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All die Farben, all das Licht Roman | »Eines der besten Debüts, die ich je gelesen habe« Dora Heldt

175

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1895

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96704-3

Beschreibung

Rezension

»Cora Wucherer erzählt mit viel Gefühl, ohne in Rührung zu kippen, von Geschwisterkonkurrenz, Kunst, Krankheit und dem unstillbaren Hunger aufs Leben. Ein Roman, der großherzig und bewegend ist und dabei erstaunlich viel Leichtigkeit bewahrt.«Sandra Belschner, Stuttgarter Zeitung, 18. Juli 2026 ("Stuttgarter Zeitung")
»Eine Geschichte, die vom ersten Satz an erschüttert.«Mike Altwicker, WDR 4, 12. Juli 2026 ("WDR 4")
»Für mich eines der besten Debüts, die ich gelesen habe. […] Dieses Buch geht einem komplett ans Herz […] ein grandios gelungenes Buch.«Dora Heldt, Dora Heldt trifft, 09. Juli 2026 ("Dora Heldt trifft")
»Ein gelungenes Debüt über zwei ungleiche Schwestern, die langsam lernen, dass sie gemeinsam viel stärker sind als allein.«Larissa Vassilian, Lies und das, 04. August 2026 ("Lies und das")
»Das Buch erzählt ganz leicht und gleichzeitig sehr gelungen von der Liebe zum Leben, der Kraft des über sich Hinauswachsens und davon, dass Loslassen manchmal die beste Lösung ist.«Patricia Verne, SWR3, 27. Juli 2026 ("SWR 3")
»Eine großartige neue Erzählerin hat mit einem Paukenschlag die literarische Bühne betreten. Denn das alles ist nicht pathetisch erzählt, sondern einfühlsam, lebensecht und rotzig zugleich.«Manfred Hitzeroth, Oberhessische Presse, 25. Juli 2026 ("Oberhessische Presse")
»Die Autorin hat eine wunderschöne moderne und extrem feinfühlige Sprache. […] Am Ende bist du richtig glücklich.«Mike Altwicker, WDR 4, 12. Juli 2026 ("WDR 4")
»Ein funkelndes kleines Reallife-Highlight für AnhängerInnen gut erzählter Geschichten abseits des Massengeschmacks doch mit Hypepotential.«Sandra Schill, Feiner reiner Buchstoff, 11. Juli 2026 ("Feiner reiner Buchstoff")
»Es ist wirklich ein so toll geschriebenes, sicher geschriebenes, handwerklich wirklich gut gemachtes Buch mit ganz viel Emotionen, mit ganz viel Heranzoomen an diese Personen. Es sind zwei Romanfiguren, die man, [und das ist selten geworden, auch in fünf Jahren noch kennt]. […] Toll, toll, toll.«Dora Heldt, Dora Heldt trifft, 09. Juli 2026 ("Dora Heldt trifft")

Produktdetails

Verkaufsrang

1895

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.07.2026

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,5/13,2/3 cm

Gewicht

408 g

Farbe

Mauve / Anthrazit

Auflage

1. Auflage 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96704-3

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    30.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein feinfühliges Debüt

    Martha, Juna und ihr Vater sind nach dem Tod der Mutter und Ehefrau zurückgeblieben. Während der Vater mit seiner Trauer, dem aufreibendem Alltag mit zwei Töchtern und Schichtdienst kämpft, bleibt ihm wenig Kraft, seine Töchter wirklich zu sehen. Martha ist 13 und wird als Sonnenschein beschrieben, wie ihre Mutter, der sie sehr ähnlich sieht und auch ist. Sie hat ihre Mutter nie kennengelernt, denn sie ist bei ihrer Geburt gestorben. Juna ist 17, eine begnadete Zeichnerin und Malerin, die unter dem Usher-Syndrom leidet, das zur Erblindung führt und ihren großen Traum unmöglich werden lässt. Eine wunderbare Coming-of-Age-Geschichte hat Cora Wucherer geschrieben. Der Perspektivenwechsel zwischen den beiden so ungleichen Schwestern zeigt sehr gut, was sie beschäftigt. Juna träumt von einem Kunststudium und hadert mit ihrer Krankheit – verständlicherweise. Die gesunde Martha wird von ihrem Vater eher wenig beachtet. Sie traut sich nicht, Fragen nach ihrer Mutter zu stellen, denn deren Tod ist keine Thema in der kleinen Familie. Sie ergreift Initiative, um ihr Leben zu verändern und kann so ihrer großen Schwester einen Wunsch erfüllen, den der Vater abgelehnt hat. Und damit verändert sich einiges in dieser Familie. Der Schreibstil passt wunderbar zur Geschichte, die vielleicht etwas an der Oberfläche bleibt. Dennoch ist zwischen den Zeilen zu lesen, wie sehr die Familie leidet. Es bleiben Fragen offen, für mich passt das gut. Nicht nur die Krankheit wird thematisiert, auch Junas großes Vorbild Lotte Laserstein. Sowohl die Beschreibungen des Usher-Syndroms als auch die Passagen, die dieser tollen Künstlerin gelten, sind sehr gelungen. Fazit: ein gelungenes, ein einfühlsames und feinfühliges Debüt

