Produktbild: Der Junge auf dem Foto
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Nicole Trope

1. Der Junge auf dem Foto

Der Junge auf dem Foto Ein emotionaler und spannender Pageturner

Gesprochen von
2
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Claudia Rohnefeld

Spieldauer

10 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.01.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

204

Verlag

Hachette UK - Bookouture

Übersetzt von

Gunnar Kwisinski

Sprache

Deutsch

EAN

9781836186250

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Claudia Rohnefeld

Spieldauer

10 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.01.2025

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

204

Verlag

Hachette UK - Bookouture

Übersetzt von

Gunnar Kwisinski

Sprache

Deutsch

EAN

9781836186250

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Bewertung für das E-Book (nicht Hörbuch)

peedee (Mitglied der Book Circle Community) am 15.01.2025

Bewertungsnummer: 2387351

Bewertet: Hörbuch-Download

=== Die deutsche Version des E-Books ist im Katalog nicht verfügbar === Megan hat sich scheiden lassen und erzieht den sechsjährigen Sohn Daniel allein. Als sie ihn vor der Schule abholen will, wartet sie vergebens – ihr Kind ist spurlos verschwunden! Sechs Jahre später voller Kummer und Selbstvorwürfe kommt der Anruf, auf den sie immer gewartet hat: Daniel wurde gefunden! Er kommt nach Hause. Laut Polizei wurde er von seinem Vater entführt, der aber nun in einem Brand ums Leben kam. Wie konnte Daniel fliehen? Wie ist es ihm all die Jahre ergangen? Er ist ein völlig anderer Mensch – Megan versucht verzweifelt, den geliebten Sohn in ihm wiederzuerkennen. Er hat zudem ein Geheimnis… Erster Eindruck: Ein harmloses Cover, das nicht das Grauen verrät, das diese Geschichte beinhält. Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt, einerseits beginnend von vor sechs Jahren und andererseits beginnend beim Auffinden von Daniel. Das ist etwas, was man niemandem wünscht: Ein geliebter Mensch wird entführt und bleibt verschwunden. Auch Greg, Megans Ex-Mann, ist verschwunden. Nach der Scheidung durfte Greg Daniel jeweils samstagsabends zu sich nehmen. Megan war erst wieder ruhig, wenn Daniel wieder sicher bei ihr zu Hause war. Die Gewissheit, ihren geliebten Sohn bei sich zu haben, sollte sich über sechs lange Jahre nicht mehr einstellen. Eine Horrorvorstellung, wo man sich wünschen würde, endlich aus dem Alptraum aufwachen zu können. Greg ist kontrollsüchtig, manipulativ und hochgradig psychisch gestört. Aus seiner Sicht ist er selbstverständlich der Einzige, der jeweils das Richtige tut und auch der Einzige, der Megan liebt, auch wenn sie sich immer wieder dumm anstellt und er sie dafür bestrafen muss. Als Leser:in möchte man gleich eingreifen und Megan beschützen. Das Auffinden von Daniel ist wohl ein Glückstag, dem aber auch gleich eine Riesenernüchterung folgt, denn Daniel ist – logischerweise – nicht mehr der sechsjährige Junge von damals. Er ist bockig, verhöhnt seine Mutter, spuckt ihr Sprüche entgegen, die 1:1 von Greg stammen könnten. Megan versteht, dass er traumatisiert ist und sie ihm und sich selbst Zeit geben muss. Aber das ist so unendlich schwer… Für mich wiederum ein wahrer Pageturner; ich konnte fast nicht schnell genug blättern, da ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht. Dies war für mich das vierte Buch der Autorin, nach „Die andere Ehefrau“, „Die Wahrheit über den Unfall“ sowie „Der Tag nach der Party“. Und was soll ich sagen? Erneut 5 Sterne. Aber nun benötige ich dringend wieder etwas Leichteres, Fröhlicheres.

