Nils Mohl, geboren 1971, lebt und arbeitet in Hamburg. Für seinen Roman «Es war einmal Indianerland» wurde er u. a. mit dem Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis und mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
Aussteigen aus dem immer Bekannten, es anders machen als die Alten, es besser wissen – Träume, die die Jugend oft hat. Nicht immer ist es nur ein pubertäres Aufbegehren als solches, ein Einfach-aus-Prinzip-dagegen-sein-Müssen, oft steckt auch echte Sehnsucht dahinter, die Suche nach dem besonderen Sinn. Doch ist der zu finden?
Wie auf einer Theaterbühne lässt Nils Mohl die Jugend mit verschiedenen erwachsenen, abgeklärten, zum Teil vom Leben verbrauchten Personen aufeinanderprallen. Allen ist gemein: Sie wollen ihren festgeschriebenen Rollen entfliehen. Doch ist die Freiheit auch das, was sie verspricht? Ein surrealistisch-fantastisches Stück über das Leben per se.