Jella reicht's! Jella beschließt, etwas zu unternehmen: Sie möchte nicht in einer Welt groß werden, die kaputt gemacht wird. Also kämpft sie gegen illegale Müllentsorgung und stellt sich mit einem Protestschild vors Rathaus. Doch dann wirbelt ein Umzug ihr Leben durcheinander. Ob sie mit ihren Freunden schafft, was sie sich vorgenommen hat? Aber wer soll den Planeten sonst retten? Jella erkennt: »Wir sind nicht zu klein, um einen Unterschied zu machen. Wir sind viele!«
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
Bewertung
aus Oldenburg
5/5
22.07.2020
Hörbuch-Download
Großartiges Hörbuch
Jella Blume... der Name verpflichtet ja schon fast, sich für die Natur einzusetzen. Jella bemerkt eines Tages illegale Müllentsorgung, und sie beschließt nicht nur, dieses Problem vor Ort per e-mails an die zuständigen Stellen weiterzuleiten, sondern auch im Stil von Greta zu protestieren.
Ein ganz aktuelles Thema, wohl inspiriert von den vielen Fridays for Future AktivistInnen, das aber nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommt, sondern verpackt in einer tollen Familiengeschichte, mit viel Humor, starken Kinderfiguren, und der Botschaft, das Umweltschutz zwar eine sehr langwierige Aufgabe sein kann und man manchmal auch recht alleine da steht, dass sich der persönliche Einsatz aber auf alle Fälle lohnt, daherkommt. Ein Hoch auf Aktivismus, Networking und Freunde.
Jodie Ahlborn hat Jella eine wunderbare Stimme gegeben und mit dafür gesorgt, dass ich das Hörbuch an einem Abend durchgehört habe. Ein uneingeschränkter (Hör-)Buchtip für alle Kinder/Jugendliche ab 10 Jahre... und auch Erwachsene. Ich würde mich freuen, von Jella und ihren furchtlosen Freunden noch mehr zu lesen und hören.
Carolina
aus Villingen-Schwenningen
5/5
28.07.2020
eBook (ePUB)
Passt auf die Welt auf!
Ich finde das Buch richtig toll, vor allem weil es um Umweltschutz ging.
Zum Buch:
Jella Blume ist ein ganz normales Mädchen, aber sie will nicht mehr in einer groß werden, die kaputt gemacht wird. Sie will das wir besser mit unserer Welt umgehen, „THERE IS NO PLANET B“. Also stellt sie sich alleine (weil niemand von ihren Freunden ihr helfen möchte) während der Schulzeit vor das Rathaus mit einem Schild: „ICH RÄUME MEIN ZIMMER NICHT AUF, SONDERN DIE ERDE!!! “.so vergeht die Zeit mit ein bisschen Ärger und Entschuldigungen, die Zeit bis zu den Sommerferien und Jella muss umziehen. Aber Jella will nicht, genauso wenig freut sich Jellas beste Freundin (Gunhild) über den Umzug. Und irgendwann in den Sommerferien wohnt Jella mit ihren Eltern wegen einer Erbschaft in einem Bauernhof am Meer. Sie geht in eine neue Schule und findet neue Freunde. Aber ob sie alles erreichen kann, was sie sich vor genommen hat? Sie will es versuchen.
Bewertung
5/5
27.06.2020
eBook (ePUB)
Top
Dieses Buch ist sehr schön und der Altersgruppe angemessen geschrieben. Es scheint sehr gut für die Kinder zu verstehen zu sein. Aber auch für Erwachsene ist es sehr ansprechend und unterhaltend. Eine schöne Idee zum vorlesen und selbst Lesen.
Jella ist ein Charakter, der alle Kinder, sowohl junge oder Mädchen ein starkes Vorbild sein kann. Diese Geschichte behandelt ein sehr wichtiges Thema und lädt dazu ein, mit den Kindern darüber zu reden sowie zu besprechen, wie man selbst aktiv werden kann.
Zudem ist das Buch wunderschön illustriert. Besonders gefallen hat mir, dass das Buch grade entsprechend dem Thema aus nachhaltigen Materialien gefertigt ist. Ein Muss für Groß und Klein! Es macht sehr viel Spaß auf jeden Fall!
Anja
4/5
10.08.2020
eBook (ePUB)
Topaktuell aber etwas zu vollgestopft
Nach dem Handballtraining entdeckt Jella in der Nähe der Schule einen Berg aus Müll: ein kaputter Kühlschrank, ein Teppich… jede Menge Zeug, dass einfach in die Gegend geworfen wurde. Jella ist empört und beschließt, den Müll zu melden. Als sich wenige Tage später ein neuer Haufen Abfall dort wiederfindet, hat Jella genug. Es wird Zeit zu handeln! Aber was kann eine 11-jährige allein schon bewirken?
Optik
Sofort fällt auf: An diesem Buch ist etwas anders. Passend zum Inhalt wurde ressourcenschonend, überwiegend aus Altpapier gedruckt. Dementsprechend sind die Seiten nicht so schneeweiß wie die meisten anderen Bücher im Regal. Das stört beim Lesen natürlich gar nicht.