  • Frau Klopp

    aus Hamburg

    5/5

    26.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    So nah, so fern.

    Die Story um die beiden Schwestern Martha und Juna, die mit ihrem Vater alleine leben, da die Mutter bei Marthas Geburt verstorben ist, hat mich direkt von Beginn an berührt und ich habe mich gezwungen ganz ganz langsam zu lesen, weil ich einfach nicht wollte, dass das Buch endet. Die beiden Schwestern, die sich iwie total ähneln und dann wieder gar nicht, und dann aber iwie doch, werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Wie sich auch die Dynamik zwischen den beiden im Laufe der Geschichte ändert und sich dreht, das war sooo gut. Man bekommt einfach auf einmal das Gefühl, die Jüngere sei in Wahrheit die Ältere, weil die Verantwortlichkeiten sich ändern. Wie sie beide erwachsen werden, mit Trauer umgehen und lernen, was Junas Krankheit für ihre beider Zukunft bedeutet, so berührend und so klar. Ich wollte eig immer nur wissen, ob sie es schaffen miteinander auf Augenhöhe zu kommunizieren, denn eig sind sie sich offensichtlich sehr nah und waren aber gleichzeitig gefühlt Lichtjahre voneinander entfernt. Ich hab so viele Sätze angemarkert, mein absoluter Lieblingsatz steht auf S. 148: „Du kannst so nah dran sein am Leben und verpasst es trotzdem.“ (Martha zu Juna) Zum Schluss fand ich auch sehr passend und berührend: „Aber es hat sich etwas verändert, auch wenn man das nicht sehen kann. Die Stille ist leichter geworden.“ Herzlichen Glückwunsch, liebe Cora, zu diesem tollen Debüt und Danke, dass wir Martha und Juna kennenlernen durften. (Und Danke auch für Lotte Laserstein, die ich bisher noch nicht kannte)

  • Bewertung

    5/5

    22.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Farben, die bleiben

    Ich muss zugeben: Ich bin mit einer gewissen Skepsis reingegangen. „Zwei Schwestern, eine ist krank, ein Sommer verändert alles”, das klang erstmal nach der x-ten Variante eines Musters, das man in letzter Zeit ziemlich oft liest. Aber Wucherer macht daraus etwas, das sich nicht abgenutzt anfühlt. Juna und Martha teilen sich seit ihrer Kindheit ein Zimmer in einer engen Wohnung in München-Giesing, und damit hört die Gemeinsamkeit auch fast schon auf. Juna ist die Begabte, die Ältere, die mit der seltenen erblichen Hör-Seh-Behinderung, die ihr nach und nach das Augenlicht raubt. Ihr großer Traum: Malerin werden, wie ihr Vorbild Lotte Laserstein. Martha, dreizehn, kämpft derweil damit, aus dem Schatten der Schwester rauszutreten und wird stattdessen von einer Krankheitsdiagnose zurück in eine Nähe gezwungen, die es vorher nie gab. Im Hintergrund: eine Mutter, die bei Marthas Geburt starb, ein Vater, der darüber nie wirklich hinweggekommen ist, und eine Familie, die lieber schweigt als spricht. Als Junas Zustand sich verschlechtert, organisiert Martha heimlich eine Reise nach Malmö, zu einer Ausstellung von Junas Lieblingsmalerin. Ein Ausflug, der natürlich nicht ohne Folgen bleibt, aber genau dadurch das Schweigen in der Familie endlich bricht. Was das Buch für mich trägt, ist der Perspektivwechsel: Man ist mal in Junas Kopf, mal in Marthas, und merkt dabei, wie unterschiedlich zwei Menschen dieselbe Kindheit erlebt haben können. Keine der beiden wird zur reinen Sympathieträgerin gemacht, beide haben ihre blinden Flecken (das Wortspiel sei mir hier verziehen) und genau das macht die Beziehung glaubwürdig statt kitschig. Auch dass der Vater ein eigenes Kapitel bekommt, fand ich einen klugen Move; es hätte leicht sein können, ihn nur als abwesende Randfigur stehen zu lassen. Thematisch verbindet Wucherer Coming-of-Age, Geschwisterkonkurrenz und Kunst zu etwas, das mehr ist als die Summe seiner Teile. Nah dran an Autorinnen wie Caroline Wahl, aber mit einer eigenen, ruhigeren Note. Der Schreibstil ist unaufgeregt, fließt gut, ohne die schwierigen Themen zu glätten. Für ein Debüt ist das bemerkenswert kontrolliert. Klare Empfehlung.

