Produktbild: Was wir voneinander wissen

Was wir voneinander wissen Roman

4

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

07.05.2020

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4087 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Andrea O'Brien

Sprache

Deutsch

EAN

9783462320893

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • kurze Alternativtexte (z.B. für Abbildungen) vorhanden
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • Navigation über vorher / nachher Elemente
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

07.05.2020

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

4087 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Andrea O'Brien

Sprache

Deutsch

EAN

9783462320893

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woher komme ich

Bewertung am 04.08.2020

Bewertungsnummer: 1359825

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Schon das Cover läßt Vermutungen über einen außergewöhnlichen Roman zu.Jessie Greengrass legt ihrer Protagonistin vielfältige Gedanken und Vermutungen in den Mund, als sie zum zweiten mal schwanger ist. Eigentlich will die Frau nur alles richtig machen. Dazu versucht sie rückblickend im Leben der Mutter und Großmutter, einer Psychoanalytikerin, nach Antworten. Das ist sicher ein guter Weg, um mehr über sich und die eigene Prägung zu erfahren. Doch damit nicht genug erweitert die Frau ihrer Gedankengänge auf das Lebenswendepunkte berühmter Persönlichkeiten. Sie sucht Muster und Ideen, die sich auf ihr Leben übertragen lassen. Dabei schaut sie auf Conrad Röntgen und die Entdeckung der X – Strahlen, sowie auf Sigmund und Anna Freud und ihre Form der Psychoanalyse. John Hunter und seine Verdienste beim Erforschen der Anatomie schaut die Frau auch an. Mich persönlich überraschte die Unterschiedlichkeit der Personen, die sie anschaut. Gemeinsam ihnen der Verdienst um die Entwicklung der Medizin. Die Frau trägt sich mit schwerwiegenden Fragen und sucht nach Antworten, die sie ggf. in ihrem Leben anwenden kann. Sie möchte unbedingt alles richtig machen und ihrem Kind das Beste mitgeben. Jessie Greengrass hat hier keinen Familienroman vorgelegt. Sie ist die Beobachterin einer Frau, die sich mit den elementaren Fragen ihres Lebens auseinandersetzt. Dabei versteht sie es die Gedankengänge der Frau wortgewaltig und in geschickten Metaphern zu präsentieren. Es sind die elementaren Fragen, die sich Menschen gerne an den Wendepunkten in ihrem Leben stellen. Eigentlich steht die Protagonistin exemplarisch für alle Menschen. Sprachlich ist das Buch ein Hochgenuss. Mich beeindruckte auch die Auswahl der Mediziner, die alle auf ihre Art in den Menschen hineinschauen. Ich sehe in dem Buch einen besonderen Roman, der sich den Fragen stellt, die Menschen an wichtigen Wendepunkten ihres Lebens bewegen.

woher komme ich

Bewertung am 04.08.2020
Bewertungsnummer: 1359825
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Schon das Cover läßt Vermutungen über einen außergewöhnlichen Roman zu.Jessie Greengrass legt ihrer Protagonistin vielfältige Gedanken und Vermutungen in den Mund, als sie zum zweiten mal schwanger ist. Eigentlich will die Frau nur alles richtig machen. Dazu versucht sie rückblickend im Leben der Mutter und Großmutter, einer Psychoanalytikerin, nach Antworten. Das ist sicher ein guter Weg, um mehr über sich und die eigene Prägung zu erfahren. Doch damit nicht genug erweitert die Frau ihrer Gedankengänge auf das Lebenswendepunkte berühmter Persönlichkeiten. Sie sucht Muster und Ideen, die sich auf ihr Leben übertragen lassen. Dabei schaut sie auf Conrad Röntgen und die Entdeckung der X – Strahlen, sowie auf Sigmund und Anna Freud und ihre Form der Psychoanalyse. John Hunter und seine Verdienste beim Erforschen der Anatomie schaut die Frau auch an. Mich persönlich überraschte die Unterschiedlichkeit der Personen, die sie anschaut. Gemeinsam ihnen der Verdienst um die Entwicklung der Medizin. Die Frau trägt sich mit schwerwiegenden Fragen und sucht nach Antworten, die sie ggf. in ihrem Leben anwenden kann. Sie möchte unbedingt alles richtig machen und ihrem Kind das Beste mitgeben. Jessie Greengrass hat hier keinen Familienroman vorgelegt. Sie ist die Beobachterin einer Frau, die sich mit den elementaren Fragen ihres Lebens auseinandersetzt. Dabei versteht sie es die Gedankengänge der Frau wortgewaltig und in geschickten Metaphern zu präsentieren. Es sind die elementaren Fragen, die sich Menschen gerne an den Wendepunkten in ihrem Leben stellen. Eigentlich steht die Protagonistin exemplarisch für alle Menschen. Sprachlich ist das Buch ein Hochgenuss. Mich beeindruckte auch die Auswahl der Mediziner, die alle auf ihre Art in den Menschen hineinschauen. Ich sehe in dem Buch einen besonderen Roman, der sich den Fragen stellt, die Menschen an wichtigen Wendepunkten ihres Lebens bewegen.

