Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
ab 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
07.06.2024
Verlag
Hallo!wachSeitenzahl
152 (Printausgabe)
Dateigröße
1511 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783982634616
Angst angesichts der bedrohlichen Außensituation, Gruppendruck und suggestive Medienberichte treten schon bald heftige gruppendynamische Prozesse los. Die Klasse schlittert in eine Spirale aus Ohnmacht, Wut und schließlich Eskalation: Hierarchien und Lager bilden sich, Schuldige werden gesucht und gefunden. Schleichend baut sich eine Hetzstimmung gegen eine abweichende Minderheit innerhalb der Klasse auf, in der nach und nach selbst sicher geglaubte zivilisatorische Schranken fallen.
"Welcome to Hysteria" ist ein Theaterstück mit 21 Rollen. Es kann als Schullektüre im Unterricht (8.-13. Klasse) mit verteilten Rollen gelesen oder sogar einstudiert werden - mit der Klasse, der Theater AG oder dem theaterpädagogischen Jugendclub. Ab Sommer 2024 außerdem erhältlich: Begleitendes Unterrichtsmaterial, um die Inhalte im Unterricht zu vertiefen.
"Welcome to Hysteria" zeichnet nach, wie in als bedrohlich empfundenen Situationen und Krisen autoritäre Systeme aus der Mitte der Gesellschaft erwachsen können - mit Ausgrenzung von Minderheiten, Sündenbock-Mechanismen, Konformitätsdruck und unkritischem Mitläufer-Verhalten.
Im Mittelpunkt steht eine ganz normale Schulklasse in einer angsteinflößenden Notsituation. Durch den unbedingten Willen, in dieser Situation das moralisch "Richtige" zu tun, gerät die Klasse ungewollt auf eine gefährliche Rutschbahn - in einen Strudel aus Gruppendruck, Schuldzuweisungen und schlussendlich Hass.
Explizit will "Welcome to Hysteria" zur aufarbeitenden Diskussion darüber anregen, wo und wie dies auch in der Corona-Zeit passiert ist - wo wir als Gesellschaft in der Bekämpfung der Krise ggf. zu weit gegangen sind und was wir daraus für die Zukunft lernen können.
In der Tradition von Klassikern wie "Die Welle" warnt das Theaterstück eindrücklich vor dem Erstarken von Autoritarismus und Extremismus.
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