1. Eine Frau in Berlin
Eine Frau in Berlin Tagebuchaufzeichnungen vom 20. April bis 22. Juni 1945. Mit einem erläuternden Nachwort
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Family Sharing
Ja
Gesprochen von
Sandra Busch + weitereSpieldauer
9 Stunden und 31 Minuten
Abo-Fähigkeit
Ja
Erscheinungsdatum
14.05.2025
Hörtyp
Lesung
Fassung
ungekürzt
Medium
MP3
Anzahl Dateien
63
Verlag
Hierax MedienSprache
Deutsch
EAN
9783863527426
Die erschütternden Aufzeichnungen einer jungen Frau berichten über die letzten Tage des Zweiten Weltkriegs und den Einmarsch der Roten Armee in Berlin.
1954 erschien »A Woman in Berlin« zuerst in den USA, ein Schweizer Verlag veröffentlichte 1959 eine erste deutschsprachige Ausgabe - einer neuen Publikation stimmte die Anonyma unter der Bedingung zu, dass diese erst nach ihrem Tod stattfinden dürfe.
Die Anonyma berichtet von massenhaften Vergewaltigungen von Frauen im besetzten Land durch Rotarmisten. Die Rache der Sieger in den Ruinen von Berlin berührt ein Tabuthema. Die Schreckenstage, festgehalten in Schulheften und auf Zetteln, erschütterten Zehntausende von Leserinnen und Lesern. Lakonisch wird von Bombenalarm, Hunger oder von Selbstmorden berichtet. Illusionslose Kaltblütigkeit, unbestechliche Reflexion, schonungslose Beobachtung und makabrer Humor zeichnen dieses Tagebuch aus.
"Das Frappierende des Textes ist der lakonische Stil, in dem die Autorin die Stimmung dieser letzten Tage und vor allem die verschiedensten Fälle niederschreibt, bei denen sich russische Soldaten deutscher Frauen und Mädchen bemächtigten. Diese von der anonymen Verfasserin als Schändung bezeichnete Männergewalt, deren Opfer sie auch selbst wird, ist aus zwei Gründen so schockierend: Erstens wird die allgemein bekannte Tatsache von Vergewaltigungen plastisch geschildert – nicht (nur) als ein Überfall, den eine Frau ein- oder zweimal erlitt, sondern vielmehr als ein sich wiederholendes Phänomen, bei dem eine permanente Verfügbarkeit des weiblichen Körpers Alltag wurde." Constanze Jaiser, in: H-Soz-Kult, 05.12.2003,
Der Bericht wurde 2008 verfilmt mit Nina Hoss, August Diehl und Sandra Hüller.
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