Produktbild: Den Kopf hinhalten

Den Kopf hinhalten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.02.2021

Verlag

Edition CW Niemeyer

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

774 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783827184009

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.02.2021

Verlag

Edition CW Niemeyer

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

774 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783827184009

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Aus dem Leben eines Henkers

Bewertung am 10.07.2021

Bewertungsnummer: 1525592

Bewertet: eBook (ePUB 3)

In dieser Geschichte erfahren wir, wie der Henker zum besten Henker des Landes wird und wie das Leben des zu Hängenden verlief, sodass er letztendlich auf den Henker traf. Wir lesen aber auch, wie es dazu kommt, dass der zu Hängende letztendlich das Leben des Henkers verändern wird. Der Roman ist so ausführlich geschrieben, ist dabei aber an keiner Stelle langweilig, und so bildgewaltig, dass man sich die Figuren sehr gut vorstellen kann und ihre Beweggründe so gut versteht, als wäre man selber die Person. Auch habe ich von Konzerten gelesen, da hatte ich das Gefühl, ich sei direkt im Konzertsaal mit dabei. Ein Muss für jeden, der wirklich verstehen will, warum jemand seine Berufung in der Tötung von Menschen findet und wie Menschen mit ihrem Tod als Strafe Frieden schließen können.

Aus dem Leben eines Henkers

Bewertung am 10.07.2021
Bewertungsnummer: 1525592
Bewertet: eBook (ePUB 3)

In dieser Geschichte erfahren wir, wie der Henker zum besten Henker des Landes wird und wie das Leben des zu Hängenden verlief, sodass er letztendlich auf den Henker traf. Wir lesen aber auch, wie es dazu kommt, dass der zu Hängende letztendlich das Leben des Henkers verändern wird. Der Roman ist so ausführlich geschrieben, ist dabei aber an keiner Stelle langweilig, und so bildgewaltig, dass man sich die Figuren sehr gut vorstellen kann und ihre Beweggründe so gut versteht, als wäre man selber die Person. Auch habe ich von Konzerten gelesen, da hatte ich das Gefühl, ich sei direkt im Konzertsaal mit dabei. Ein Muss für jeden, der wirklich verstehen will, warum jemand seine Berufung in der Tötung von Menschen findet und wie Menschen mit ihrem Tod als Strafe Frieden schließen können.

Der Henker, ein anständiger Mensch

Bewertung aus Gelsenkirchen am 14.09.2021

Bewertungsnummer: 1567045

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jens Rostek verknüpft die Lebensgeschichten zweier ungewöhnlicher Menschen, die des letzten britischen Chief Executioners Rupert Beaufort (angelehnt an Albert Pierrepoint) und die eines, freilich erfundenen, international bejubelten Konzertpianisten namens Sandro Magazzano. Scharfrichter bedurften einer behördlich anerkannten Qualifikation, die man in Jahren einer Ausbildung als Assistent eines Chief Executioners erwarb. Rupert Beauforts Vater und Onkel waren bereits anerkannte Henker. Während ersterer dem Suff verfiel und früh starb, wurde letzterer der älteste seiner Profession. Rupert wuchs gewissermaßen damit auf und konnte so nach frühem Schulabgang seinen Lebensplan, Hangman zu werden, umsetzen. Jens Rostek schildert hochinteressant seinen beruflichen Werdegang auch mit Beschreibung spezieller Täter. Seinen Mann ernährte diese Tätigkeit nicht, weil weil sie im Nebenberuf ausgeführt und pro Fall, aber nicht sonderlich gut bezahlt wurde. Ruperts Ehrgeiz besteht darin, den Todeskandidaten respektvoll zu begegnen und die Hinrichtung schmerzfrei und zügig, in wenigen Sekunden durchzuführen, so schnell, dass er eine abgelegte Zigarre weiterrauchen konnte. Rupert ist ein hochanständiger Scharfrichter. Im Hauptberuf war Beaufort Gastwirt. Zwischen den Weltkriegen bis in die Fünfzigerjahre hinein war die Scharfrichtertätigkeit gesellschaftlich angesehen und wurde allgemein wertgeschätzt. Rupert Beaufort übte eine nach allgemeiner Ansicht notwendige Tätigkeit aus, die die Gesellschaft von Mördern und Hochverrätern und nach dem Krieg auch von zahlreichen deutschen Kriegsverbrechern befreit. Sein Ansehen im Hauptberuf litt nicht darunter, vielleicht sogar im Gegenteil. Im Laufe der Zeit sollte sich das ändern. Spektakuläre Justizirrtümer wurden nicht den Richtern, sondern dem vollziehenden Henker angekreidet. Die allgemeine Haltung zur Todesstrafe wandelte sich ins Gegenteil. Sandro Magazzano ist ein italienisches Landkind, dessen außergewöhnliche musikalische Begabung von einer betagten russischen früher gefeierten Konzertpianistin erkannt wird. Sie bildet ihn über Jahre aus und stellt ihn der Kunstwelt vor. Er ist in weiten Teilen ein Gegenbild des nüchtern rationalen Beaufort. Ein empfindsamer Künstler, der ganz für seine Musik lebt. Leider gerät dieses vielversprechende Talent in die Fänge einer geschäftstüchtigen besitzergreifenden Frau, die seine Managerin und auch dominierende Ehefrau wird. Nur kurz lernt er in Abwesenheit seiner Ehefrau die Liebe in Gestalt einer französischen Musikerin kennen, einer freigeistigen, Konventionen verachtenden Frau. Sie gewinnt sein Herz, ihr widmet er seine Kunst. Nachdem sie in seiner Garderobe ermordet aufgefunden worden war, erklärt er sich, obwohl unschuldig, zum Mörder, weil sein Leben sinnlos geworden war. Zum Tode verurteilt begegnet er Rupert Beaufort. In der letzten Nacht gibt er noch einmal ein unvergleichliches Konzert, dem nur seiner Henker zuhören. Rupert erkannt blitzartig seine Unschuld, führt die Hinrichtung aber nach allen Regeln der Kunst aus. Jens Rostek hat ein hochinteressantes Portrait zweier Menschen verfasst und beschreibt zeitgleich ein Zeitbild Großbritanniens der Dreißiger bis Fünfziger Jahre. Ich habe es mit großem Interesse gelesen und möchte es deshalb geschichtlich und psychologisch Interessierten weiterempfehlen.

