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Die Kohleprinzessin

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.02.2021

Verlag

XOXO-Verlag

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

594 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783967526561

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.02.2021

Verlag

XOXO-Verlag

Seitenzahl

280 (Printausgabe)

Dateigröße

594 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783967526561

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Am Anfang stand die Gier

Bewertung aus Igensdorf am 20.03.2021

Bewertungsnummer: 1461498

Bewertet: Buch (Paperback)

Eines vorweg: Diesen Roman hätte ich mir (wäre ich nicht in einer Leserunde gewesen) aufgrund des Covers und dem Titel im Buchladen nicht angesehen. Zum Inhalt: Im Frühjahr 1984 gibt die britische Regierung (unter Margaret Thatcher) die landesweite Schließung der Kohlebergwerke bekannt. Viele Kumpels legen daraufhin die Arbeit nieder und rufen zum Streik auf. Es beginnt ein langer, andauernder und harter Konflikt zwischen der Staatsmacht und den betroffenen Menschen. Anfangs hat mich die extrem minimalistische Schreibweise etwas irritiert. Sie erinnerte mich eigentlich mehr an Zeitungsjournalismus als an einen Roman. Doch mit dem Lesen stellte ich fest, dass es genau dieser ungewöhnliche Schreibstil war, der mich gefangen nimmt. Die Protagonisten, allen voran Hester, die Kohleprinzessin, James, der Anführer, Phillis, die Journalistin sowie Alan, der alle einflussreichen Leute in Großbritanien kennt und auszunutzen weiss, werden sehr anschaulich und gut beschrieben. Selbst die Nebenfiguren beschreibt die Autorin auf interessante und vorbildliche Weise, sodass man sich von jeder Figur ein genaues Bild machen kann. Bedingt durch die Schreibweise kommt während des Lesens immer mehr Tempo in die packende und aufwühlende Geschichte. Die Tristesse ist spürbar. Man fühlt mit den Familien mit, erlebt das entbehrungsreiche Weihnachtsfest 1984 sowie die Auseinandersetzungen untereinander. Der Staat wird immer mehr zum Feind. Margaret Thatcher bekommt in diesem Roman einen ihrer großen Auftritte. Ergänzend gibt es ein Personenregister, eine Playlist und im Anhang ein Glossar mit allen notwendigen Begriffen. Unbedingt lesenswert weil: Dieser Roman zeigt, zu was Menschen fähig sind, wenn sie am gleichen Strang ziehen und klare Kante zeigen. Ein Land braucht nicht nur Helden, es braucht auch starke Frauen.

Am Anfang stand die Gier

Bewertung aus Igensdorf am 20.03.2021
Bewertungsnummer: 1461498
Bewertet: Buch (Paperback)

Eines vorweg: Diesen Roman hätte ich mir (wäre ich nicht in einer Leserunde gewesen) aufgrund des Covers und dem Titel im Buchladen nicht angesehen. Zum Inhalt: Im Frühjahr 1984 gibt die britische Regierung (unter Margaret Thatcher) die landesweite Schließung der Kohlebergwerke bekannt. Viele Kumpels legen daraufhin die Arbeit nieder und rufen zum Streik auf. Es beginnt ein langer, andauernder und harter Konflikt zwischen der Staatsmacht und den betroffenen Menschen. Anfangs hat mich die extrem minimalistische Schreibweise etwas irritiert. Sie erinnerte mich eigentlich mehr an Zeitungsjournalismus als an einen Roman. Doch mit dem Lesen stellte ich fest, dass es genau dieser ungewöhnliche Schreibstil war, der mich gefangen nimmt. Die Protagonisten, allen voran Hester, die Kohleprinzessin, James, der Anführer, Phillis, die Journalistin sowie Alan, der alle einflussreichen Leute in Großbritanien kennt und auszunutzen weiss, werden sehr anschaulich und gut beschrieben. Selbst die Nebenfiguren beschreibt die Autorin auf interessante und vorbildliche Weise, sodass man sich von jeder Figur ein genaues Bild machen kann. Bedingt durch die Schreibweise kommt während des Lesens immer mehr Tempo in die packende und aufwühlende Geschichte. Die Tristesse ist spürbar. Man fühlt mit den Familien mit, erlebt das entbehrungsreiche Weihnachtsfest 1984 sowie die Auseinandersetzungen untereinander. Der Staat wird immer mehr zum Feind. Margaret Thatcher bekommt in diesem Roman einen ihrer großen Auftritte. Ergänzend gibt es ein Personenregister, eine Playlist und im Anhang ein Glossar mit allen notwendigen Begriffen. Unbedingt lesenswert weil: Dieser Roman zeigt, zu was Menschen fähig sind, wenn sie am gleichen Strang ziehen und klare Kante zeigen. Ein Land braucht nicht nur Helden, es braucht auch starke Frauen.

