Die Ewigkeit kann lang sein, wenn man nicht mehr angebetet wird. Als vergessener, ägyptischer Totengott hat Mafed kein Problem mit dem Sterben. Gut, dass er seine verbliebenen Fähigkeiten als Rechtsmediziner beim NYPD einsetzen kann. Nur Detective Ian Barnell kennt sein Geheimnis. Im Metropolitan Museum of Arts wird ein Sicherheitsbeamter ermordet - ausgerechnet in der ägyptischen Abteilung. Handelt es sich dabei um einen missglückten Raub oder steckt mehr dahinter? Als dann auch noch eine alte Freundin von Mafed auftaucht, gerät seine Welt ins Wanken, und plötzlich muss er sich einer Vergangenheit stellen, mit der er glaubte, längst abgeschlossen zu haben.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
angel12_07
aus Sauerland
5/5
30.01.2024
Hörbuch-Download (MP3)
Einfach klasse
Ich mag dieses ungleiche Duo so unheimlich. Genauso wie das Setting und das Zusammenspiel von der Vergangenheit und der Gegenwart, was besonders mit den Rückblenden gut gelungen ist, da sie passend gesetzt wurden. Die Dynamik untereinander ist herrlich, dazu eine Prise Spice, Crime, Gefahr, Gefühl und Spannung. All das ergibt eine klasse Story, was natürlich auch dem angenehmen Schreibstil geschuldet ist.
Bewertung
5/5
11.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen
Ein toller Mix aus Spannung, Fantasy und Krimi, mit einer Portion queerer, nachfühlbarer Charaktere. Ich bin nicht der größte Krimi-Fan, aber es ist so spannend geschrieben dass ich es kaum aus den Händen legen konnte.
Sabrina Siebert
aus Immenhausen
5/5
09.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Toller Einstieg in das Kemet-Universum
In diesem Buch lernte ich Mafed kennen, ein kleiner Totengott der die Verstorbenen in das Reich der Toten begleiten soll.
Im New Yorker Metropolitan Museum wird in der Ägyptischen Abteilung ein Wachmann tod aufgefunden. Nun soll Kommissar Bernell den Fall untersuchen und Mafed, der sich mittlerweile in New York als Gerichtsmediziner niedergelassen hat, soll ihn dabei unterstützen.
Da taucht plötzlich eine Frau auf, die sich als Archäologin ausgibt und Mafed sehr bekannt ist, aus seinem Leben im alten Ägypten.
Er ist hin und Her gerissen zwischen Pflicht und Anziehungskraft, doch stellt sich dies bald als fataler Fehler heraus.
Für mich war dies die erste Begegnung mit Mafed, ich war beim lesen sehr zwiegespalten ob ich ihn mochte oder nicht, gerade die Dinge die er in seiner Vergangenheit tat sind nicht ohne. Doch andererseits mochte ich seine Besonnene etwas überhebliche Art.
Die Geschichte nimmt schnell an Fahrt auf, es geschehen viele schlimme Dinge und doch hat sie immer wieder auch ihre ruhigen Momente. Dieser Wechsel gefiel mir sehr.
Besonders angetan hat es mir aber Barnell und das Zusammenspiel der beiden. Sowie die Anziehung die die beiden im Laufe des Buches ganz subtil für einander empfinden.
Während Mafed in diesem „Leben“ sehr eindeutig dem männlichen Geschlecht zugetan ist, ist es für Barnell eher eine neue Erfahrung, und das verunsichert ihn glaube ich sehr.
Am Ende des Buches musste ich feststellen, hat Mensch erst einmal den ersten Schritt in das Kemet-Universum getan, will Mensch schnell noch mehr davon!
Die Reihe ist auf jeden Fall etwas für alle die die Verknüpfung urbaner Fantasy mit den alten Ägyptischen Mythen mögen, und sie lässt einen so schnell nicht wieder los!
Ganz klar muss ich hier 5 Sterne für geben und eine ganz klare Leseempfehlung für Toten Fluch aussprechen!
Uwe Tächl
aus Bremen
5/5
21.07.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein katzengleicher ägyptischer Totengott und seine alte Freundin.
Was für ein toller Urban Fantasy Krimi mit reichlich ägyptischer Mythologie, ordentlicher Polizeiarbeit und einer heißen Portion Romance. Eine Mischung, die mir sehr gut gefallen hat und zu der es noch viel mehr Positives zu sagen gibt.
Mafed und Barnell hatten schon in den Kurzgeschichten „Totenpfade“ und „Totengeister“ ihre ersten Auftritte und dürfen nun endlich in Romanlänge ermitteln. Auf ihren nächsten Einsatz muss man zum Glück auch nicht lange warten, im Herbst geht es schon weiter in „Path into Duat“.
