Produktbild: Die Entscheidung
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Die Entscheidung Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.07.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

2381 KB

Originaltitel

Trancher

Übersetzt von

Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

EAN

9783641248932

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

12.07.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

2381 KB

Originaltitel

Trancher

Übersetzt von

Amelie Thoma

Sprache

Deutsch

EAN

9783641248932

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  • Bewertung

    5/5

    18.12.2025

    eBook (ePUB)

    Die leise Form der Gewalt

    Die Entscheidung erzählt von einer Beziehung, in der nichts spektakulär eskaliert – und gerade deshalb schmerzt. Der Roman zeigt, wie alltägliche Abwertung sich langsam ins Denken einschreibt, bis man sie selbst übernimmt. Das Ende bietet keine Lösung, sondern Klarheit. Ein unbequemes, wichtiges Buch, weil es zeigt, wie unscheinlich emotionale Verletzung sein kann.

  • Bewertung

    aus Hannover

    5/5

    25.11.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die vergiftete Ehe – Psychische Gewalt in einer vermeintlichen Familienidylle

    Am 12. Juli 2021 erschien im btb Verlag der Roman -Die Entscheidung- von Amélie Cordonnier. Das Buch ist im Handel als Taschenbuchformat erhältlich und umfasst 176 Seiten. Es ist das literarische Debüt einer französischen Autorin, welche auch als Journalistin arbeitet. In Frankreich erregte -Die Entscheidung- große Aufmerksamkeit und wurde hoch gelobt. Zum Inhalt: Da lebt sie, eine kleine Familie in Paris, bestehend aus der jüngsten Tochter Romane (7 Jahre), ihrem Bruder Vadim (15 Jahre), dem Vater Aurélien und Dir. Du hast keinen Namen in diesem Roman bekommen – obwohl Du doch die Person bist, um die sich alles dreht. Du, die Ehefrau und Mutter, die, die die Familie zusammenhält. Die, die jeden Tag kämpft, hofft, verzweifelt sich wehrt gegen Worte, die so zermürbend sind und dich regelrecht zerstören. Psychsiche Gewlt ist subtil, die Demütigungen und Beschimpfungen gehörten lange zu Deinem Leben und das Bewusstsein, dass die Grenze zu normalen Beziehungsproblemen schon viel zu lange überschritten sind, ist Dir durchaus bekannt. Gefangen in Deiner Beziehung, gefangen von den positiven Gefühlen resultierend aus den -guten Zeiten- bleibst Du bei ihm und hälst aus. Von außen betrachtet ist Deine Familie perfekt – trotzdem wird es Zeit für die Entscheidung. Meine Meinung: Diesen Roman zu lesen ist eine große Herauforderung und nahezu durchgängig schwer auszuhalten. Das zentrale Thema ist die psychische Gewalt in einer Ehe, die schon seit vielen Jahren besteht. Die Autorin beschreibt detailiert und schonungslos die innere Zerrissenheit der Ehefrau, welche durch einschneidene Situationen im Alltag immer wieder unverständlicherweise bis ins tiefste mit Worten durch ihren Mann verletzt wird. Anfangs fiel es mir ein bisschen schwer in den Roman reinzukommen. Die Autorin hat eine ungewöhnliche Erzählperspektive gewählt und den Roman in der zweiten Person Singular verfasst. Ich als Lesende wurde durchgängig mit -Du- angesprochen, obwohl damit eigentlich die Frau von Aurélien gemeint ist. Es ist beeindruckend und mutig diese Erzählperspektive gewählt zu haben. Mir hat es schlußendlich gefallen, denn so bestand durchgängig ein Abstand zwischen der Frau und dem was sie erleben musste. Zwischendurch kam mir der Gedanke, ob die Autorin ihre Erlebnisse verschriftlich hat. Insgesamt ein mutiger Roman, über das Thema psychische Gewalt in einer Beziehung, das oft viel zu lange unerkannt bleibt und absolut unterschätzt wird.

  • selina (ig: literaturnen)

    4/5

    02.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    sprachlich überzeugend, gegen ende etwas zu wenig tiefe

    Die Entscheidung' beginnt nach dem prolog in medias res - der gegenwart. direkt erfährt man die verbale gewalt, die aurélien gegenüber seiner frau ausübt, direkt fragt man sich: wie konnte es so weit kommen? und ebenso direkt liefert der rest des buches die antwort: in zahlreichen rückblicken lernen wir im 1. teil des romans die anfänge von auréliens gewalt kennen, sowie auch die anfänge der beziehung der beiden. so begleiten wir die protagonistin durch besserungen & verschlechterungen, durch trennungen & anschließende versöhnungen. der 2. teil kehrt zur gegenwart zurück & somit auch zum titelgebenden thema: nachdem die protagonistin sich ihrer freundin endlich anvertraut stellt sie sich vor eine entscheidung: gehen oder bleiben. dafür setzt sie sich ein ultimatum von kaum mehr als 2 wochen: vom 18. dezember bis zu ihrem geburtstag am 3. januar. wir nehmen an jedem tag mit ihr teil, an den ups & downs - den versuchen auréliens sich zu versöhnen wie auch an seinen sich wiederholenden ausbrüchen. die notizen der protagonistin lesen sich als selbstgespräch - sie verwendet im ganzen roman die 2. person singular. wie man an meiner rezension (durchweg im 'wir' verfasst) erkennen kann, hat dies eine art verbindung dargestellt, durch die man sich noch besser in die figur hineinversetzt. es gibt dem erzählten tagebuch-charakter; einen einblick in die tiefsten gedanken. auch deshalb bleibt die protagonistin namentlich unerwähnt, was zugleich aber auch die entfremdung des selbst widerspiegelt, die man beim lesen deutlich erfährt. cordonnier hat ein vielversprechendes debüt geschrieben, das vor allem durch seine sprachlichen mittel überzeugt & sehr nahe geht. besonders gut gefallen hat mir auch der trockene, beinahe emotionslose ton, der nur ausgewählt gefühle durchscheinen lies. dass so eine entscheidung unglaublich schwer ist & was diese für gedanken und gefühle mit sich trägt ist ein sehr interessantes thema, dass durch die gewählte introspektive auch gut zum ausdruck gebracht wurde. trotzdem war mir das ende etwas zu abrupt & 'einfach'. ich hätte mir diesbezüglich mehr tiefe gewünscht.

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