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Ich, die ich Männer nicht kannte Roman

178

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1005

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

Found Family + weitere

Erscheinungsdatum

14.03.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,5 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Anthrazit / Altweiß

Auflage

6. Druckaufl. 2026

Originaltitel

Moi Qui N’ai Pas Connu Les Hommes

Übersetzt von

Luca Homburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96670-1

Beschreibung

Rezension

»Das Großartige an Jacqueline Harpmans existentieller Parabel ist: Sie lässt all diese Deutungsoptionen zu und ist offen für weitere.« Dina Netz, Deutschlandfunk, 23. April 2026 ("Deutschlandfunk")
»Mit ihrer kargen und zugleich zutiefst menschlichen Stimme zeigt Harpman, dass manchmal selbst in den extremsten Umständen doch ein Funke Menschlichkeit bestehen bleibt. Ein beklemmender, unvergesslicher Roman, der heute mehr zum Nachdenken anregt als je zuvor.« Lola Fröbe, ELLE, 12. April 2026 ("ELLE")
»[E]in uraltes Bewusstsein in mir hat sich aufs Herrlichste umarmt gefühlt. Wenn wir uns mit Haut und Haaren dem Hier und Jetzt hingeben, uns die Neugier aufs Leben bewahren, das Staunen, selbst für die kleinsten Dinge und Ereignisse, verwurzelt sich eine tiefe Freude und innere Zufriedenheit in uns, die uns trägt und erfüllt und keine Einsamkeit und Verlorenheit kennt.« Jeanette Hain, Die Zeit "Was wir lesen" Newsletter, 02. April 2026 ("Die Zeit Newsletter")
»ein Meisterwerk« Erwin Uhrmann, Die Presse am Sonntag, 15. März 2026 ("Die Presse am Sonntag")
»Der verspätete Erfolg von ›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ ist vermutlich das Beste, was TikTok je angestoßen hat.« Marie-Luise Goldmann, Die Welt am Sonntag, 08. März 2026 ("Welt am Sonntag")
»Harpmans Buch kann als Variation von Margaret Atwoods „Der Report der Magd“ (ein Fall extremer patriarchalischer Gewalt) gelesen werden, als antifeministische Beschreibung dessen, wie Frauen Männer brauchen, um zu überleben, als Geschichte einer Gruppe von Überlebenden in einer postapokalyptischen Landschaft, als Bekräftigung der Notwendigkeit, seine Geschichte zu erzählen, […] schließlich als Echo der Auschwitz-Erfahrung der Autorin. Das Geniale an diesem Buch ist jedoch, dass es zwar mit all diesen möglichen Hintergründen spielt, aber voller Details ist, die jede dieser Lesarten zunichtemachen. Es gibt keine Erklärung dafür, was wirklich vorgefallen ist, nur die Beschreibung wachsender Verzweiflung und Einsamkeit.« Slavoj Žižek, Die Welt, 04. Februar 2026 ("Die Welt")
»›Ich, die ich Männer nicht kannte‹ ist verstörend und schön zugleich. Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Eine Dystopie, die zum Nachdenken anregt, über das, was auch in unserer Gegenwart geschieht und vollkommen absurd und sinnlos ist.« Barbara Geschwinde, SWR Kultur, 30. März 2026 ("SWR Kultur")
»Ein Buch, das mit Margaret Atwoods ›Der Report der Magd‹ in einem Atemzug genannt wird.« Christoph Schröder, SWR Kultur, 29. Januar 2026 ("SWR Kultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

1005

Einband

Gebundene Ausgabe

Book Tropes

  • Found Family
  • Dystopian
  • Survival

Erscheinungsdatum

14.03.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/13,2/2,5 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Anthrazit / Altweiß

Auflage

6. Druckaufl. 2026

Originaltitel

Moi Qui N’ai Pas Connu Les Hommes

Übersetzt von

Luca Homburg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96670-1

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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nachdenken über den Sinn des Lebens