Doctor Jahi Mafed arbeitet in der Rechtsmedizin des NYPD und nur Detective Ian Barnell kennt das Geheimnis des „Totendocs“, der schon in Ägypten Seelen ins Totenreich geleitet hat. Diesmal ermitteln beide im Fall eines getöteten Sicherheitsbeamten im Metropolitan Museum of Arts. Sein Leichnam wurde in der ägyptischen Abteilung gefunden, in der eine alte Bekannte Mafeds seit kurzem arbeitet. Es ist nicht klar, ob es sich um Raubmord handelt, oder welche anderen Gründe es für den brutalen Mord geben kann. Die Ermittlungen beginnen und wie sich zeigt, ist es gut, dass Mafed nicht nur von seinem Labor aus, sondern auch im Außeneinsatz mitermittelt.
Genial gelungen sind die beiden Hauptcharaktere, die sich sehr schöne Wortgefechte liefern, trotz des großen Altersunterschieds auf Augenhöhe agieren und perfekt beruflich und vielleicht sogar privat harmonieren. Es ist schön, die Entwicklung miterleben zu dürfen. Gut gefallen hat mir auch Alex, Mafeds Freund, der ihn von einer anderen Seite kennt und nichts über seine göttliche Herkunft weiß. Die anderen NYPD Polizisten sind eher so, wie man sie sich vorstellt, was sie nicht unbedingt sympathischer macht. Und dann gibt es natürlich noch die alte Freundin, von der Mafed annehmen musste, dass sie schon seit Jahrtausenden nicht mehr auf Erden weilt. Genug Potential, um dem Totendoc keine ruhige Minute zu gönnen.
Der Fall und die sich daraus ergebenden Ermittlungen sind sehr interessant und bilden einen guten Ausgleich zu den zahlreichen Ereignissen rund um Mafed und Barnett. Es geht spannend und gefährlich zu, lange ist unklar, was der Mord bezwecken sollte, doch schließlich kommt man dem Täter auf die Spur und der Höhepunkt hat es so richtig in sich.
Die gut gefüllte Seite Content-Notes verspricht, dass Mafed sich mit einigen bewegenden Thematiken auseinandersetzen muss. Dazu gehören sicher auch die expliziten Sexszenen die allerdings perfekt in die Handlung passen. Spannend ist vor allem, was Mafed bei seinem Ausflug ins Totenreich treibt, Szenen, über die zumindest ich noch nichts gelesen habe.
Von mir eine absolute Empfehlung für alle, die genug von 08/15 Krimis haben, fantastische Elemente lieben und sich für Ägypten und seine Götterwelt interessieren. Ein Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite für Lesespaß pur sorgt. Hoffentlich darf das tolle Team noch ein paar Mal zum Einsatz kommen.
reziprov
5/5
23.03.2022
Buch (Taschenbuch)
Atemberaubend spannend...
Welchen besseren Job könnte man als ägyptischer Totengott wohl in der Gegenwart finden, als der eines Gerichtsmediziners des NYPD? Das hat sich auch Mafed gedacht und sich in seiner aktuellen Identität gemütlich eingerichtet.
Die Sache hat nur einen Haken, der ihn immer wieder heimsucht und zwar in Gestalt des lästigen Detektivs Barnell, der Mafed immer wieder in seine Fälle mit hineinzieht. Hinzu kommt noch, dass Barnell um seine Identität und seine wahre Gestalt als zwischen den Welten wandelnder Kater weiß.
So kommt es nich von ungefähr, dass Barnell ihn für seinen neuesten Mordfall am Metropolitan Museum anfordert. Als Mafed feststellt, dass der Tote in der ägyptischen Abteilung gefunden wurde, schwant ihm Böses und er versucht sich mit Händen, Füßen und Krallen gegen den Auftrag zu wehren…
Jenny Wood entführt uns in ihrem Roman gleich in zwei Settings. Auf der einen Seite das New York der Gegenwart, auf der anderen Seite das Ägypten zur Zeit der großen Pharaonen mitsamt seiner Mythologie. Der Mix dieser Kulturen und der stete Wechsel zwischen den Zeitebenen machen den besonderen Reiz der Geschichte aus. Der flüssige, gradlinige Schreibstil der Autorin passt dabei sehr gut zur Handlung und insbesondere die scharfzüngigen Dialoge bringen einen immer wieder zum lachen. Aktuelle Themen flicht die Autorin in die Handlung mit ein und nutzt diese um die Entwicklung der Story zu befeuern.
Ich glaube ich habe selten einen Roman so schnell gelesen wie Totenfluch. Der Spannungsbogen war so straff gespannt und das Tempo so hoch, dass ich schon fast schmerzlich überrascht war, als ich das Ende erreicht hatte. Ich hätte gerne noch länger Zeit mit den Protagonist:innen verbracht. „
Totenfluch“ ist für mich ein exzellenter Krimi mit phantastischen Elementen, der mich sehr gut unterhalten hat und den ich sicherlich auch noch ein zweites Mal zur Hand nehmen werde, um ihn dann genüsslich zu zelebrieren.
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