Ausführliche Recherche

Karolina am 20.03.2021

Bewertungsnummer: 1467766

Bewertet: Buch (Paperback)

„Die Kohleprinzessin“ dreht sich um den Streik der Kohlearbeiter in Großbritannien. Im Frühjahr 1984 beschließt die Regierung um Margaret Thatcher die Schließung der Kohlebergwerke. Die Gewerkschaft der Kohlearbeiter ruft zum Streik auf und in „Die Kohleprinzessin“ lernen wir den Ablauf des Streiks und die Schicksale der Arbeiter exemplarisch an der „Umbrage“-Zeche kennen. Das Werk überzeugt durch historisches Wissen, man merkt sofort, dass sich die Autorin lange mit der Schließung der Kohlebergwerke und den darauffolgenden Streiks beschäftigt hat. Man wird somit in das England der 1980er versetzt und fühlt mit den streikenden Arbeitern. Auch der Schreibstil der Autorin spiegelt die Stimmung der Kohlearbeiter wider. Er ist sehr minimalistisch gehalten, es gibt keine weit ausgearbeiteten Verbindungen zwischen den Sätzen, sondern eher eine Aneinanderreihung der einzelnen Aspekte. Das minimalistische kreiert eine triste Atmosphäre beim Lesen und soll wohl das triste England der Zeit widerspiegeln. Auch wenn ich es gelungen finde, dass die Autorin diesen Schreibstil nutzt, um die Atmosphäre Englands zu kreieren und uns in die Geschichte zu versetzen, bin ich mit dem Schreibstil nicht ganz warm geworden. Mir fehlten tatsächlich Details und bildlicher Schreibweisen, auch wenn mir bewusst ist, dass diese vermutlich nicht zu der im Werk thematisierten Zeit gepasst hätten. Die Idee hinter dem Buch ist gut und man merkt die Arbeit, die die Autorin in ihre Recherche gesteckt hat. Das anspruchsvolle Thema wurde hier gut aufgearbeitet. Einen Punktabzug gibt es, da ich mit dem Schreibstil nicht ganz warm geworden bin und da mir teilweise Details und vertiefende Gedankengänge gefehlt haben.

Ausführliche Recherche

Karolina am 20.03.2021
Bewertungsnummer: 1467766
Bewertet: Buch (Paperback)

„Die Kohleprinzessin“ dreht sich um den Streik der Kohlearbeiter in Großbritannien. Im Frühjahr 1984 beschließt die Regierung um Margaret Thatcher die Schließung der Kohlebergwerke. Die Gewerkschaft der Kohlearbeiter ruft zum Streik auf und in „Die Kohleprinzessin“ lernen wir den Ablauf des Streiks und die Schicksale der Arbeiter exemplarisch an der „Umbrage“-Zeche kennen. Das Werk überzeugt durch historisches Wissen, man merkt sofort, dass sich die Autorin lange mit der Schließung der Kohlebergwerke und den darauffolgenden Streiks beschäftigt hat. Man wird somit in das England der 1980er versetzt und fühlt mit den streikenden Arbeitern. Auch der Schreibstil der Autorin spiegelt die Stimmung der Kohlearbeiter wider. Er ist sehr minimalistisch gehalten, es gibt keine weit ausgearbeiteten Verbindungen zwischen den Sätzen, sondern eher eine Aneinanderreihung der einzelnen Aspekte. Das minimalistische kreiert eine triste Atmosphäre beim Lesen und soll wohl das triste England der Zeit widerspiegeln. Auch wenn ich es gelungen finde, dass die Autorin diesen Schreibstil nutzt, um die Atmosphäre Englands zu kreieren und uns in die Geschichte zu versetzen, bin ich mit dem Schreibstil nicht ganz warm geworden. Mir fehlten tatsächlich Details und bildlicher Schreibweisen, auch wenn mir bewusst ist, dass diese vermutlich nicht zu der im Werk thematisierten Zeit gepasst hätten. Die Idee hinter dem Buch ist gut und man merkt die Arbeit, die die Autorin in ihre Recherche gesteckt hat. Das anspruchsvolle Thema wurde hier gut aufgearbeitet. Einen Punktabzug gibt es, da ich mit dem Schreibstil nicht ganz warm geworden bin und da mir teilweise Details und vertiefende Gedankengänge gefehlt haben.

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Die Kohleprinzessin

von Ira Ebner

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