K? Yamori schwänzt tagsüber die Schule und leidet nachts an Schlaflosigkeit. Gelangweilt von allem, fängt er lieber an, ziellos in der nächtlichen Stadt herumzustreifen. Durch die menschenleeren Straßen und die veränderte Atmosphäre fühlt sich K? fast sofort viel freier als am Tag! Als er sich gerade an seine erste Dose Alkohol wagen will, trifft er auf die schöne und mysteriöse Nazuna Nanakusa. Sie bietet K? an, ihm beizubringen, wie man die Nacht so richtig genießt. Als sich K? zögernd darauf einlässt, findet er schnell heraus, dass sie in Wahrheit ein Vampir ist! Fasziniert von ihr bittet er sie, ihn ebenfalls zum Vampir zu machen, doch dafür muss eine besondere Voraussetzung erfüllt sein: K? muss sich in Nazuna verlieben! Doch genau das Thema Liebe fällt sowohl K? als auch Nazuna unerwartet schwer …
Folge dem Ruf der Nacht! Studio LINDENFILMS (u.a. Tokyo Revengers) schafft es die charmante Coming-of-Age-Geschichte abseits der typischen Vampirklischees visuell beeindruckend u
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Die etwas andere Vampirgeschichte „Call of the Night“ von „peppermint“ fällt auf.
Bewertung aus Dresden am 19.09.2023
Bewertungsnummer: 2025817
Bewertet: BluRay (Blu-ray)
Kennt ihr auch dieses Gefühl, dass ein Ton, ein Geruch oder ein Lächeln ausreicht, um von etwas begeistert zu sein? So erging es mir bei dieser Serie. Es bedurfte nur der ruhigen Anfangsmusik (ich spreche nicht vom Titelsong) und der ersten Nachtbilder, die einem dazu verleiten würden, selbst auf Tour zu gehen. Besonders die detailreichen Nachtbilder sind der Hammer. Ich war zeitweise versucht, die Serie anzuhalten, um die Panels anzustarren, so gut sind sie umgesetzt. In mir kamen sofort Erinnerungen hoch, als Ronny und ich in Tokio durch die Nacht liefen. Diese Atmosphäre wurde perfekt eingefangen.
Die Beziehung zwischen Kō und Nazuna ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig. Das liegt unter anderem daran, dass einige Klischees nicht bedient werden. So finde ich die Tatsache, dass man nur zum Vampire wird, wenn der gebissene sich in den Vampir verliebt, eine erfrischende Abwechslung. Das ist doch mal etwas anderes. Und dass Kō dann auch noch bereit ist, sich in Nazuna zu verlieben, wo man sich als Zuschauer fragt, wie alt sie eigentlich ist, sorgt für zusätzlich Spannung. Wobei, von echter Spannung kann anfangs nicht die Rede sein, eher von einem dahinplätschern.
Was auffiel, es wurde bewusst auf eine vollbusige Schönheit verzichten. Das heißt, Nazuna kommt nicht mit Brüsten daher, die bei jeden Kerl ein Schleudertrauma auslösen würden. Die Gefühle, die sich hier entwickeln sollen, haben tatsächlich etwas mit echter Zuneigung zu tun. Ob es letztlich dazu kommt, das müsst ihr schon allein herausfinden.
Was mir nicht gefällt, das ist der Titelsong. Die ersten Bilder sind von einer melancholischen Stimmung, was mir richtig gut gefallen hat und für Neugier sorgte. Doch dann jaulte der Titelsong los, was so was von überhaupt nicht passte. Hätte man hier nicht mehr Wert auf die Melodie legen können? Dieser Titelsong wirkt aufgrund seiner Melodie wie ein Fremdkörper.
Fazit:
Die etwas andere Vampirgeschichte „Call of the Night“ von „peppermint“ fällt auf. Hier geht es nicht um das Aussaugen von Menschen, sondern um Gefühle und Entwicklung. Besonders die Weiterentwicklung von Kō steht im Mittelpunkt dieser Geschichte. Es werden Alltagsdinge hinterfragt und es wird dem Zuschauer die Nacht als etwas Wunderbares näher gebracht.
Die flüssige Animation und teilweise sehr detailreichen Panels runden den positiven Gesamteindruck gekonnt ab.
Zitatquelle: animeszene.de
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