  • Dajobama

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Juna und Martha

    All die Farben, all das Licht – Cora Wucherer Ein unheimlich tolles Buch, ein wunderbares Debüt. Eine Geschichte über zwei Schwestern, Juna, 17 und Martha, 13 Jahre alt. Nicht nur werden die üblichen Schwestern-/Geschwisterthemen ganz berührend und empathisch behandelt. Nein, hier kommen noch weitere schwere Themen dazu. Juna hat eine seltene Krankheit. Sie hört sehr schlecht, ist auf Hörgeräte angewiesen und ist gerade dabei, zu erblinden. Ihren Zukunftstraum, Malerin zu werden, wird sie mit der Diagnose wohl begraben müssen. Schwerer Tobak für einen Teenager in dem Alter. Der Vater (die Mutter ist bereits bei Marthas Geburt verstorben) ist bemüht, aber überfordert. So wird in der Familie erst einmal relativ wenig darüber gesprochen, was jeden einzelnen gerade bewegt. Hier gibt es einen Wendepunkt, als Juna und Martha heimlich zu einer Reise aufbrechen. So viele schwierige Themen, trotzdem würde ich diesen Roman fast als Wohlfühlroman bezeichnen. Cora Wucherer geht so empathisch auf ihre Figuren ein, es ist eine Freude zu lesen. Juna ist auch aktuell teilweise schon recht stark beeinträchtigt, was man vor allem auch an diversen Alltagssituationen merkt, im Umgang mit ihren Freundinnen, Familie oder ihrem Freund. Diese kleinen Unsicherheiten (mit einigen davon konnte ich mich identifizieren) werden sooo toll rübergebracht, dass sich glaube ich, jeder Leser, jede Leserin einfühlen kann. Und noch etwas ganz wichtiges wird thematisiert: die Rolle von Martha, der kleinen, aber gesunden Schwester, die immer ein wenig übersehen wird, weil sie ja einfach funktioniert. 13 ist aber ein Alter, in dem auch sie ihre Sorgen und Nöte hat und nicht mehr übersehen werden kann. Sprachlich federleicht und einfach ganz nah an der schwankenden Welt dieser beiden Teenager dran. Viele Herausforderungen, die bewältigt werden wollen, aber auch zwei starke Mädchen, die den Kampf aufnehmen. Ein Roman, der mich wirklich begeistert hat. Die Autorin wird man sich merken müssen! 5 Sterne!

  • Bewertung

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    19.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Leise, aber kraftvoll

    Ein zartes Buch, das man in den Händen hält. Und doch eines, das es in sich hat. Es geht um zwei Schwestern, die unterschiedlicher kaum sein können. Juna, die ältere der beiden, ist künstlerisch und auch intellektuell herausragend unterwegs. Ihr Selbstbewusstsein stößt gelegentlich an, ihre Bedürfnisse hat sie von klein auf rausgebrüllt. Sie trägt eine seltene Krankheit in sich, die ihr sehr bald die Sehkraft nimmt und damit den Traum vom Malen. Martha ist dreieinhalb Jahre jünger, die gemeinsame Mutter starb bei ihrer Geburt. Martha ist gesund und robust, aber gefühlt unsichtbar. Als sie sich einen Job erschleicht, erobert sie so langsam ihren eigenen Raum. Die Geschichte wird wechselseitig aus den Perspektiven erzählt, hierbei werden die Probleme der beiden miteinander klar spürbar. Wie schwierig das Miteinander sein kann, wird ungeschönt, aber mit viel Feingefühl erzählt. Tolles Debüt mit stimmig ausgearbeiteten Charakteren und einer wundervollen Sprache.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (175)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Stephanie Kaiser-Motz

    Stephanie Kaiser-Motz

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    21.08.2026

    eBook (ePUB)

    Einfach ein tolles Buch ...

