Portrait
Joachim (Blacky) Fuchsberger wurde am 11. März 1927 in Stuttgart geboren. Er arbeitete vor seiner Schauspielkarriere bei einem Verlag, in der Werbung und beim Hörfunk. In den sechziger Jahren erlangte er als Kommissar in den Edgar-Wallace-Verfilmungen seine erste Popularität und seine Karriere als größter deutscher Fernseh- und Kinostar, Entertainer und Showmaster begann. Joachim Fuchsberger ist Botschafter der UNICEF und hat im Laufe seines bewegten Lebens zahlreiche Ehrungen erfahren. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes, er erhielt den Goldenen Bambi, die Goldene Kamera und den Bayerischen Filmpreis für sein Lebenswerk. Seine zweite Heimat ist Australien, dort lebt er mit seiner Frau Gundula abwechselnd in Sydney und Grünwald.
Senta Berger hat in weit über 100 Kinofilmen mitgewirkt, ist am Burgtheater, Thalia Theater und Schillertheater aufgetreten und ist seit »Die schnelle Gerdi« und »Kir Royal« heute der weibliche Fernsehstar in Deutschland. Mit ihrem Mann, dem Regisseur Michael Verhoeven, hat sie nicht nur als Schauspielerin gearbeitet, sondern auch erfolgreiche Kino- und Fernsehfilme produziert. Für ihre Arbeit hat sie zahlreiche Preise erhalten.
Hans Moser (1880-1964, eigentlich Johann Julier) war lange Zeit Schauspieler in der Provinz und scheinbar ohne Aussicht auf den großen Durchbruch. Erst mit fast 45 Jahren wurde er "entdeckt" und avancierte zu einem der wichtigsten österreichischen Schauspieler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. 1923 wurde er, fast zufällig, ans Wiener Revuetheater Ronacher engagiert. Und ebenso fast zufällig etablierte er sich im Wiener Kabarett mit der Nummer vom "Dienstmann", die ihn über Nacht schlagartig berühmt machte. Moser war Darsteller in zahlreichen Revuen des Wiener Kabaretts. Während der Nazi-Zeit wurde er von diesen als einer jener Schauspieler geduldet, die das Regime dringend brauchte, um das Volk bei Laune zu halten, obwohl er mit einer Jüdin verheiratet war. Mosers Frau musste schließlich emigrieren, Moser lebte jahrelang von der Familie getrennt in Wien. Nach dem zweiten Weltkrieg etablierte sich Moser als liebenswerter, grantiger alter Herr vor allem im österreichischen Film.