Drei Männer, die zum Angeln fahren und mit den Bewohnern im benachbarten Ort beim abendlichen Tanzfest fast tödlich aneinandergeraten. Warum¿? Männersachen¿? Frauengeschichten¿? Dahinter verbirgt sich viel mehr, und auch deshalb ist das dunkle Wasser nicht nur ein Fluss, aus dem riesige Rochen gefischt werden und in dem Männer verschwinden. Die Argentinierin Selva Almada erzählt eine wilde Geschichte, in der vieles mitgeteilt und vielsagend verschwiegen wird. Niemand versteht es, die verhängnisvolle Männerwelt Lateinamerikas mit solch zarter Wucht zu beschwören, wie diese unvergleichliche Autorin.
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4.0/5.0
J. Kaiser
4/5
05.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Neue Erfahrung mit dieser Literatur
In dieser Geschichte wird erzählt wie drei Männer, Eero, El Negro und Tilo, zum Angeln fahren. Im benachbarten Ort geraten diese beim Tanzen aneinander. Die Frage steht im Raum Warum? Männersachen? Frauengeschichten? Es verbirgt sich viel mehr dahinter. Man liest eine wundervolle und düstere Geschichte. Die jedoch sofort fesselt. Die geschilderte Handlung ist nicht so einfach fassbar. Es geht um die zwei Gruppen einmal die Männer auf der einen Seite die einer gruppe von Frauen. Die Erzählung wechselt geschickt zwischen diesen beiden hin und her und so wird die Spannung erhöht. Beim Lesen spürt man die Verbundenheit zwischen den Schwestern und die daraus ergebende Lebenslust. Die Sprache und der Schreibstil ist passend zu der Geschichte. Für mich eine neue Erfahrung mit lateinamerikanischer Literatur. Empfehlenswert.
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