Bewertung aus Bielefeld am 11.06.2026

Bewertungsnummer: 3164834

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In einem Keller in einem Käfig eingesperrt leben 40 Frauen, die von männlichen Wärter bewacht werden und bestraft, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Man hat zu essen und zu schlafen wenn es angeordnet wird, jeglicher Körperkontakt wird nicht gestattet. Unter diesen Frauen ist versehentlich auch ein Mädchen, die zu der Zeit als sie in dieses Gefängnis kam noch so klein war, das sie sich an eine Zeit davor nicht erinnern kann. Anders die anderen Frauen, die ihre Männer und Kinder vermissen, an ihre Freiheit, an ein normales Leben, an Kleinigkeiten, die das Leben schön machten. Viele Jahre sind vergangen als plötzlich, gerade als ein Wärter den Käfig zur Essensausgabe öffnete, ein Alarm ertönte und alle Wärter verschwanden. Die Frauen waren frei, sie konnten heraus, doch wo waren sie, auf der Erde konnten sie nicht sein, es gab keine Jahreszeiten. Weitere Jahre verbrachten sie auf der Suche nach anderen Menschen, doch sie fanden immer nur weitere, verschlossene, Käfige, mit Toten. Am Ende blieb nur noch die Kleine, wie sie mangels Namen von den Frauen genannt wurde. Sie berichtet uns von ihren Erlebnissen, von der Gemeinschaft der Frauen, die Hilfe, die sie einander gaben, was sie selbst von ihnen lernte um zu überleben. Wie viel Überlebenswille in ihnen steckte und wer aufgeben wollte. Die Kleine wollte immer mehr, verstehen, wo sie war, warum sie an einem fremden Ort eingesperrt war, was der Sinn des Lebens ist. Auf ihrer Reise werden wir sehr emotional mitgenommen und können uns in sie hinein fühlen. Ein Roman, der zum Nachdenken einlädt und auch nach Beendigung des Roman nicht loslässt.

nachdenken über den Sinn des Lebens

Bewertung aus Bielefeld am 11.06.2026
Bewertungsnummer: 3164834
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In einem Keller in einem Käfig eingesperrt leben 40 Frauen, die von männlichen Wärter bewacht werden und bestraft, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Man hat zu essen und zu schlafen wenn es angeordnet wird, jeglicher Körperkontakt wird nicht gestattet. Unter diesen Frauen ist versehentlich auch ein Mädchen, die zu der Zeit als sie in dieses Gefängnis kam noch so klein war, das sie sich an eine Zeit davor nicht erinnern kann. Anders die anderen Frauen, die ihre Männer und Kinder vermissen, an ihre Freiheit, an ein normales Leben, an Kleinigkeiten, die das Leben schön machten. Viele Jahre sind vergangen als plötzlich, gerade als ein Wärter den Käfig zur Essensausgabe öffnete, ein Alarm ertönte und alle Wärter verschwanden. Die Frauen waren frei, sie konnten heraus, doch wo waren sie, auf der Erde konnten sie nicht sein, es gab keine Jahreszeiten. Weitere Jahre verbrachten sie auf der Suche nach anderen Menschen, doch sie fanden immer nur weitere, verschlossene, Käfige, mit Toten. Am Ende blieb nur noch die Kleine, wie sie mangels Namen von den Frauen genannt wurde. Sie berichtet uns von ihren Erlebnissen, von der Gemeinschaft der Frauen, die Hilfe, die sie einander gaben, was sie selbst von ihnen lernte um zu überleben. Wie viel Überlebenswille in ihnen steckte und wer aufgeben wollte. Die Kleine wollte immer mehr, verstehen, wo sie war, warum sie an einem fremden Ort eingesperrt war, was der Sinn des Lebens ist. Auf ihrer Reise werden wir sehr emotional mitgenommen und können uns in sie hinein fühlen. Ein Roman, der zum Nachdenken einlädt und auch nach Beendigung des Roman nicht loslässt.

