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Eva Seitz-Brückner Buchhandlung: RavensBuch Osiander Ravensburg

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Meine letzte Rezension All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer
Was für ein fesselndes Buch! Das Debüt von Cora Wucherer hat mich emotional tief berührt und obwohl ich überhaupt nicht in diesem Alter bin, konnte mich dieser Coming of Age Roman absolut überzeugen vom Tiefgang her und von der Gedankenwelt der beiden Töchter Juna und Martha. Juna ist 17, hat das Usher Syndrom und droht zu erblinden und hört dazu schlecht. Sie ist künstlerisch sehr begabt, malt hervorragend, aber sie weiß, dass das schwindende Augenlicht alles zunichte machen wird. Martha ist 13, fühlt sich zurückgesetzt, weil man sich immer um Juna kümmern muss. Die Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben, was zusätzlich Schuldgefühle in ihr auslöst. Der überforderte Vater, der Krankenpfleger ist und oft unterwegs, versucht Vater und Mutter gleichzeitig zu sein, schweigt aber über seine verstorbene Frau den Kindern gegenüber. Das Buch ist ganz und gar nicht ohne Hoffnung. Man leidet und fiebert mit den drei Protagonisten mit, auch was ihre Beziehung zueinander betrifft. Sehr spannend ist auch der Perspektivwechsel vor allem zwischen den beiden Schwestern, einmal kommt auch der Vater zu Wort und man versteht jede einzeln Person in ihren Handlungsweisen. Schon lange habe ich keinen so überzeugenden Roman gelesen wie von Cora Wucherer und wünsche ihm viele LeserInnen.
ab 25,00 €
Produktbild All die Farben, all das Licht
5/5
  • Eva Seitz-Brückner
  • Buchhändler/-in

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5/5

All die Farben, all das Licht

Was für ein fesselndes Buch! Das Debüt von Cora Wucherer hat mich emotional tief berührt und obwohl ich überhaupt nicht in diesem Alter bin, konnte mich dieser Coming of Age Roman absolut überzeugen vom Tiefgang her und von der Gedankenwelt der beiden Töchter Juna und Martha. Juna ist 17, hat das Usher Syndrom und droht zu erblinden und hört dazu schlecht. Sie ist künstlerisch sehr begabt, malt hervorragend, aber sie weiß, dass das schwindende Augenlicht alles zunichte machen wird. Martha ist 13, fühlt sich zurückgesetzt, weil man sich immer um Juna kümmern muss. Die Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben, was zusätzlich Schuldgefühle in ihr auslöst. Der überforderte Vater, der Krankenpfleger ist und oft unterwegs, versucht Vater und Mutter gleichzeitig zu sein, schweigt aber über seine verstorbene Frau den Kindern gegenüber. Das Buch ist ganz und gar nicht ohne Hoffnung. Man leidet und fiebert mit den drei Protagonisten mit, auch was ihre Beziehung zueinander betrifft. Sehr spannend ist auch der Perspektivwechsel vor allem zwischen den beiden Schwestern, einmal kommt auch der Vater zu Wort und man versteht jede einzeln Person in ihren Handlungsweisen. Schon lange habe ich keinen so überzeugenden Roman gelesen wie von Cora Wucherer und wünsche ihm viele LeserInnen.

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Rezensionsdatum: absteigend

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