Bewertung für das E-Book (nicht Hörbuch)

peedee (Mitglied der Book Circle Community) am 15.01.2025
Bewertungsnummer: 2387351
Bewertet: Hörbuch-Download

=== Die deutsche Version des E-Books ist im Katalog nicht verfügbar === Megan hat sich scheiden lassen und erzieht den sechsjährigen Sohn Daniel allein. Als sie ihn vor der Schule abholen will, wartet sie vergebens – ihr Kind ist spurlos verschwunden! Sechs Jahre später voller Kummer und Selbstvorwürfe kommt der Anruf, auf den sie immer gewartet hat: Daniel wurde gefunden! Er kommt nach Hause. Laut Polizei wurde er von seinem Vater entführt, der aber nun in einem Brand ums Leben kam. Wie konnte Daniel fliehen? Wie ist es ihm all die Jahre ergangen? Er ist ein völlig anderer Mensch – Megan versucht verzweifelt, den geliebten Sohn in ihm wiederzuerkennen. Er hat zudem ein Geheimnis… Erster Eindruck: Ein harmloses Cover, das nicht das Grauen verrät, das diese Geschichte beinhält. Die Geschichte wird auf zwei Ebenen erzählt, einerseits beginnend von vor sechs Jahren und andererseits beginnend beim Auffinden von Daniel. Das ist etwas, was man niemandem wünscht: Ein geliebter Mensch wird entführt und bleibt verschwunden. Auch Greg, Megans Ex-Mann, ist verschwunden. Nach der Scheidung durfte Greg Daniel jeweils samstagsabends zu sich nehmen. Megan war erst wieder ruhig, wenn Daniel wieder sicher bei ihr zu Hause war. Die Gewissheit, ihren geliebten Sohn bei sich zu haben, sollte sich über sechs lange Jahre nicht mehr einstellen. Eine Horrorvorstellung, wo man sich wünschen würde, endlich aus dem Alptraum aufwachen zu können. Greg ist kontrollsüchtig, manipulativ und hochgradig psychisch gestört. Aus seiner Sicht ist er selbstverständlich der Einzige, der jeweils das Richtige tut und auch der Einzige, der Megan liebt, auch wenn sie sich immer wieder dumm anstellt und er sie dafür bestrafen muss. Als Leser:in möchte man gleich eingreifen und Megan beschützen. Das Auffinden von Daniel ist wohl ein Glückstag, dem aber auch gleich eine Riesenernüchterung folgt, denn Daniel ist – logischerweise – nicht mehr der sechsjährige Junge von damals. Er ist bockig, verhöhnt seine Mutter, spuckt ihr Sprüche entgegen, die 1:1 von Greg stammen könnten. Megan versteht, dass er traumatisiert ist und sie ihm und sich selbst Zeit geben muss. Aber das ist so unendlich schwer… Für mich wiederum ein wahrer Pageturner; ich konnte fast nicht schnell genug blättern, da ich unbedingt wissen musste, wie es ausgeht. Dies war für mich das vierte Buch der Autorin, nach „Die andere Ehefrau“, „Die Wahrheit über den Unfall“ sowie „Der Tag nach der Party“. Und was soll ich sagen? Erneut 5 Sterne. Aber nun benötige ich dringend wieder etwas Leichteres, Fröhlicheres.