Innerhalb des Buches gibt es einige wenige schwarz/weiß Illustrationen, die das Geschehen verdeutlichen.
Inhalt
Die Thematik des Buches ist topaktuell und zweifelsfrei wichtig.
Jella ist die Ich-Erzählerin der Geschichte und lässt die Leser/innen an ihren Gedanken und Erlebnissen teilhaben. Zwar ist der Schreibstil weitestgehend kindgerecht, allerdings lässt Jella auch immer wieder verschiedene Fakten zu Umwelt- und Naturschutzthemen bzw. -problemen einfließen, die ein wenig aus diesem kindlichen Stil fallen, da ich sie stellenweise trotz der Ich-Perspektive durch die vielen Wiederholungen als recht belehrend empfunden habe. Allerdings sind dennoch alle Zusammenhänge für die Zielgruppe passend, ohne übertrieben viele Fachbegriffe, erklärt.
Greta ist ein Vorbild für Jella. Und so beginnt es auch bei ihr mit einem selbstgemalten Schild…
Das Buch schildert besonders das Problem, überhaupt anzufangen. Jellas Zweifel, was sie als Kind unternehmen und bewirken kann. Die Schwierigkeit, dabei allein zu sein, weil allen anderen der Mut fehlt, etwas zu unternehmen. Und die Probleme, die die 11-jährige in der Folge des Schulschwänzens mit Eltern und Lehrern bekommt.
Doch dann verliert sich das Thema etwas, da Jellas Leben durch einen plötzlichen Umzug ordentlich auf den Kopf gestellt wird. Zwar ist der Umweltaspekt, was Jella gern alles selbst anbauen würde und wie sie ihre neue Umwelt wahrnimmt, für die Ich-Erzählerin stets irgendwie präsent, spielt aber zwischendurch nur eine untergeordnete Rolle, bevor es dann im letzten Teil nochmal das zentrale Thema wird.
Für mein empfinden ist das Buch thematisch zu vollgestopft. Die räumliche sowie einige familiäre Veränderungen mit all ihren Folgen hätten genug Stoff für eine eigene Geschichte geboten. Stattdessen wird vieles nur angeschnitten oder bleibt am Ende offen. Und so hätten auch Jellas Demonstrations-Erlebnisse mehr Raum bekommen können.
Was dem Buch leider fehlt, ist eine gewisse Spannung.
Jellas Gedankengänge, wie sie die Welt sieht und wie ihr Entschluss, zu handeln, wächst, fand ich interessant. Aber obwohl die 11-jährige viel erlebt, zieht sich die Geschichte an vielen Stellen.
Fazit
Wichtige Thematik kindgerecht verpackt. Allerdings wirken Jellas Ausführungen teilweise belehrend – die Message würde auch ohne den dauerhaft erhobenen Zeigefinger ankommen.
Besonders die Schwierigkeiten, die mit Jellas Entschluss, zu handeln, einhergehen, werden nachvollziehbar geschildert: sowohl die Überwindung der eigenen Ängste als auch die Widerstände von Außen.
Leider wurden aber zusätzlich mit großen räumlichen und familiären Veränderungen zu viele Themen in die Geschichte gepackt, die meiner Meinung nach jeweils für sich nicht ausführlich genug bearbeitet wurden. Streckenweise zieht sich die Geschichte.
Was am Ende aber auf jeden Fall hängen bleibt, ist die Erkenntnis: Jede/r kann etwas bewirken, selbst wenn es nur Kleinigkeiten sind. Wir müssen nur endlich anfangen!
Bewertung
aus Moosburg
4/5
06.07.2020
eBook (ePUB)
Wichtige Botschaft gut verpackt
Jella Blume reicht´s: Sie möchte nicht in einer Welt groß werden, die immer mehr kaputt gemacht wird. Sie hat genug davon! Deshalb beschließt sie, etwas zu unternehmen. Sie kämpft gegen illegale Müllentsorgung und stellt sich mit einem Protestschild vor das Rathaus. Doch dann wirbelt ein Umzug aufs Land ihr Leben gehörig durcheinander. Sie findet schnell neue Freunde, aber ob sie wirklich alles schaffen kann, was sie sich vorgenommen hat? Sie will es unbedingt versuchen. Wer soll den Planeten denn sonst retten? Jella erkennt: "Wir sind nicht zu klein, um einen Unterschied zu machen. Wir sind viele!" (Klappentext)
Jella muß man einfach gern haben. Sie hat einen starken Charakter und versucht, dass was sie sich vorgenommen hat auch umzusetzen. Sie ist eine kleine Heldin und zeigt auf unterhaltsame Weise, was man auch im Kleinen für die Umwelt bzw. für den Umweltschutz machen kann. Viele kleine Dinge ergeben auch ein Großes. Der Schreibstil ist gut verständlich, locker und hat doch auch den nötigen Ernst, wie das Thema Umweltschutz auch. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich auch zum Nachdenken angeregt, ob das was man selbst schon für die Umwelt macht, genug ist.
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