Erschütternd

Bewertung am 02.06.2026

Bewertungsnummer: 3156835

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich glaube, es ist bislang noch selten, dass ein dreißig Jahre altes Buch, das eigentlich schon fast in Vergessenheit geraten war, noch einmal so einen Hype erlebt, wie ihn "I who have never known men" im vergangenen Jahr erlebt hat. In seiner englischen Übersetzung habe ich das Buch plötzlich überall gesehen, entsprechend wundert es mich nicht, dass es nun eine deutsche Übersetzung gibt. Und ja, nach dem Lesen verstehe ich den Hype. Nie zuvor habe ich eine Dystopie gelesen, die so andersartig, so hellsichtig und so erschütternd ist. 39 Frauen leben gemeinsam in einem Käfig, bewacht von Wärtern. Sie wissen nicht wer die Wärter sind, wer sie selbst sind und wie sie dort hineingekommen sind. Es ist eine Existenz rein um der Existenz Willen, bis sich eines Tages die Tür des Käfigs öffnet. Eschütternd ist dieser Roman im wahrsten Sinne des Wortes. In seiner Radikalität: Wie kann so viel Brutalität in der Einfachheit einer Tatsache liegen? Dieses Buch ist vielleicht der Inbegriff von "show don't tell", weil alles gezeigt und nichts erklärt wird. Das lässt die Tür offen - nicht nur die Tür des Käfigs, sondern auch die Tür zur Vorstellungskraft eines Lesenden - für zahllose Interpretationen und Lesarten. Am Ende ist es für mich ein Gedankenkarussell gewesen, weil nichts so richtig gepasst hat. Am Ende doch nichts außer die Sinnlosigkeit Sinn ergibt. Es ist ein bitteres Verwirrspiel, in dem teils grausame Bilder gezeichnet werden. Ein Buchclub- oder Leserundenbuch, an dem man sich gemeinsam abarbeiten kann. Ich würde empfehlen, das Buch in einem mental stabilen Moment zu lesen. Dann handelt es sich aber wirklich eine Geschichte, welche die Aufmerksamkeit verdient, welche sie in den letzten Monaten erhalten hat. Sie hat mich nachhaltig beeindruckt.

Erschütternd

Bewertung am 02.06.2026
Bewertungsnummer: 3156835
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich glaube, es ist bislang noch selten, dass ein dreißig Jahre altes Buch, das eigentlich schon fast in Vergessenheit geraten war, noch einmal so einen Hype erlebt, wie ihn "I who have never known men" im vergangenen Jahr erlebt hat. In seiner englischen Übersetzung habe ich das Buch plötzlich überall gesehen, entsprechend wundert es mich nicht, dass es nun eine deutsche Übersetzung gibt. Und ja, nach dem Lesen verstehe ich den Hype. Nie zuvor habe ich eine Dystopie gelesen, die so andersartig, so hellsichtig und so erschütternd ist. 39 Frauen leben gemeinsam in einem Käfig, bewacht von Wärtern. Sie wissen nicht wer die Wärter sind, wer sie selbst sind und wie sie dort hineingekommen sind. Es ist eine Existenz rein um der Existenz Willen, bis sich eines Tages die Tür des Käfigs öffnet. Eschütternd ist dieser Roman im wahrsten Sinne des Wortes. In seiner Radikalität: Wie kann so viel Brutalität in der Einfachheit einer Tatsache liegen? Dieses Buch ist vielleicht der Inbegriff von "show don't tell", weil alles gezeigt und nichts erklärt wird. Das lässt die Tür offen - nicht nur die Tür des Käfigs, sondern auch die Tür zur Vorstellungskraft eines Lesenden - für zahllose Interpretationen und Lesarten. Am Ende ist es für mich ein Gedankenkarussell gewesen, weil nichts so richtig gepasst hat. Am Ende doch nichts außer die Sinnlosigkeit Sinn ergibt. Es ist ein bitteres Verwirrspiel, in dem teils grausame Bilder gezeichnet werden. Ein Buchclub- oder Leserundenbuch, an dem man sich gemeinsam abarbeiten kann. Ich würde empfehlen, das Buch in einem mental stabilen Moment zu lesen. Dann handelt es sich aber wirklich eine Geschichte, welche die Aufmerksamkeit verdient, welche sie in den letzten Monaten erhalten hat. Sie hat mich nachhaltig beeindruckt.