Wenn der schlimmste Alptraum einer Mutter Wirklichkeit wird

whatabout_nadine aus Handewitt am 18.04.2026

Bewertungsnummer: 3112892

Bewertet: Hörbuch-Download

Was würdest du tun, wenn dein eigenes Kind plötzlich verschwindet und du weißt, dass der eigene Ehemann dahintersteckt? Genau dieses erschütternde Szenario bildet den Kern dieses Romans. Die Geschichte begleitet eine Mutter durch den wohl schlimmsten Albtraum: das Hoffen, Bangen und jahrelange Warten auf ein Wiedersehen. Und sie zeigt ebenso eindringlich, dass selbst ein Wiederfinden nicht einfach Heilung bedeutet, sondern neue Wunden aufreißt. Dieses Buch ist beklemmend, intensiv und emotional schwer auszuhalten. Es geht um die Dynamik einer toxischen Beziehung, in Abhängigkeiten, Manipulation und die schleichende Zerstörung von Vertrauen. Besonders eindringlich ist dabei das Gefühl der Ohnmacht, dieses Ausgeliefertsein, wenn man gegen etwas kämpft, das größer ist als man selbst. Die Perspektive der Mutter ist dabei zentral und durchaus ambivalent. Man kann sich in ihre Verzweiflung hineinfühlen, in ihre Angst und ihre Hoffnung und dennoch gibt es Momente, in denen ihr Verhalten schwer greifbar bleibt. Man versteht, warum sie handelt, wie sie handelt, und gleichzeitig fällt es nicht immer leicht, jede Entscheidung nachzuvollziehen oder das "kein Lerneffekt" eintritt. Aber irgendwie macht diese Zerrissenheit die Geschichte widerrum so realistisch, weil sie zeigt, wie komplex menschliche Reaktionen in Extremsituationen sind. Die Handlung selbst bleibt größtenteils spannend und ist nur bedingt vorhersehbar. Es gibt Wendungen, die einen innehalten lassen, und Entwicklungen, die unter die Haut gehen. Dabei verzichtet die Autorin auf Beschönigungen und zeigt schonungslos, welche Spuren ein solches Trauma hinterlässt. Und das nicht nur während des Verschwindens, sondern vor allem danach. Als Hörbuch konnte mich die Geschichte inhaltlich fesseln, auch wenn die Sprecherin für mich nicht die gleiche Intensität transportieren konnte wie der Text selbst. Dadurch ging stellenweise etwas von der emotionalen Wucht verloren. „Der Junge auf dem Foto“ ist kein leichtes Buch, sondern eines, das belastet, nachdenklich macht und einen an die eigene Grenze der Vorstellung treibt.

Wenn der schlimmste Alptraum einer Mutter Wirklichkeit wird

whatabout_nadine aus Handewitt am 18.04.2026
Bewertungsnummer: 3112892
Bewertet: Hörbuch-Download

Was würdest du tun, wenn dein eigenes Kind plötzlich verschwindet und du weißt, dass der eigene Ehemann dahintersteckt? Genau dieses erschütternde Szenario bildet den Kern dieses Romans. Die Geschichte begleitet eine Mutter durch den wohl schlimmsten Albtraum: das Hoffen, Bangen und jahrelange Warten auf ein Wiedersehen. Und sie zeigt ebenso eindringlich, dass selbst ein Wiederfinden nicht einfach Heilung bedeutet, sondern neue Wunden aufreißt. Dieses Buch ist beklemmend, intensiv und emotional schwer auszuhalten. Es geht um die Dynamik einer toxischen Beziehung, in Abhängigkeiten, Manipulation und die schleichende Zerstörung von Vertrauen. Besonders eindringlich ist dabei das Gefühl der Ohnmacht, dieses Ausgeliefertsein, wenn man gegen etwas kämpft, das größer ist als man selbst. Die Perspektive der Mutter ist dabei zentral und durchaus ambivalent. Man kann sich in ihre Verzweiflung hineinfühlen, in ihre Angst und ihre Hoffnung und dennoch gibt es Momente, in denen ihr Verhalten schwer greifbar bleibt. Man versteht, warum sie handelt, wie sie handelt, und gleichzeitig fällt es nicht immer leicht, jede Entscheidung nachzuvollziehen oder das "kein Lerneffekt" eintritt. Aber irgendwie macht diese Zerrissenheit die Geschichte widerrum so realistisch, weil sie zeigt, wie komplex menschliche Reaktionen in Extremsituationen sind. Die Handlung selbst bleibt größtenteils spannend und ist nur bedingt vorhersehbar. Es gibt Wendungen, die einen innehalten lassen, und Entwicklungen, die unter die Haut gehen. Dabei verzichtet die Autorin auf Beschönigungen und zeigt schonungslos, welche Spuren ein solches Trauma hinterlässt. Und das nicht nur während des Verschwindens, sondern vor allem danach. Als Hörbuch konnte mich die Geschichte inhaltlich fesseln, auch wenn die Sprecherin für mich nicht die gleiche Intensität transportieren konnte wie der Text selbst. Dadurch ging stellenweise etwas von der emotionalen Wucht verloren. „Der Junge auf dem Foto“ ist kein leichtes Buch, sondern eines, das belastet, nachdenklich macht und einen an die eigene Grenze der Vorstellung treibt.

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