiche Zeit des vergangenen Jahrhunderts, um dabei zu sein, wenn Solange ihrer Großmutter zum ersten Mal gegenübersteht. Der Leser erfährt nicht nur über Solange Gegenwart im Jahr 1938, sondern darf sich durch die Erzählungen deren Großmutter Marthe in deren Vergangenheit umsehen. Die Autorin hat ihren Roman um das 1908 von Giovanni Boldini gefertigte Gemälde „Marthe de Florian“ gestrickt, das in einem 70 Jahre unbewohnten Pariser Apartment gefunden wurde, welches einst von Marthe de Florian bewohnt wurde und als schillernde Persönlichkeit galt. Teile der Biografie von Marthe hat Richman für ihre Handlung verwendet, was ihr zusätzlich Authentizität verleiht. Sowohl Solanges Geschichte, die in diesem Fall die Gegenwart repräsentiert und das Kriegsgeschehen sowie den Einmarsch der Nazis in Paris thematisiert, als auch Marthes Rückblicke in die Vergangenheit sind derart bildhaft in Szene gesetzt, so dass der Leser das Gefühl hat, zwischen den Zeiten hin und her zu springen und immer hautnah dabei zu sein. Ebenso farbenfroh sind die Beschreibungen des Apartments mitsamt all seiner in sich beherbergten Schätze, seien es nun die Vasen oder Gemälde oder die Ausstattung selbst. Richman hat die besondere Gabe, den Leser nicht nur einen Blick durchs Schlüsselloch der jeweiligen Lebensumstände zu gewähren, sondern im den Eindruck zu vermitteln, selbst einen Rundgang durch das Apartment zu machen und sich alles aufs Genaueste anzusehen. Dabei webt sie Überraschungsmomente in ihre Handlung mit ein, so dass der Leser regelrecht an den Seiten klebt, um bloß nichts zu verpassen. Die Charaktere sind glaubwürdig mit menschlichen Ecken und Kanten lebendig inszeniert und versprühen neben Charme auch Wärme, so dass der Leser sich schnell als unsichtbarer Dritter in ihrer Mitte wiederfindet und ihre Geschichte aufgeregt verfolgt. Marthe ist eine Frau, die das Leben in vollen Zügen auskostete. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend schafft sie es, sich einen wohlhabenden Gönner zu angeln, der sie schon bald als sein Eigentum betrachtete. Doch dessen Reichtum nutzte sie zum Anhäufen von Exquisitäten. Marthe sprüht nahezu über in Erinnerung an die alten Zeiten und weiß das Leben zu schätzen. Solange ist eine sympathische junge Frau mit großen Träumen, doch ihre Gegenwart sowie ihre Liebe verschlechtern sich durch die politische Situation und jagen ihr Angst ein. „Die samtenen Stunden“ ist ein hinreißender und warmherziger Roman über zwei Frauen, die eng miteinander verbunden und doch so verschieden in ihrem Naturell sowie in ihrer Lebenssituation sind. Eine faszinierende und fesselnde Handlung, die sich zu einem wahren Pageturner entwickelt! Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Altdorf

    5/5

    11.09.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Eine sehr berührende Geschichte

    Die Geschichte, die eine Mischung aus Fiktion und Wahrheit ist, wird abwechselnd in der Vergangenheit und Gegenwart erzählt. 1938 treffen wir in Paris auf Marthe de Florian, die aus ärmsten Verhätnissen stammt und auf ihren Gönner Charles trifft, der ihr ein Leben in absolutem Luxus bietet. Er bezahlt ihr eine kleine Wohnung, die sie mit vielen Kostbarkeiten ausstattet. Sie entwickelt eine wahre Sammelleidenschaft für Gemälde und asiatische Vasen. Nach Charles Tod wird sie zur Muse des berühmten Malers Boldini ... Nach dem Tod ihrer Mutter erfährt Solange erst, dass sie Jüdin ist und eine Großmutter hat. Marthe ist damit einverstanden, dass Solange sie kennenlernt und erzählt ihr ihre Lebensgeschichte, die ihre Nichte in einem Roman verarbeitet ... Mich konnte die Vergangenheit als auch die Gegenwart gleichermaßen begeistern. Ich war fasziniert von Marthes Leben als Kurtisane, hatte aber auch großes Mitleid mit ihr, da sie ja immer von einem reichen Mann abhängig war, um ihren Luxus aufrecht zu erhalten. Zudem tat sie etwas in ihrer Jugend, was sie immer bereut hat und auch bis zu ihrem Tod nicht bereinigen konnte. Auch Solange hat sich in mein Herz geschlichen, ich konnte so mit ihr mitfühlen, zu erfahren, dass sie Jüdin ist in genau der Zeit als die deutsche Armee in Paris einmarschiert. Sie lernt Alex kennen, der auch jüdischer Abstammung ist und gemeinsam mit seiner Familie wagt sie die Flucht. Alyson Richmans Schreibstil geht unter die Haut und hat mich von Anfang an in der Geschichte versinken lassen. Voller Emotionen habe ich das Schicksal der beiden verfolgt und zum Schluß hatte ich Tränen in den Augen. Wenn ihr die Geschichte gelesen habt, geht auf Youtube und schaut euch die Videos an, die es zur Wohnung von Martha de Floris gibt. Ich hatte Gänsehaut beim schauen. Die Geschichte behalte ich bestimmt sehr lange im Gedächtnis, ich fand alle Protagonisten sehr nett und authentisch und vor allem wird aufgezeigt, wie wichtig wahre Freundschaft und absoluter Zusammenhalt ist. Für dieses rundum gelungene Werk kann ich nur 5 Sterne geben und eine große Leseempfehlung aussprechen.

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