In sechs fesselnden Episoden baut "True Detective: Night Country", die vierte Staffel der preisgekrönten Kriminal und Mystery-Anthologieserie von HBO®, Hochspannung auf. Als der lange Winter über die Stadt Ennis in Alaska hereinbricht, verschwinden die acht Männer, die die arktische Forschungsstation Tsalal betreiben, ohne jede Spur. Um den Fall zu lösen, müssen sich die Detectives Liz Danvers (Oscar®-Preisträgerin Jodie Foster) und Evangeline Navarro (Kali Reis) der Finsternis stellen, die sie selbst in sich tragen - und die unheilvollen Geheimnisse ergründen, die unter dem ewigen Eis verborgen liegen. Episodenübersicht- Teil 1- Teil 2- Teil 3- Teil 4- Teil 5- Teil 6
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Krems an der Donau
5/5
12.01.2026
Film (Blu-ray)
thrilling
was thrilling, brilliant, touching. great movie..........
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NoraStorm
5/5
07.04.2025
Film (Blu-ray)
Jodie Foster brilliert in Alaskas Polarnacht
Die Charaktere, das Setting und die Story haben mich so vom Hocker gerissen, dass ich die Staffel gleich nochmal angucken musste. Jodie Foster und die Boxerin Kali Reis sind das Ermittlerduo Danvers und Navarro, das den bizarren Tod der Forscher einer Forschungsstation in Alaska untersucht. Dabei geraten sie in die Konflikte, die in der Stadt Ennis in der Polarnacht hochkochen – Indigene fühlen sich von den Weißen benachteiligt und protestieren gegen die Umweltschäden eines Bergbauunternehmens, der Polizeichef laviert egoistisch-politisch herum, und ein ungeklärter Mordfall an einer indigenen Hebamme scheint mit dem Tod der Forscher zusammenzuhängen, was aber niemand wissen will. Hinzu kommen die persönlichen und familiären Verstrickungen des Ermittlerduos in dieser angespannten Community, die in der ewigen Nacht klaustrophob eng wirkt und allerorts in Gewalt eskaliert. Besonders gut hat mir die Darstellung der indigenen Community gefallen, die eine übersinnlich-urtümliche Beziehung zum Land ihrer Vorfahren zu haben scheint. Gerade auch die Darstellung der Frauen mit ihrem uralten Wissen und ihren Riten hatte starke Momente.
Doch auch die Ermittlungen zu den toten Forschern haben es in sich - von Horror-Schreckmomenten bis hin zu fast übersinnlichen Handlungselementen, die mich aber nicht befremdet haben, sondern die sich harmonisch in eine Story aus Night Country fügen, in dem die scharfen Grenzen des Rationalen schon mal von Schwärze und Schnee aufgeweicht werden – Gewissheiten verschwimmen, und neue Wahrheiten gleiten wie bedrohliche Schemen am Rand der ewigen Nacht. Dieses lauernde Unheimliche in Kombination mit der Mystik der indigenen Kultur macht diese Serie so bemerkenswert, ohne dabei in Esoterik oder Übersinnliches abzugleiten – Night Country ist und bleibt ein knallharter Ermittlungskrimi.
Und was diesen Ermittlungskrimi ganz weit über den Mainstream hinaus katapultiert, sind die Protagonisten. Jodie Foster brilliert als zynische Ermittlerin Danvers, die in die Jahre gekommen ist und ihren Frust am Polizei-Azubi auslässt, aber immer noch liebend gern mit dem Kopf durch die Wand geht. Ihr Pendant, die indigene Evangeline Navarro, ist ein herrliches Gegengewicht, sie hat enorme physische Präsenz und das Herz am rechten Fleck und ist in ihrem Denken offen, doch in ihrer Kultur ist sie nur halb zuhause. Das Zusammenspiel der beiden ist noch spannender und gelungener als das Ermittlerduo der ersten True Detective Staffel (Matthew McConaughey und Woody Harrelson). Die erste Staffel wird sozusagen invers zitiert – zwei starke Frauen ermitteln beim Tod von Männern –, aber die vierte Staffel wächst über die erste Staffel noch hinaus.
Das Ende war überraschend, hat mich aber nicht enttäuscht zurückgelassen, sondern ich hab Night Country gleich nochmals geschaut.
Jodie Foster hat jede Auszeichnung für ihre grandiose Performance verdient. Eine brillante Staffel, ein Meilenstein. 5 von 5 Sternen.
PS: Als Fan von Edgar Allan Poe war ich entzückt davon, dass die Forschungsstation Tsalal heißt – wie die Insel am Südpol in „Arthur Gordon Pym“ – da wird man schon in den ersten Minuten auf das Unheimliche und Entrückte (aber auch Gewaltsame) im Stile eines E.A. Poe vorbereitet
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