Thomas Jefferson Autobiografie
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.01.2026
Verlag
Neu übersetzt VerlagSeitenzahl
166 (Printausgabe)
Dateigröße
638 KB
Übersetzt von
Neu übersetzt Verlag
Sprache
Deutsch
EAN
4099994082839
Jefferson (1743-1826) war eine der zentralen Gestalten der atlantischen Revolutionsepoche. Als Hauptverfasser der Unabhängigkeitserklärung formulierte er 1776 mit der Idee unveräußerlicher Menschenrechte einen der wirkmächtigsten Texte der Moderne. Als Gesandter in Paris (1785-1789) beobachtete er den Beginn der Französischen Revolution und vermittelte zwischen der amerikanischen und der europäischen Aufklärung. Als erster Außenminister der Vereinigten Staaten und später als dritter Präsident (1801-1809) prägte er die frühe Republik entscheidend - insbesondere durch den Louisiana-Kauf, der das Staatsgebiet der USA verdoppelte und den Kontinent für eine republikanische Zukunft öffnete.
Zugleich war Jefferson ein Mann voller Spannungen. Er war ein radikaler Verfechter von Religionsfreiheit, bürgerlicher Gleichheit und Volkssouveränität, zugleich jedoch Pflanzer und Sklavenhalter, der wirtschaftlich von einem System profitierte, das seinen eigenen Prinzipien widersprach. Seine Autobiografie verschweigt diese Konflikte nicht völlig, aber sie ordnet sie einer politischen Rechtfertigung unter. Sie ist ein Werk der Selbstdeutung nach den bitteren Parteikämpfen der 1790er Jahre, in denen Jefferson als Führer der republikanischen Opposition gegen die Föderalisten um Alexander Hamilton auftrat. In Monticello entstanden, versteht sich der Text als Vermächtnis: Jefferson legt fest, was von ihm bleiben soll. Drei Prioritäten ziehen sich leitmotivisch durch das Werk - Religionsfreiheit (verankert im Virginia Statute for Religious Freedom), Bildung (später institutionalisiert in der Gründung der University of Virginia) und eine föderale Balance, die Machtkonzentration verhindern soll. Als Primärquelle der atlantischen Aufklärung und der Frühgeschichte der USA ist Jeffersons Autobiografie von hohem Rang. Ihre Stärke liegt in der Klarheit der Argumente und im Reichtum der dokumentarischen Belege; ihre Schwäche in der bewusst selektiven Perspektive eines Mannes, der Geschichte schreibt, um seine eigene Rolle darin zu fixieren. Das Buch empfiehlt sich besonders für Historikerinnen, Studierende und politisch interessierte Leser, die Jeffersons Gesetzgebungsarbeit, sein Naturrechtsdenken und die grundlegende Spannung zwischen universalen Freiheitsrechten und der Realität der Sklaverei nachvollziehen wollen - idealerweise im Vergleich mit seinen Briefen, den Debatten des Kongresses und den zeitgenössischen Akten der Revolutionsepoche. Diese Übersetzung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
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