Achdé, eigentlich Hervé Darmenton, wurde am 30. Juli 1961 in Lyon geboren. Der Künstlername leitet sich von der französischen Aussprache seiner Initialen ab. Mit neun kauft er seinen ersten Lucky Luke und träumt davon, sich dem Comiczeichnen zu widmen. Eine zeitlang arbeitet er in einer Werbeagentur und veröffentlicht parallel dazu Zeichnungen in der Presse. Nach Publizierung eines ersten Albums nimmt ihn Dargaud unter Vertrag und er kann vom Zeichnen leben.
Dann erfolgt der Ritterschlag: Als ein Nachfolger für Morris gesucht wurde, fällt die Wahl auf ihn – nun konnte der lonesome Cowboy weiter reiten!
Im Gefängnis erhalten die Daltons Post von einem Notar: das Gaunerquartett soll sich um "Junior", einen entfernten Neffen, kümmern! Der Kleine ist der Sohn ihres verschollenen Vetters Emmet Dalton und einer Saloontänzerin, die auf Tournee in Europa ist. Da Junior aber unmöglich im Gefängnis betreut werden kann, werden die Daltons in den offenen Strafvollzug versetzt – und Lucky Luke soll auf sie alle aufpassen!
Unser Held lehnt die Aufgabe zunächst rundheraus ab, doch die Chance, Junior womöglich zu einem guten Menschen zu erziehen, reizt ihn am Ende doch. Und so begleitet er Junior und die Daltons nach Texas, wo sie in einem feudalen Haus unterkommen, das Juniors Mutter angemietet hat. Hier entpuppt sich der Kleine als wahrer Satansbraten, und auch Joe Dalton hat keine Lust, sich Luke unterzuordnen. Zum ersten Mal scheint unser Held an einer Aufgabe zu scheitern ...