Produktbild: Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand

Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.05.2020

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2023 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Addio Fantasmi

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783841219565

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

08.05.2020

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2023 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Addio Fantasmi

Übersetzt von

Esther Hansen

Sprache

Deutsch

EAN

9783841219565

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  • https://lieslos.blog/

    5/5

    12.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Berührend, authentisch und lesenswert!

    Meine Eindrücke und Gedanken über „Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand.“ Zu Beginn ihrer Pubertät, eine ohnehin schwierigen Zeit, in der der heranwachsende Mensch eigentlich Zeit und Rückhalt haben sollte, um sich abzulösen und um sich mit sich selbst zu beschäftigen, wird die dreizehnjährige Ida mit einem einschneidenden Erlebnis konfrontiert: Ihr depressiver Vater, um den die sich intensiv gekümmert hat, verlässt die gemeinsame Wohnung in der italienischen Hafenstadt Messina und taucht ab. Wie oft üblich, sieht sie die Schuld für sein Verschwinden teilweise bei sich selbst und nicht zuletzt deshalb vertraut sie sich mit ihrem Schmerz und mit ihren Fragen nicht ihrer Mutter an. So bald als möglich bricht Ida ihre Zelte ab: Sie verlässt ihre Mutter und die Wohnung, die mit vielen schmerzhaften Erinnerungen und traurigen Gefühlen behaftet ist und kehrt Sizilien den Rücken. Die Jahre vergehen, Ida richtet sich in einer anderen Stadt ein Leben an der Seite ihres Partners ein und als sie 30 ist, stehen Reparaturen in und Auflösung der Wohnung an. Ihre Hilfe wird benötigt. Außerdem bittet die Mutter sie, ihre Habseligkeiten „auszumisten“. Sie kehrt zurück und plötzlich ist er wieder spürbar präsent: der noch immer verschwundene Vater, der an einem Morgen aufstand und verschwand. Die Konfrontation mit der Wohnung und die nun wieder viel lebendigeren Erinnerungen an ihren Verlust lassen verblasste und verdrängte Gefühle wieder aufleben. Die Vergangenheit holt sie ein. Mit den Jahren hat Ida ihren Vater idealisiert und ihre Wut über seinen Weggang projiziert sie vollständig auf ihrer Mutter. Kann die Rückkehr zu ihren Wurzeln ihr inneres Gleichgewicht wieder ins Lot bringen und so manches zurechtrücken? Als Psychoanalytikerin werde ich immer wieder mit solch‘ dramatischen Verlustgeschichten konfrontiert. Dass solche einschneidenden Erlebnisse schwer verdaubar sind und Spuren hinterlassen, liegt auf der Hand. Terranova hat die Geschichte plausibel, feinfühlig, berührend und mit philosophischen Einsprengseln erzählt. Sie hat mit einer schönen Sprache und eindrücklichen Bildern die Folgen eines schmerzhaften Verlustes zu Papier gebracht und bietet einen berührenden und authentischen Einblick in das Innenleben ihrer Protagonistin. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

  • begine

    aus Lemwerder

    5/5

    20.05.2020

    eBook (ePUB 3)

    Abschied

    Die Italienische Schriftstellerin Nadia Terranova hat schon Kinder und Jugendbücher geschrieben. „Der Morgen, an dem mein Vater aufstand und verschwand“ ist ihr Romandebüt, das in Italien schon einige Preise bekam. Idas Mutter lebt in Messina. Sie bittet Ida zu kommen, weil sie das Haus erst renovieren und dann verkaufen will. Es gibt viel auszuräumen. Vor über zwanzig Jahren war ihr depressiver Vater einfach verschwunden. Ida war ein Vaterkind. Die Erinnerungen kommen jetzt wieder hoch. Die Mutter musste immer für die Familie arbeiten. Ich finde es schade, das Ida mit ihr hadert. Gut als Kind hat sie es ungerecht gefunden, wenn die Mutter mit ihrem Mann mal stritt. Langsam müsste Ida das verstehen. Die Autorin schreibt diese Erinnerungen sensibel und detailliert. Dieser Roman ist ihr ungeheuer gut gelungen. Ich würde gern mehr von ihr lesen.

  • leseratte1310

    4/5

    23.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Die Wunden der Vergangenheit

    Ida war dreizehn Jahr, als ihr depressiver Vater die Wohnung verlassen hat und spurlos verschwand. Seither sind ungefähr zwanzig Jahre vergangen und Ida führt ihr eigenes Leben, weitab von dem Ort auf Sizilien, wo sie aufgewachsen ist. Doch nun erhält sie einen Anruf von der Mutter, die Hilfe verlangt, da sie einige Reparaturen durchführen lassen will, bevor sie das Haus verkauft, da ihr alles zu viel wird. Ida setzt sich in den Zug und fährt mit gemischten Gefühlen zurück. Sie muss sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen, die sie längst hinter sich geglaubt hatte. Es ist eine emotionale und ziemlich deprimierende Geschichte, die uns die Autorin Nadia Terranova in diesem Buch erzählt. Der Schreibstil ist passend und voller Metaphern, die allerdings manchmal etwas seltsam anmuteten. Die Charaktere sind vielschichtig dargestellt, aber nicht unbedingt sympathisch, auch wenn man nachfühlen konnte, wie sie gefühlt haben. Ida ist in der Pubertät, als ihr Vater sich immer mehr in sich zurückzieht und nicht mehr ansprechbar ist, bevor er ganz verschwindet. Die Mutter überlässt es ihrer Tochter, sich um den Vater zu kümmern, während sie arbeitet, um den Lebensunterhalt zu verdienen, und um der Situation zu entfliehen. Ida ist vollkommen überlastet und lässt die Mutter in dem Glauben, dass alles läuft. Ida war immer viel mehr mit dem Vater verbunden. Auch jetzt ist die Beziehung zwischen den Frauen schwierig. Zu viele Verletzungen und Wut haben sich aufgestaut. Zudem sind da Die Schuldgefühle. Aber auch nach der langen Zeit wird nicht wirklich über die Vergangenheit geredet. Es ist eine traurige Geschichte, allerdings mit einem versöhnlichen Ende, die mir gut gefallen hat.

  • J. Kaiser

    5/5

    31.05.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltend

    Ida ist in Messina aufgewachsen. Vor Jahren hat sie diesen Ort verlassen. Ihre Mutter lebt immer noch in diesem Ort. Sie telefoniert mit Ida und bittet sie nach Hause zu kommen. Doch sie war seit zwanzig Jahren nicht mehr da. Das Haus muss renoviert werden, bevor es verkauft wird. Und es gibt wirklich viel aufzuräumen. Ihr Vater galt als depressiv und war vor zwanzig Jahren einfach verschwunden. Ida war da mal gerade dreizehn Jahre alt. Die Mutter war hilflos. Im darüber Schweigen und in gequälter Erinnerung wächst daher Ida auf. Deshalb hat sie ihre Heimatstadt, als sie konnte so rasch wie möglich verlassen. Sie hört den Hilferuf ihrer Mutter und kehr zurück. Es ist eine Rückkehr in die Vergangenheit, welche sie immer noch nicht ganz losgelassen hat. Dieser Roman bzw. Erinnerungen sind sehr gut widergegeben. Das Lesen macht richtig Freude. Es wird die Erinnerung der Autorin widergegeben. Sehr gut.

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