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Melanie Haag Buchhandlung: OSIANDER Konstanz
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Meine letzte Rezension Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman
Was für eine Entdeckung! Die Geschichte fand ich tatsächlich anfangs sehr befremdlich, da absolut dystopisch und ich mir unsicher war, ob mich das Buch anspricht. Die belgische Autorin hat diesen Roman 1995 verfasst und durch den überraschenden TikTok Erfolg, kommen wir nun in den Genuss einer deutschen Übersetzung. Es ist ein sehr außergewöhnlicher Roman, aber wirklich absolut fesselnd. In einem Keller werden 39 Frauen und ein junges Mädchen gefangen gehalten. Weder die Frauen noch wir, wissen warum. Jegliches Zeitgefühl ist den Frauen abhandengekommen, da Tag und Nacht durch das Dauerlicht verschwimmt. Die Frauen erinnern sich vage an ihre Zeit vor ihrer Gefangenschaft, doch das junge Mädchen, welches die Ich-Erzählerin ist, kennt tatsächlich keine Freiheit. Eines Tages geht ein Alarm los und durch einen Zufall, kommen die Frauen frei. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Und die Hoffnung der Frauen auf andere Überlebende zu treffen, lässt einen immer weiterlesen und mit ihnen hoffen. Unheimlich spannend erzählt aus der Sicht des jungen Mädchens, die sich gezwungenermaßen sehr viel mit den Fragen des menschlichen Daseins auseinandersetzen muss.
ab 24,00 €
Produktbild Ich, die ich Männer nicht kannte
5/5
  • Melanie Haag
  • Buchhändler/-in

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5/5

Ich, die ich Männer nicht kannte

Was für eine Entdeckung! Die Geschichte fand ich tatsächlich anfangs sehr befremdlich, da absolut dystopisch und ich mir unsicher war, ob mich das Buch anspricht. Die belgische Autorin hat diesen Roman 1995 verfasst und durch den überraschenden TikTok Erfolg, kommen wir nun in den Genuss einer deutschen Übersetzung. Es ist ein sehr außergewöhnlicher Roman, aber wirklich absolut fesselnd. In einem Keller werden 39 Frauen und ein junges Mädchen gefangen gehalten. Weder die Frauen noch wir, wissen warum. Jegliches Zeitgefühl ist den Frauen abhandengekommen, da Tag und Nacht durch das Dauerlicht verschwimmt. Die Frauen erinnern sich vage an ihre Zeit vor ihrer Gefangenschaft, doch das junge Mädchen, welches die Ich-Erzählerin ist, kennt tatsächlich keine Freiheit. Eines Tages geht ein Alarm los und durch einen Zufall, kommen die Frauen frei. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Und die Hoffnung der Frauen auf andere Überlebende zu treffen, lässt einen immer weiterlesen und mit ihnen hoffen. Unheimlich spannend erzählt aus der Sicht des jungen Mädchens, die sich gezwungenermaßen sehr viel mit den Fragen des menschlichen Daseins auseinandersetzen muss.

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