Der Henker, ein anständiger Mensch

Bewertung aus Gelsenkirchen am 14.09.2021
Bewertungsnummer: 1567045
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jens Rostek verknüpft die Lebensgeschichten zweier ungewöhnlicher Menschen, die des letzten britischen Chief Executioners Rupert Beaufort (angelehnt an Albert Pierrepoint) und die eines, freilich erfundenen, international bejubelten Konzertpianisten namens Sandro Magazzano. Scharfrichter bedurften einer behördlich anerkannten Qualifikation, die man in Jahren einer Ausbildung als Assistent eines Chief Executioners erwarb. Rupert Beauforts Vater und Onkel waren bereits anerkannte Henker. Während ersterer dem Suff verfiel und früh starb, wurde letzterer der älteste seiner Profession. Rupert wuchs gewissermaßen damit auf und konnte so nach frühem Schulabgang seinen Lebensplan, Hangman zu werden, umsetzen. Jens Rostek schildert hochinteressant seinen beruflichen Werdegang auch mit Beschreibung spezieller Täter. Seinen Mann ernährte diese Tätigkeit nicht, weil weil sie im Nebenberuf ausgeführt und pro Fall, aber nicht sonderlich gut bezahlt wurde. Ruperts Ehrgeiz besteht darin, den Todeskandidaten respektvoll zu begegnen und die Hinrichtung schmerzfrei und zügig, in wenigen Sekunden durchzuführen, so schnell, dass er eine abgelegte Zigarre weiterrauchen konnte. Rupert ist ein hochanständiger Scharfrichter. Im Hauptberuf war Beaufort Gastwirt. Zwischen den Weltkriegen bis in die Fünfzigerjahre hinein war die Scharfrichtertätigkeit gesellschaftlich angesehen und wurde allgemein wertgeschätzt. Rupert Beaufort übte eine nach allgemeiner Ansicht notwendige Tätigkeit aus, die die Gesellschaft von Mördern und Hochverrätern und nach dem Krieg auch von zahlreichen deutschen Kriegsverbrechern befreit. Sein Ansehen im Hauptberuf litt nicht darunter, vielleicht sogar im Gegenteil. Im Laufe der Zeit sollte sich das ändern. Spektakuläre Justizirrtümer wurden nicht den Richtern, sondern dem vollziehenden Henker angekreidet. Die allgemeine Haltung zur Todesstrafe wandelte sich ins Gegenteil. Sandro Magazzano ist ein italienisches Landkind, dessen außergewöhnliche musikalische Begabung von einer betagten russischen früher gefeierten Konzertpianistin erkannt wird. Sie bildet ihn über Jahre aus und stellt ihn der Kunstwelt vor. Er ist in weiten Teilen ein Gegenbild des nüchtern rationalen Beaufort. Ein empfindsamer Künstler, der ganz für seine Musik lebt. Leider gerät dieses vielversprechende Talent in die Fänge einer geschäftstüchtigen besitzergreifenden Frau, die seine Managerin und auch dominierende Ehefrau wird. Nur kurz lernt er in Abwesenheit seiner Ehefrau die Liebe in Gestalt einer französischen Musikerin kennen, einer freigeistigen, Konventionen verachtenden Frau. Sie gewinnt sein Herz, ihr widmet er seine Kunst. Nachdem sie in seiner Garderobe ermordet aufgefunden worden war, erklärt er sich, obwohl unschuldig, zum Mörder, weil sein Leben sinnlos geworden war. Zum Tode verurteilt begegnet er Rupert Beaufort. In der letzten Nacht gibt er noch einmal ein unvergleichliches Konzert, dem nur seiner Henker zuhören. Rupert erkannt blitzartig seine Unschuld, führt die Hinrichtung aber nach allen Regeln der Kunst aus. Jens Rostek hat ein hochinteressantes Portrait zweier Menschen verfasst und beschreibt zeitgleich ein Zeitbild Großbritanniens der Dreißiger bis Fünfziger Jahre. Ich habe es mit großem Interesse gelesen und möchte es deshalb geschichtlich und psychologisch Interessierten weiterempfehlen.

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Den Kopf hinhalten

von Jens Rosteck

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