Tiefgründig, sprachlich herausragend und anspruchsvoll.

https://lieslos.blog/ am 15.09.2020

Bewertungsnummer: 1377446

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine intensive Beschäftigung mit tiefgründigen Fragen und die Angst vor Fehlentscheidungen. Orientierung an Anderen und Anderem, um zu sich selbst zu finden. Poetisch, philosophisch, psychologisch, wissenschaftlich, brisant und kurzweilig. Ausgehend von der Frage, ob sie, schließlich zum zweiten Mal schwanger, noch ein zweites Kind haben möchte, beschäftigt sich eine Frau, die namenlose Ich-Erzählerin, mit dem Leben ihrer Mutter und ihrer Großmutter. So wie ein ins Wasser geworfener Stein konzentrische Kreise verursacht, kommt die Autorin von der zentralen Fragestellung hin zu anderen Menschen und anderen Themen. Sie überdenkt einschneidende Entscheidungen und ihre eigene Rollle. Sie reflektiert ihre Beziehungen zu wichtigen Bezugspersonen und ihren Umgang mit Schicksalsschlägen. Es ist originell (aber nachvollziehbar), dass sie mit ihren Überlegungen bei der großen Verbundenheit und innigen Beziehung des Psychoanalytikers Sigmund Freud und seiner Tochter Anna, ebenfalls Psychoanalytikerin, ankommt und es ist interessant, dass ihre Gedanken zum ersten Kaiserschnitt wandern, wobei Mutter und Kind wegen mangelnder Hygiene keine Chance hatten, zu überleben. Sie streut immer wieder biographische Details berühmter Wissenschaftler wie Wilhelm Conrad Röntgen und John Hunter ein. Warum zieht sie all diese Berühmtheiten zu Rate? Auf den ersten Blick erscheint es willkürlich. Aber inzwischen glaube ich, dass sie sich genau mit diesen Persönlichkeiten beschäftigt, weil sie sich alle in irgendeiner Weise mit den Themen Schwangerschaft, Geburt, Kinder, Durchblick, Weitblick, Blick ins Innere und Erkenntnis auseinandergesetzt haben. Immerhin sucht die ich Erzählerin ja auch nach einer Erkenntnis. Sie sucht Antworten auf existentielle Fragen und letztlich, meine ich, den Sinn des Lebens. Im Verlauf des Romans erfahren wir von erniedrigenden und traumatisierenden Erfahrungen und so einiges über ihre Biografie, die einerseits von zu großer Distanz und andererseits von zu großer Nähe geprägt ist, und das wiederum erklärt den Grund für ihre Auseinandersetzung mit der Mutterrolle im Speziellen und mit ihrer Sinnsuche im Allgemeinen. Die Mutter der Erzählerin war kühl und distanziert und es ist davon auszugehen, dass sie ihrer Tochter, der namenlosen Ich-Erzählerin, nicht genug emotionale Zuwendung geben konnte. Sie, also die gerade erwähnte Mutter, wurde von der eigenen Mutter, einer Psychoanalytikerin, in deren Ausbildung als Probandin, „missbraucht“. Keine Wunder, dass sie auf die übergriffige und bedrohliche Nähe mit schützender emotionaler Distanziertheit reagierte, was ihrer eigenen Tochter, der Ich-Erzählerin, wiederum schadete und eine Art innerer Leere bescherte. Die Autorin erzählt überwiegend in sachlich-nüchterner Sprache, benutzt brillante Formulierungen, wortgewaltige Metaphern und bildet zum Teil ellenlange Sätze. Unterm Strich schreibt sie davon, dass man erst dann eine liebevolle und herzliche Mutter werden kann, wenn man selbst genügend Aufmerksamkeit und emotionale Zuwendung erhalten hat. Ich empfehle das anspruchsvolle, sprachlich herausragende und gelungene Werk gerne weiter, möchte es jedoch ungern als typischen Roman bezeichnen.

