Sabine Böhm ist eine deutsche Autorin, die über Psychologie, Lebensbalance und persönliche Entwicklung schreibt. In ihren Büchern verbindet sie einfühlsame Reflexionen mit praxisnahen Gedanken zu Stress, Beziehungen und innerer Stärke. Ihr Schreibstil ist ruhig, warm und klar verständlich und richtet sich an Leser, die nach mehr Gelassenheit und bewusster Orientierung im Alltag suchen.
Dieses Buch verfolgt die großen Flüchtlingswellen der vergangenen Jahrzehnte – von den Flüchtlingen nach 1945, den Vietnam‑Flüchtlingen und den Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien bis hin zu den Krisen der 2010er‑Jahre um Syrien, Afghanistan und andere Kriegs‑ und Krisenregionen. Anhand historischer Bilddokumente, Zeitzeugenberichte und politischer Analysen zeigt es, wie sich „Menschenmassen auf der Flucht“ wiederholt in wenigen Wochen Staaten, Städte und ländliche Regionen grundlegend veränderten.
Es beleuchtet, wie Reaktionen von Aufnahme, Abschottung, Diffamierung und humanitärer Hilfe jeweils das Verhältnis von Staat, Gesellschaft und Zuwanderung neu definierten. Der Leser erhält eine dichte, dokumentarische Sicht auf die Verbindungen zwischen Krieg, Verfolgung, Wirtschaftsdruck und den individuellen Entscheidungen, alles zu verlassen – und auf die Folgen, wenn Länder und Städte sich plötzlich auf diese menschlichen Wellen einstellen müssen.