Produktbild: Ein Ring aus hellem Wasser
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Ein Ring aus hellem Wasser Meine Jahre an Schottlands wilder Westküste. Mit einem Nachwort von Robert Macfarlane

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.12.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

8163 KB

Originaltitel

Ring of Bright Water

Übersetzt von

Iris Hansen + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783641260682

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

13.12.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

8163 KB

Originaltitel

Ring of Bright Water

Übersetzt von

  • Iris Hansen
  • Teja Schwaner

Sprache

Deutsch

EAN

9783641260682

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  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    22.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Im Einklang mit der Natur

    Nature Writing, diese literarische Gattung, die fast schon vom Buchmarkt verschwunden war, hat im Zuge des gestiegenen Umweltbewusstseins in den letzten Jahren wieder vermehrt ihre Leser gefunden. Und so verwundert es nicht, dass jetzt auch dieser Klassiker aus dem englischsprachigen Raum neu aufgelegt wurde. „Ein Ring aus hellem Wasser“ von Gavin Maxwell (1914 – 1969), erstmals 1960 im Original, 1964 in der Übersetzung erschienen und 1969 unter dem Titel „Mein Freund, der Otter“ verfilmt, ist ein gelungenes Beispiel dafür, vereint es doch mit seiner Innen- und Außensichtung alles, was dieses Genres ausmacht. Der Autor ist Schotte, stammt aus einer adligen Familie und war für die Scots Guards im Zweiten Weltkrieg als Ausbilder in einer nachrichtendienstlichen Spezialeinheit aktiv. Er ist ein Suchender, schon immer von der Natur und ihren Geschöpfen und den Beziehungen zwischen Mensch und Tier fasziniert, und so verwundert es nicht, dass er bei einer Forschungsreise durch die irakischen Sümpfe seine Liebe zu einem klugen Fischotter entdeckt, den er Mijbil nennt. Er beschließt, ihn mit in seine schottische Heimat zu nehmen, wo er sich seit 1949 in ein abgelegenes Cottage in den Highlands an der schottischen Westküste zurückgezogen hat. Und so wird die Geschichte eines Mannes fortgeschrieben, der im Leben mit und in der Natur und ihren Geschöpfen trotz allen Unwägbarkeiten Ruhe und Erfüllung findet. Obwohl es natürlich auch wunderbare Landschaftsbeschreibungen gibt, verzichtet Maxwell auf die verkitschten Darstellungen à la Zurück zur Natur mit Sonnenuntergang. Er zeigt vielmehr deren dunkle, unbarmherzige und raue Seite, in der Sentimentalitäten nur wenig Raum eingeräumt wird, in der „Fressen und gefressen werden“ zum Alltag gehört. Und genau das ist es, was diese Aufzeichnungen so lesenswert, so einzigartig und gleichzeitig so anrührend macht.

  • MarcoL

    aus Füssen

    4/5

    22.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nature Writing etwas anders, aber nicht minder eindrucksvoll

    Das Buch ist im Original bereits 1960 erschienen (und auch verfilmt), und wurde im Englischsprachigen Raum ein Besteller, während sich in Deutschland kaum jemand für das Buch interessierte. Nun ist dieses Werk erneut aufgelegt worden. Der Autor schreibt über Teile seines Lebens, besonders über jene Jahre in einem Cottage an einer einsamen Bucht im Westen Schottlands. Die nächsten Nachbarn sind acht Kilometer entfernt, und nur über einen beschwerlichen Fußweg, oder mit einem Ruderboot, erreichbar. Eine Straße gab es nicht. Maxwell, selbst Autor und Abenteuerreisender, war keineswegs ein Aussteiger, denn die Wintermonate verbrachte er meistens in London. Und dennoch mutet das Buch im ersten Augenschein wie eine Aussteigerbibel an. Eindrücklich beschreibt er seine selbst gewählte und gewollte Flucht vor der Zivilisation, lediglich die Tiere, und hier ganz besonders zahme Otter, teilen sein Leben in der Einöde. Er erzählt sehr viel über diese possierlichen und sehr intelligenten Tiere, werden behütet wie Kinder und auf Abenteuer mitgenommen wie die besten Kumpel. Das Buch, welches mir sehr gut gefallen hat, ist auf den zweiten Blick weit mehr das Schüren einer Sehnsucht. Maxwell zeigt zwar sehr viel Empathie und Zärtlichkeit zu den Ottern, aber auf der anderen Seite ging er gerne auf die Jagd. Auch der Umstand wie der erste Otter, Mijbil, zu ihm kam, mag jetzt nicht unbedingt dem ursprünglichen Wunsch genügen, Tieren gegenüber Mitgefühl zu zeigen. Ich denke sehr wohl, dass da eine nicht unbeachtliche Spur Egoismus dahinter steckt. Dennoch ist das Buch auf eine gewisse Art und Weise faszinierend und ganz bestimmt keine moderne Adaption des Dr. Dolittle Themas. Das Werk wird dem „Nature Writing“ dazugezählt, ein Leitfaden für die Einsamkeit à la Thoureau ist es aber bei weitem nicht. Viel mehr ist es eine Erzählung des Autors über sich selbst. Das mag jetzt zwar alles einen kleinen negativen Touch haben – aber ganz so düster ist es dann auch nicht. Man muss sich allerdings darauf einlassen können, dann kann man als Leser in die Abgeschiedenheit der Küste sehr gut eintauchen und die Sehnsucht schwelen lassen.

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