    Es geht um das Geschwisterpaar Juna und Martha. Juna verliert durch eine seltene Krankheit ihr Augenlicht und ihre kleine Schwester Martha wächst als Schattenkind auf. Immer im Schatten der Schwester und ihrer Krankheit. Irgendwann haben die beiden Schwestern ihre gute Beziehung zueinander verloren. Juna ist eine begabte Malerin, um so tragischer, dass sie langsam erblindet. Ihr größter Wunsch ist es ein Gemälde von Lotte Laserstein in Malmö zu sehen, solange sie es noch kann. Jetzt schreitet Martha zur Tat: mit ihrem Job im Kino hat sie genügend Geld verdient um mit Juna heimlich und ohne den Vater den Zug Richtung Schweden zu besteigen ... Trotz aller Dramatik strömt dieses Buch Wärme und Hoffnung aus. Und man vergisst es so leicht nicht ... ein beeindruckendes Debüt!
  • Zum Bewerterprofil von Christiane Tillack

    Christiane Tillack

    OSIANDER Ditzingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührendes Erstlingswerk

    Ein berührender Roman über die Konkurrenz zwischen zwei ganz unterschiedlichen Schwestern und über die Liebe zueinander. Über zerstörte Lebensträume und die Möglichkeit zu Neuanfängen. In einer klaren Sprache geschrieben und so, dass er einen zum Weinen bringt und zum Lächeln.
  • Zum Bewerterprofil von Bernadette Koschinski

    Bernadette Koschinski

    OSIANDER Stuttgart – Das GERBER

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vom Sehen, Fühlen und Loslassen

    Caro Wucherer erzählt eine Geschichte über zwei Schwestern, von der eine langsam ihr Seh- und Hörvermögen verlieren wird. Dabei möchte Juna Künstlerin werden. Ihre kleine Schwester Martha kämpft derweil mit ihren ganz eigenen Problemen und dem Gefühl, neben Juna manchmal einfach unterzugehen. Dazu kommt ihr alleinerziehender Vater, Geheimnisse und ein Roadtrip nach Schweden - der alles andere als geplant verläuft. Trotz des ernsten Themas erzählt Cora Wucherer warmherzig, lebendig und mit sehr viel Gefühl, wodurch das Buch genau die richtige Mischung aus Humor, Schmerz und etwas Chaos ist.
  • Zum Bewerterprofil von Eva Seitz-Brückner

    Eva Seitz-Brückner

    RavensBuch Osiander Ravensburg

    Buchhändler*in

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    5/5

    02.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schwesternliebe

    Was für ein fesselndes Buch! Das Debüt von Cora Wucherer hat mich emotional tief berührt und obwohl ich überhaupt nicht in diesem Alter bin, konnte mich dieser Coming of Age Roman absolut überzeugen vom Tiefgang her und von der Gedankenwelt der beiden Töchter Juna und Martha. Juna ist 17, hat das Usher Syndrom und droht zu erblinden und hört dazu schlecht. Sie ist künstlerisch sehr begabt, malt hervorragend, aber sie weiß, dass das schwindende Augenlicht alles zunichte machen wird. Martha ist 13, fühlt sich zurückgesetzt, weil man sich immer um Juna kümmern muss. Die Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben, was zusätzlich Schuldgefühle in ihr auslöst. Der überforderte Vater, der Krankenpfleger ist und oft unterwegs, versucht Vater und Mutter gleichzeitig zu sein, schweigt aber über seine verstorbene Frau den Kindern gegenüber. Das Buch ist ganz und gar nicht ohne Hoffnung. Man leidet und fiebert mit den drei Protagonisten mit, auch was ihre Beziehung zueinander betrifft. Sehr spannend ist auch der Perspektivwechsel vor allem zwischen den beiden Schwestern, einmal kommt auch der Vater zu Wort und man versteht jede einzeln Person in ihren Handlungsweisen. Schon lange habe ich keinen so überzeugenden Roman gelesen wie von Cora Wucherer und wünsche ihm viele LeserInnen.
  • Zum Bewerterprofil von Ursula Birkhold

    Ursula Birkhold

    OSIANDER Göppingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Ermutigung, Schwierigkeiten zu trotzen

    Zwei Schwestern, deren Mutter bei der Geburt der Jüngeren gestorben ist. Die eine künstlerisch begabt, aber mit einer fortschreitenden Erblindung konfrontiert. Die jüngere durch die Erkrankung der Schwester immer im Hintergrund, leidet darunter, nicht gesehen zu werden. Wie die beiden sich durch ihr Schicksal nicht unterkriegen lassen, sondern sich ihr Glück erkämpfen, davon erzählt Cora Wucher in dieser Geschichte. Warmherzig und klug zieht einem dieses Buch von Beginn in seinen Bann.

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