Tiefgründig, sprachlich herausragend und anspruchsvoll.

https://lieslos.blog/ am 15.09.2020
Bewertungsnummer: 1377446
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine intensive Beschäftigung mit tiefgründigen Fragen und die Angst vor Fehlentscheidungen. Orientierung an Anderen und Anderem, um zu sich selbst zu finden. Poetisch, philosophisch, psychologisch, wissenschaftlich, brisant und kurzweilig. Ausgehend von der Frage, ob sie, schließlich zum zweiten Mal schwanger, noch ein zweites Kind haben möchte, beschäftigt sich eine Frau, die namenlose Ich-Erzählerin, mit dem Leben ihrer Mutter und ihrer Großmutter. So wie ein ins Wasser geworfener Stein konzentrische Kreise verursacht, kommt die Autorin von der zentralen Fragestellung hin zu anderen Menschen und anderen Themen. Sie überdenkt einschneidende Entscheidungen und ihre eigene Rollle. Sie reflektiert ihre Beziehungen zu wichtigen Bezugspersonen und ihren Umgang mit Schicksalsschlägen. Es ist originell (aber nachvollziehbar), dass sie mit ihren Überlegungen bei der großen Verbundenheit und innigen Beziehung des Psychoanalytikers Sigmund Freud und seiner Tochter Anna, ebenfalls Psychoanalytikerin, ankommt und es ist interessant, dass ihre Gedanken zum ersten Kaiserschnitt wandern, wobei Mutter und Kind wegen mangelnder Hygiene keine Chance hatten, zu überleben. Sie streut immer wieder biographische Details berühmter Wissenschaftler wie Wilhelm Conrad Röntgen und John Hunter ein. Warum zieht sie all diese Berühmtheiten zu Rate? Auf den ersten Blick erscheint es willkürlich. Aber inzwischen glaube ich, dass sie sich genau mit diesen Persönlichkeiten beschäftigt, weil sie sich alle in irgendeiner Weise mit den Themen Schwangerschaft, Geburt, Kinder, Durchblick, Weitblick, Blick ins Innere und Erkenntnis auseinandergesetzt haben. Immerhin sucht die ich Erzählerin ja auch nach einer Erkenntnis. Sie sucht Antworten auf existentielle Fragen und letztlich, meine ich, den Sinn des Lebens. Im Verlauf des Romans erfahren wir von erniedrigenden und traumatisierenden Erfahrungen und so einiges über ihre Biografie, die einerseits von zu großer Distanz und andererseits von zu großer Nähe geprägt ist, und das wiederum erklärt den Grund für ihre Auseinandersetzung mit der Mutterrolle im Speziellen und mit ihrer Sinnsuche im Allgemeinen. Die Mutter der Erzählerin war kühl und distanziert und es ist davon auszugehen, dass sie ihrer Tochter, der namenlosen Ich-Erzählerin, nicht genug emotionale Zuwendung geben konnte. Sie, also die gerade erwähnte Mutter, wurde von der eigenen Mutter, einer Psychoanalytikerin, in deren Ausbildung als Probandin, „missbraucht“. Keine Wunder, dass sie auf die übergriffige und bedrohliche Nähe mit schützender emotionaler Distanziertheit reagierte, was ihrer eigenen Tochter, der Ich-Erzählerin, wiederum schadete und eine Art innerer Leere bescherte. Die Autorin erzählt überwiegend in sachlich-nüchterner Sprache, benutzt brillante Formulierungen, wortgewaltige Metaphern und bildet zum Teil ellenlange Sätze. Unterm Strich schreibt sie davon, dass man erst dann eine liebevolle und herzliche Mutter werden kann, wenn man selbst genügend Aufmerksamkeit und emotionale Zuwendung erhalten hat. Ich empfehle das anspruchsvolle, sprachlich herausragende und gelungene Werk gerne weiter, möchte es jedoch ungern als typischen Roman bezeichnen.

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Was wir voneinander wissen

von Jessie Greengrass

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