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Ich, die ich Männer nicht kannte

von Jacqueline Harpman

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Melanie Haag

OSIANDER Konstanz

Zum Portrait

5/5

Dieses Buch ist schon jetzt zeitlos

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für eine Entdeckung! Die Geschichte fand ich tatsächlich anfangs sehr befremdlich, da absolut dystopisch und ich mir unsicher war, ob mich das Buch anspricht. Die belgische Autorin hat diesen Roman 1995 verfasst und durch den überraschenden TikTok Erfolg, kommen wir nun in den Genuss einer deutschen Übersetzung. Es ist ein sehr außergewöhnlicher Roman, aber wirklich absolut fesselnd. In einem Keller werden 39 Frauen und ein junges Mädchen gefangen gehalten. Weder die Frauen noch wir, wissen warum. Jegliches Zeitgefühl ist den Frauen abhandengekommen, da Tag und Nacht durch das Dauerlicht verschwimmt. Die Frauen erinnern sich vage an ihre Zeit vor ihrer Gefangenschaft, doch das junge Mädchen, welches die Ich-Erzählerin ist, kennt tatsächlich keine Freiheit. Eines Tages geht ein Alarm los und durch einen Zufall, kommen die Frauen frei. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Und die Hoffnung der Frauen auf andere Überlebende zu treffen, lässt einen immer weiterlesen und mit ihnen hoffen. Unheimlich spannend erzählt aus der Sicht des jungen Mädchens, die sich gezwungenermaßen sehr viel mit den Fragen des menschlichen Daseins auseinandersetzen muss.
  • Melanie Haag
  • Buchhändler/-in

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5/5

Dieses Buch ist schon jetzt zeitlos

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was für eine Entdeckung! Die Geschichte fand ich tatsächlich anfangs sehr befremdlich, da absolut dystopisch und ich mir unsicher war, ob mich das Buch anspricht. Die belgische Autorin hat diesen Roman 1995 verfasst und durch den überraschenden TikTok Erfolg, kommen wir nun in den Genuss einer deutschen Übersetzung. Es ist ein sehr außergewöhnlicher Roman, aber wirklich absolut fesselnd. In einem Keller werden 39 Frauen und ein junges Mädchen gefangen gehalten. Weder die Frauen noch wir, wissen warum. Jegliches Zeitgefühl ist den Frauen abhandengekommen, da Tag und Nacht durch das Dauerlicht verschwimmt. Die Frauen erinnern sich vage an ihre Zeit vor ihrer Gefangenschaft, doch das junge Mädchen, welches die Ich-Erzählerin ist, kennt tatsächlich keine Freiheit. Eines Tages geht ein Alarm los und durch einen Zufall, kommen die Frauen frei. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen. Und die Hoffnung der Frauen auf andere Überlebende zu treffen, lässt einen immer weiterlesen und mit ihnen hoffen. Unheimlich spannend erzählt aus der Sicht des jungen Mädchens, die sich gezwungenermaßen sehr viel mit den Fragen des menschlichen Daseins auseinandersetzen muss.

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Johanna Seiferle

OSIANDER Konstanz

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5/5

Zeitlos

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

39 Frauen und ein junges Mädchen leben jahrelang vollkommen isoliert in Gefangenschaft in einem unterirdischen Keller. Als die Wachen plötzlich verschwinden, ergreifen die Frauen die Flucht und finden sich in einer dystopischen Welt ohne andere Menschen wieder. Das junge Mädchen, das uns die Geschichte erzählt, berichtet vom Überleben und vom Leben, von Neugier und Resignation, Zusammenhalt und Einsamkeit in der Gruppe und schließlich von ihrem Weg alleine. Erstmals ist der moderne Klassiker aus dem Jahr 1995 nun auf Deutsch erschienen und ich empfehle unbedingt, ihn zu lesen.
  • Johanna Seiferle
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Zeitlos

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

39 Frauen und ein junges Mädchen leben jahrelang vollkommen isoliert in Gefangenschaft in einem unterirdischen Keller. Als die Wachen plötzlich verschwinden, ergreifen die Frauen die Flucht und finden sich in einer dystopischen Welt ohne andere Menschen wieder. Das junge Mädchen, das uns die Geschichte erzählt, berichtet vom Überleben und vom Leben, von Neugier und Resignation, Zusammenhalt und Einsamkeit in der Gruppe und schließlich von ihrem Weg alleine. Erstmals ist der moderne Klassiker aus dem Jahr 1995 nun auf Deutsch erschienen und ich empfehle unbedingt, ihn zu lesen.

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