Adam Davis ist auf der Flucht. Vor sich selbst, vor dem Leben und den schlimmen Erinnerungen aus seiner Kindheit. Im winterlichen Vancouver hofft er zur Ruhe zu kommen und die Inspirationen, die er als erfolgreicher Musiker dringend benötigt, wiederzufinden. Dort trifft er auf zwei Frauen, die seinen Vorsatz, sich von allem fernzuhalten, gewaltig ins Schwanken bringen.
Sara Jones will nach einem tragischen Ereignis mit ihrem Ex nichts mehr von Männern wissen, aber dieser geheimnisvolle Musiker, der in ihrer Lieblingsbar spielt, fasziniert sie. Welches Geheimnis versucht er zu verschweigen?
Auch wenn beide sich dagegen wehren, die Anziehungskraft ist zu gewaltig, um sich ihr zu verschließen. Doch kann man jemanden lieben, wenn man es eigentlich nicht sollte? Oder endet schließlich alles in einer Katastrophe?
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Liebesroman
Bewertung am 12.11.2022
Bewertungsnummer: 1824634
Bewertet: eBook (ePUB)
Erst einmal etwas zum Cover. Ich muss gestehen daß ich ein absoluter Cover Käufer bin. Sobald es mich anspricht muss das Buch mit (gibt da nur selten eine Ausnahme). Dieses Cover gefällt mir sehr gut . Es zeigt lediglich daß es sich um einen Liebesroman handelt und dann hat man viel Platz für die Interpretation..
Zum Inhalt will ich gar nicht so viel sagen. Ich möchte lediglich eine ernsthafte Leseempfehlung aussprechen. Das Buch hat mich begeistert, es mich nur schlecht aus der Hand legen lassen und ich hatte sogar das ein oder andere Tränchen im Augenwinkel .
Schöne Geschichte, Ideal für die kalte Jahreszeit
Schöne Idee, aber Verbesserungspotenzial bei der Ausführung
Bewertung am 17.03.2024
Bewertungsnummer: 2156800
Bewertet: eBook (ePUB)
Zum Inhalt: Sara möchte seit ihre letzten Beziehung eigentlich keinen Mann mehr an sich ranlassen. Wieso auch? Sie hat einen Job den sie liebt, versteht sich gut mit ihrem Bruder und verbringt gerne Zeit mit ihrer Besten Freundin.
Adam befindet sich auf der Flucht, vor seiner Vergangenheit, vor seinem Job als berühmter Musiker und ein bisschen vor sich selbst. Deshalb nimmt er eine Auszeit, undercover sozusagen und reist nach Vancouver. Dort treffen Sara und Adam aufeinander und es knistern augenblicklich.
Meine Meinung: Das Set-Up ist echt süß, die Story selbst hat Potenzial, finde ich. Natürlich entspricht vieles den typischen Klischees, was meiner Meinung nach aber nicht schlimm ist. Sara wirkt wirklich toll, sie ist total sozial engagiert, warmherzig und sympatisch. Über Adam erfährt man gar nicht so viel, hatte ich das Gefühl, außer, dass ihm gerade alles ein bisschen viel wird. Die Klischees des Rock-Musikers erfüllt er, abgesehen von seiner Optik, allerdings überhaupt nicht. Er scheint nett und umgänglich zu sein, vor allem aber nahbar und am Boden gebliebne. Die erste Begegnung fühlt sich ein bisschen nach Liebe auf den ersten Blick an, was ich total süß finde.
Auch die Nebencharaktere sind schön geschrieben, ich finde Cassy ganz niedlich.
Leider muss ich sagen, dass der Roman allgemein etwas zu knapp beschrieben war. Ich hätte mir gewünscht, dass die ein oder andere Situation etwas ruhiger und ausführlicher gestalltet worden wäre. Es gibt viele kleiner Ereignisse die nur einen Absatz dauern und da finde ich, hätte man einfach mehr draus machen können. So hatte ich ein bisschen das Gefühl über die Geschichte zu fliegen und dabei gar nicht so viel über die Charaktere zu lernen. Das fand ich etwas schade. Es gab auch ein oder zwei Handlungsstränge, die man komplett hätte weglassen können. Ich fand zum Beispiel die Situation von Saras Eltern komplett unnötig, das wurde immer nur so ganz kurz betrachtet und dann wieder ganz lange ignoriert, man hätte sich das einfach sparen können und dafür an anderer Stelle mehr ins Detail gehen sollen. Auch die Amelia-Situation war sehr gut gedacht, aber einfach zu knapp. Irgendwie haben sich alle schnell mit der Situation angefreundet, man konnte auf emotionaler Ebene deshalb wenig mitfühlen fand ich.
Mein Fazit: Eine nette Geschichte, von den Grundzügen, der Idee, dem Setup, den Charakteren her auch sehr schön gedacht, allerdings einfach nicht detailiert genug beschrieben, sodass man als Leser nicht richtig mitgenommen wird. Um der gesamten Storyline gerecht zu werden, hätte man sicher doppelt so viel schreiben müssen.
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